Open End Turbo Long Zertifikat auf EUR/JPY: 2019'er Hürde im Fokus - Zertifikateanalyse

Mittwoch, 26.08.20 12:00
Open End Turbo Long Zertifikat auf EUR/JPY: 2019'er Hürde im Fokus - Zertifikateanalyse
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Lauda-Königshofen (www.zertifikatecheck.de) - Maciej Gaj von "boerse-daily.de" stellt in seiner aktuellen Veröffentlichung ein Open End Turbo Long Zertifikat (ISIN DE000VP59GX4 / WKN VP59GX) von Vontobel auf das Währungspaar EUR/JPY (ISIN EU0009652627 / WKN 965262) vor.

Das Währungspaar Euro (EUR) zum Japanischen Yen (JPY) habe zum Ende der abgelaufenen Woche einen wichtigen Boden getestet und diesen mit dem dieswöchigen Kursanstieg bestätigt. Jetzt mache sich das Paar in Richtung seiner Widerstandszone aus 2019 wieder auf und könnte mit etwas Glück diese sogar aus dem Weg räumen.

Noch Anfang 2018 habe der Euro gegenüber dem Japanischen Yen bei 137,5020 JPY ein frisches Verlaufshoch markiert, anschließend sei der Trendverlauf jedoch abrupt gewechselt und habe das Paar in eine mehrjährige Abwärtskonsolidierung gezwungen. Ab einem Niveau von 114,4335 JPY aus Anfang Mai sei der Euro gegenüber dem Yen regelrecht in die Höhe geschossen, habe Anfang Juni seinen mittelfristigen Abwärtstrend durchbrochen und schließlich am Ende der ersten Kaufwelle bei 124,43 JPY sein vorläufiges Ende markiert.

Nach einem zwischengeschalteten Rücksetzer zurück auf die beiden gleitenden Durchschnitte EMA 50/200 sei EUR/JPY in die zweite Kaufwelle gerutscht und an die zentrale Hürde aus 2019 bei 126,75 JPY wieder angestiegen. Zwar habe dieses Niveau das Paar kurzzeitig auf die Spitze der ersten Welle zurückgeworfen, diese werde offenbar seitens der bullischen Marktteilnehmer aber als Sprungbrett für frische Verlaufshochs genutzt, wie der Beginn dieser Handelswoche eindrucksvoll demonstriere.

Der vergleichsweise starke Aufwärtsimpuls ausgehend von 124,43 JPY könnte jetzt direkte Kursgewinne an 126,75 JPY bereithalten. Rein rechnerisch ließe sich darüber sogar Aufwärtspotenzial bis an das 138,2% Fibo bei 128,2487 JPY ableiten und gewinnbringend beispielsweise über ein Investment in das Open End Turbo Long Zertifikat nachhandeln. Sollte jedoch kein nachhaltiger Ausbruch über die Widerstandszone aus 2019 gelingen und EUR/JPY unter 124,00 JPY zurückfallen, kämen durchaus Verluste in Richtung des 200-Tage-Durchschnitts bei derzeit 121,1798 JPY (fallend) ins Spiel.

Nach technischen Maßstäben und anhand der bisherigen Ausdehnung scheine die zweite Kaufwelle noch nicht abgeschlossen zu sein. Das mögliche Ziel für EUR/JPY liege bei 128,2487 JPY und könne über das vorgestellte und mit einem Hebel von 47,2 ausgestattete Open End Turbo Long Zertifikat nachgehandelt werden. Daraus ergebe sich aus dem Stand heraus noch eine Rendite-Chance von 95 Prozent, entsprechend dürfte der Schein bei vollständiger Strategieumsetzung am Ende bei 4,11 Euro notieren. Eine Verlustbegrenzung könne relativ nah angesetzt werden, die Kursspitze aus der ersten Welle bei 124,20 JPY sollte jedoch nicht überschritten werden. Im vorgestellten Zertifikat ergebe sich dadurch ein mögliches Ausstiegsniveau von 0,89 Euro. (26.08.2020/zc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




Quelle: Aktiencheck




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23.09.20
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