Was ist Dash?

was ist Dash

Zu den unmittelbaren Bitcoin-Herausforderern gehört auch die Krypto-Währung Dash (Digital Cash), die von der Marktkapitalisierung her ebenfalls unter den Top Krypto-Währungen zu finden ist. Am 18. Januar 2014 erstmals unter der Bezeichung „XCoin“ eingeführt und kurze Zeit später in „Darkcoin“ umbenannt, erhielt die von Evan Duffield entwickelte Internet-Währung im März 2015 ihren endgültigen Namen. Dash ermöglicht anonyme und sichere Zahlungen in Sekundenschnelle, wobei besonders auf Merkmale wie Massentauglichkeit, Teamwork und den Schutz der Privatsphäre geachtet wird. Da die virtuellen Münzen auf dem Bitcoin-Protokoll basieren, sind sie auch mit Händlern, Tauschbörsen und Wallets kompatibel, die auf die führende Cyberwährung ausgerichtet sind. Darüber hinaus bietet Dash aber noch einige innovative Zusatz-Funktionen

 

Dash: „Masternodes“ machen den Unterschied

So besteht das Dash-Netzwerk im Gegensatz zu vielen anderen Krypto-Währungen aus zwei Stufen. Während die regulären „Miner“ hier die eine Ebene bilden, gibt es bei Dash zudem sogenannte „Masternodes“, die das Netzwerk absichern und spezielle Aufgaben erfüllen. Dafür erhalten sie eine bestimmte Entlohnung in Dash, müssen sich allerdings vorher registrieren und eine aufgrund des Kursanstiegs mittlerweile sehr hohe Sicherheitsleistung von 1.000 Geldeinheiten hinterlegen, die anschließend eingefroren wird. Eine wichtige Tätigkeit der Masternodes besteht in der Anonymisierung von Zahlungen („PrivateSend“), bei der verschiedene Transaktionen nach dem CoinJoin-Prinzip miteinander verbunden und als eine einzige Transaktion dargestellt werden. Der Vorteil: Die Transfers können nicht mehr einzeln zugeordnet werden, was den Datenschutz zusätzlich erhöht. Ein weiterer Dienst besteht im „InstandSend“-Verfahren, das weltweite Transaktionen in durchschnittlich 1,21 Sekunden und damit quasi in Echtzeit ermöglicht. Darüber hinaus können Dash-Nutzer mit einer Masternode auch aktiv Vorschläge zur weiteren strategischen Ausrichtung einbringen und dadurch aktiv die zukünftige Entwicklung von Dash mitbestimmen.

 

Dash bietet innovativen Mining-Prozess

Ein weiterer wesentlicher Unterschied zum Bitcoin ergibt sich aus dem „Dash-Mining“. Dabei wird mit dem „X11“ ein spezieller Algorithmus verwendet, der sich aus elf verschiedenen Mining-Verfahren zusammensetzt. Auch das Entlohnungssystem für das „Schürfen“ neuer Blöcke stellt eine Innovation dar. So ist die Vergütung hier nicht fix, sondern wird flexibel an die jeweilige Mining-Gesamtleistung angepasst, d.h. wird ein bestimmter Wert überschritten, sinkt automatisch die Belohnung und damit auch der Anreiz für die „Miner“. Zudem werden die Einkünfte aus der Blockerstellung von vornherein ganz transparent aufgeteilt. Den Löwenanteil von 90% des verfügbaren Budgets teilen sich dabei paritätisch Masternodes und „Miner“. Die restlichen 10% werden eingesetzt, um damit die Entwicklungsarbeit sowie weitere Community-Projekte voranzutreiben bzw. die Kosten z.B. für Marketingaktionen zu decken.

 

Dash zündet nächste Evolutionsstufe

Um eine Inflation bei den neu geschaffenen Geldeinheiten zu vermeiden, verringert sich auch bei der Krypto-Währung Dash der Zuwachs jedes Jahr um etwa 7%. Deshalb dürfte der Mining-Prozess voraussichtlich im Jahre 2300 abgeschlossen und dann schätzungsweise bis zu 22 Millionen Dashs im Umlauf sein. Einen wichtigen Schritt für die weitere Entwicklung von Dash stellt das ausgeklügelte Voting-System der Masternodes dar, über das auch relativ kurzfristig wichtige Entscheidungen wie z.B. die Erhöhung der Blockgröße getroffen werden können. Darüber hinaus verfolgt das Entwicklerteam auch einen langfristigen Plan, der „Dash Evolution“ als benutzerfreundliche wie massentaugliche digitale Währungsplattform vorsieht.

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