Inline-Optionsschein auf DAX: Chance von 85 Prozent p.a. - Optionsscheineanalyse

Dienstag, 18.06.19 11:00
Inline-Optionsschein auf DAX: Chance von 85 Prozent p.a. - Optionsscheineanalyse
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Lauda-Königshofen (www.optionsscheinecheck.de) - Auf der einen Seite gefährdet der Handelsstreit die Weltkonjunktur. Andererseits könnte der Aktienmarkt von Zinshoffnungen gestützt werden. Mit einem Inline-Optionsschein (ISIN WKN) der Société Générale auf den DAX (ISIN DE0008469008 / WKN 846900) können risikofreudige Anleger eine hohe Seitwärtsrendite erzielen, so Frank Sterzbach von "boerse-daily.de" in seiner aktuellen Veröffentlichung.

Morgen würden die US-amerikanischen Notenbanker um Jerome Powell die Köpfe zusammenstecken. Nach der mit Spannung erwarteten Sitzung dürften die Märkte dann an den Lippen des US-Notenbank-Präsidenten hängen und jedes seiner Worte auf die Goldwaage legen. "Der amerikanische Notenbankchef Jerome Powell hat eine angemessene Reaktion auf Auswirkungen des Handelskonflikts angekündigt und damit die Tür für eine Zinssenkung geöffnet", habe die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" ("FAZ") vor kurzem berichtet. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Währungshüter bereits morgen die Zügel lockern würden, sei laut Reuters vor einigen Tagen lediglich auf 14 Prozent taxiert worden.

Insofern hoffe man, dass zumindest Powells Worte eine baldige Zinswende nach unten signalisieren würden. Durch diese frische Zinshoffnung habe sich der DAX in den letzten Handelswochen auch ein wenig aus dem Schwitzkasten befreien können, in dem er durch die Verschärfung des Handelskonflikts zwischen den Vereinigten Staaten und China gesteckt habe.

Denn der nicht enden wollende und immer mehr eskalierende Zollstreit zwischen den USA und China sei zweifelsohne eine große Gefahr für die Weltkonjunktur. So könnten exportorientierte Unternehmen das Vertrauen in die weltwirtschaftliche Zukunft für längere Zeit verlieren. Eine Zinssenkung der US-amerikanischen Notenbank wäre somit als Präventiv-Maßnahme zu verstehen, um die US-Wirtschaft vor dem Hintergrund des Handelskonfliktes vor Schlimmerem zu bewahren.

Zurück zum DAX. Der deutsche Leitindex bewege sich derzeit oberhalb der 200-Tage-Linie, welche bei etwa 11.600 Zählern als charttechnische Unterstützung dienen könnte. Unterstützungsmarken würden zudem das März-Tief bei exakt 11.300 Zählern sowie das Mehrmonatstief bei 10.864 Punkten bieten. Nach oben hin würden das aktuelle Jahreshoch bei 12.436 Zählern und das Mehrmonatshoch von Mai 2018 bei 13.204 Zählern signifikante und somit wichtige Widerstandsmarken darstellen.

Mit einem Inline-Optionsschein auf den DAX könnten risikofreudige Anleger eine maximale Rendite von 18 Prozent oder 85 Prozent p.a. erzielen, wenn sich der Index bis einschließlich 20.09.2019 durchgehend zwischen den beiden Knockout-Schwellen von 10.700 und 13.300 Punkten bewege. Nach unten hätten die Notierungen aktuell einen Abstand von 11 Prozent. Nach oben seien es ebenfalls 11 Prozent. Falls der DAX-Kurs unter das Mehrmonatstief bei 10.864 Punkten falle oder das Mehrmonatshoch bei 13.204 Punkten überwinden könne, sollte zur Vermeidung eines Knockouts der vorzeitige wie auch sehr schnelle Ausstieg aus dieser spekulativen Position erwogen werden. (18.06.2019/oc/a/i)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




Quelle: ac


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