Partizipationszertifikat auf European Biotech: Schwappt die US-Übernahmewelle nach Europa? Zertifikateanalyse

Donnerstag, 17.01.19 09:45
Partizipationszertifikat auf European Biotech: Schwappt die US-Übernahmewelle nach Europa? Zertifikateanalyse
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Schwarzach am Main (www.zertifikatecheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateJournal" stellen in ihrer aktuellen Ausgabe das Partizipationszertifikat (ISIN DE000HX28ET5 / WKN HX28ET) der HypoVereinsbank (HVB) auf den European Biotech Index (ISIN DE000A2BL3K0 / WKN A2BL3K) vor.

In der amerikanischen Pharma- und Biotechbranche grassiere wieder das Übernahmefieber. Den Auftakt habe Bristol-Myers Squibb mit einem Übernahmeangebot an Celgene im Gesamtvolumen von 74 Mrd. Dollar gemacht. Zudem könnten die Celgene-Aktionäre weitere Zahlungen erhalten, wenn bestimmte Medikamente die Marktreife erlangen würden.

Dann sei Eli Lilly mit einem Angebot an Loxo Oncology gefolgt, in dem 235 Dollar in bar für jede Loxo-Aktie geboten worden seien. Die Transaktion habe eine Größenordnung von 8 Mrd. Dollar. Prompt sei die Loxo-Aktie um mehr als 65 Prozent nach oben geschossen.

Zuletzt sei dieser Kurssprung sogar noch durch Axsome Therapeutics getoppt worden. Die Papiere hätten binnen drei Handelstagen um fast 190 Prozent zugelegt. Grund hierfür seien Forschungsergebnisse gewesen, in denen ein wichtiges Medikament die Phase 2 bestanden habe. Es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis die Übernahmewelle auch nach Europa schwappe.

Die Aktien von Evotec, MorphoSys und QIAGEN seien auf jeden Fall schon ins Laufen gekommen. Alle drei Papiere seien im European Biotech Index dabei, auf den HVB onemarkets ein Zertifikat begeben habe. Insgesamt bilde der Basiswert die Wertentwicklung der 30 größten in Europa notierten Biotechfirmen ab. Um sich für den Index zu qualifizieren, müsse der Börsenwert mindestens 100 Mio. Euro betragen. Die Aktien würden zu den quartalsweisen Anpassungsterminen gleich gewichtet. Dividenden, die im Biotechsektor zugegebenermaßen eher spärlich fließen würden, würden dem Index abzüglich Steuer angerechnet. Die Verwaltungsgebühr liege bei immerhin 1,5 Prozent p.a. Nicht zuletzt deshalb sollten Anleger den Tracker in erster Linie als Langfristinvestment sehen. (Ausgabe 02/2019) (17.01.2019/zc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




Quelle: ac


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15.02.19
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