Turbo Long 32,53 open end auf Brent-Öl: Nächster Aufwärtsschub gestartet! Optionsscheineanalyse

Donnerstag, 04.06.20 12:00
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Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Marcus Landau, Senior Manager Public Distribution bei der DZ BANK, stellt als Alternative zum Direktinvestment in Brent-Öl (ISIN XC0009677409 / WKN nicht bekannt) einen Turbo Long 32,53 open end (ISIN DE000DFJ5M90 / WKN DFJ5M9) mit dem Basiswert Brent-Öl vor.

Die globale Ölnachfrage scheine sich nach dem heftigen Einbruch im Zuge der Coronavirus-Pandemie zu Jahresbeginn langsam wieder zu erholen. Das systematische Hochfahren der Wirtschaft und die Lockerungen der quarantänebedingten Restriktionen für die Luftfahrt- und Touristikindustrie hätten in den vergangenen Wochen für tendenziell anziehende Kraftstoff- und Kerosinabsätze vor allem in Europa und den USA gesorgt, die jedoch weiterhin knapp 20% unterhalb des Vorkrisenniveaus lägen. In China scheine sich die Lage mittlerweile fast wieder normalisiert zu haben. So habe die Ölnachfrage im Reich der Mitte laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg Mitte Mai mit knapp 13 Millionen Barrel pro Tag knapp unter dem Niveau vom Dezember 2019 bei 13,7 Millionen Barrel gelegen. Angesichts der graduellen Nachfragebelebung scheine die Talsohle nach Einschätzung der International Energy Agency (IEA) mittlerweile durchschritten zu sein, wobei die Experten der IEA ihre Schätzungen für die weltweite Ölnachfrage für 2020 kürzlich leicht nach oben revidiert hätten.

Auch auf der Angebotsseite helle sich die Lage an den Terminmärkten weiter auf. Seit Beginn der Coronavirus-Pandemie würden internationale Ölmultis wie ExxonMobil, Chevron oder Shell ihre Ölproduktion drastisch zurückfahren, während viele kleinere und mittelgroße Ölproduzenten aus der US-Fracking-Industrie buchstäblich aus dem Markt gespült würden. Entsprechend sei die Zahl der aktiven US-Ölförderplattformen laut einer Erhebung des Ölservicedienstleisters Baker Hughes Ende Mai im Vorjahresvergleich um knapp 70% auf 301 gesunken, während sich die US-Ölproduktion mit mittlerweile knapp 11,9 Millionen Barrel pro Tag deutlich unter dem im Januar 2020 markierten Rekordlevel von mehr als 13 Millionen Barrel pro Tag eingependelt habe.

Auch die OPEC+-Allianz setze weiterhin alles daran, um eine nachhaltige Erholung der Ölpreisnotierungen zu gewährleisten. Die aus der OPEC und weiteren bedeutenden Förderländern außerhalb des Preiskartells wie Russland bestehende Allianz sei kürzlich in die Kritik geraten, nachdem sich Medienberichten zufolge nicht alle der 23 Unterzeichnerstaaten an die im Mai in Kraft getretenen Förderkürzungen über 9,7 Millionen Barrel pro Tag gehalten hätten. OPEC-Präsident Mohamed Arkab habe daher in einem Schreiben an die einzelnen Mitgliedstaaten zu mehr Geschlossenheit bei der Umsetzung des Abkommens aufgerufen und gleichzeitig indirekt weitergehende Stützungsmaßnahmen gefordert. Saudi-Arabien und andere OPEC-Staaten wie Kuwait und der Irak hätten daraufhin Ende vergangener Woche zusätzliche Förderkürzungen im Gesamtvolumen von knapp 1,4 Millionen Barrel pro Tag zugesagt, während Russland Agenturberichten zufolge ebenfalls weitere Produktionskürzungen zugesagt habe.

Brent Crude Oil habe sich nach dem Aufwärtsimpuls Mitte Mai zuletzt erfolgreich oberhalb der Marke von 35 USD stabilisieren können. Nach dem Breakout aus der mehrwöchigen Seitwärtsrange sollte Brent Crude Oil unseres Erachtens seine Aufwärtsbewegung weiter fortsetzen und einen Angriff auf die 40-USD-Marke einleiten, so Marcus Landau, Senior Manager Public Distribution bei der DZ BANK. Senior Manager Landau halte daher an seinem bullischen Szenario für Brent Crude Oil weiter fest. Bei bestehenden Long-Positionen biete es sich an, den Stopp-Loss auf 30 USD nachzuziehen.

Die DZ BANK habe eine Vielzahl an interessanten Hebelprodukten auf Brent im Angebot. Zudem würden kontinuierlich neue Produkte auf den Basiswert emittiert. Anleger könnten so das Produkt wählen, das am besten zu ihrer Meinung und ihrer Risikobereitschaft passe.

Mit Hebelprodukten könnten Anleger überproportional an allen Kursentwicklungen des zugrunde liegenden Basiswertes partizipieren. Aufgrund der Hebelwirkung reagiere das Produkt auf kleinste Kursbewegungen des Basiswerts. Da die Wertentwicklung des Basiswerts im Laufe der Zeit schwanken bzw. sich nicht entsprechend den Erwartungen des Anlegers entwickeln könne, bestehe das Risiko, dass das eingesetzte Kapital nicht in allen Fällen in voller Höhe zurückgezahlt werde. Der Kapitalverlust könne ein erhebliches Ausmaß annehmen, sodass ein Totalverlust entstehen könne. (Stand vom 03.06.2020) (04.06.2020/oc/a/r)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




Quelle: Aktiencheck




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03.07.20
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