Turbo Short-Zertifikat auf EUR/USD: Euro rutscht auf 2-Jahres-Tief - Zertifikateanalyse

Donnerstag, 01.08.19 12:20
Turbo Short-Zertifikat auf EUR/USD: Euro rutscht auf 2-Jahres-Tief - Zertifikateanalyse
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Lauda-Königshofen (www.zertifikatecheck.de) - Maciej Gaj von "boerse-daily.de" stellt in seiner aktuellen Veröffentlichung ein Turbo Short-Zertifikat (Open End) (ISIN DE000MC2WN35 / WKN MC2WN3) von Morgan Stanley auf das Währungspaar EUR/USD (ISIN EU0009652759 / WKN 965275) vor.

Just nach dem US-Zinsentscheid hätten massive Verluste an den Finanzmärkten eingesetzt, darunter habe auch das Währungspaar Euro (EUR) zum US-Dollar (USD) merklich an Boden verloren und sei unter seine bisherigen Jahrestiefs von 1,1107 USD abwärts gerutscht. Hierdurch werde der mittelfristige Abwärtstrend seit den Hochs aus Anfang 2018 fortgesetzt und dürfte auf Sicht der kommenden Wochen bis Monaten weitere Verluste nach sich ziehen.

Übergeordnet stecke das Paar EUR/USD seit Anfang 2018 in einem mittelfristigen Abwärtstrend, dieser habe bis vor wenigen Wochen auf ein Verlaufstief von 1,1107 US-Dollar abwärts gereicht. Nach Ausbildung einer eindeutigen SKS-Formation zwischen Juni und Ende Juli dieses Jahres sei diese mit dem Bruch der Nackenlinie um 1,12 USD wie bereits in der technischen Besprechung vom 29. Juli 2019: "EUR/USD: Chartmuster nicht überzeugend!" hingewiesen worden sei regelkonform zur Unterseite aufgelöst worden. Nach dem US-Zinsentscheid vom Mittwoch habe der Euro unter seine bisherigen Jahrestiefs nachgegeben und begebe sich nun in seine unlängst favorisierte Zielzone. Bestehende Short-Positionen seien nun mit einer merklichen Stoppanpassung enger abzusichern, verspätete Investoren könnten aber noch immer über ein Investment auf einen fallenden Euro aufspringen.

Aus der aktivierten SKS-Formation ergebe sich weiterhin klares Abwärtspotenzial, rechnerisch könnten sich Investoren auf einen Rückfall des Währungspaares in den Bereich von 1,10 USD einstellen. In diesem Bereich treffe das Paar übrigens auf eine Unterstützung aus den Jahren 2016/2017 und sollte erst an dieser Stelle zu einer längeren Gegenbewegung ansetzen können. Hiervon könne beispielsweise auf das Open End Turbo Short-Zertifikat WKN MC2WN3 mit einem dazugehörigen Hebel von 57,1 überproportional partizipiert werden. Eine Verlustbegrenzung bei frischen sowie bestehenden Long-Positionen sollte das Niveau von 1,1133 US-Dollar zunächst nicht unterschreiten.

Eine kleine Überraschung würde ein rascher Rücklauf über die anfänglichen Jahrestiefs von 1,1107 USD hervorbringen. Aber selbst dann bliebe ein derartiges Szenario noch im Rahmen eines technischen Pulback zu bewerten, anschließend dürfte die übergeordnete Zielzone von 1,10 US-Dollar angesteuert werden. Kaufsignale könnten hingegen erst oberhalb der Nackenlinie der vorausgegangenen SKS-Formation oberhalb von 1,12 US-Dollar abgeleitet werden. In diesem Fall bestünde kurzfristiges Aufwärtspotenzial in den Bereich von 1,1220 US-Dollar. Nach der gestrigen Vorstellung scheine dieses Szenario allerdings zweitrangig zu sein.

Das kurz- bis mittelfristige Ziel beim Währungspaar Euro zum US-Dollar stelle die Marke von glatt 1,10 USD dar. Für den nächsten Abschnitt bis zum favorisierten Zielniveau könnten Investoren ein Direktinvestment beispielsweise über das Open End Turbo Short-Zertifikat WKN MC2WN3 eingehen und hierdurch noch eine Rendite von schnellen 40 Prozent erzielen. Ziel des Scheins läge dann bei 2,39 Euro, als Verlustbegrenzung sei das Niveau von 1,1133 US-Dollar anzusetzen. Das ergebe einen Ausstiegswert im Schein von 1,19 Euro. Bis zum Zieleinlauf sollten Anleger jedoch einige Wochen bis Monate einplanen. Mit anhaltender Volatilität sei aber weiterhin zu rechnen! (01.08.2019/zc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




Quelle: ac


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Datum :
16.08.19
1,11 USD
-0,18 %
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