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Bernard Madoff – Der größte Betrüger aller Zeiten

Es ist die bis dahin höchste Haftstrafe für einen Anlagebetrüger: Als Bernhard L. Madoff am 29. Juni 2009 den Gerichtssaal des Pearl Street Courthouse in Lower Manhattan, New York, mit einer über ihn verhängten Haftstrafe von 150 Jahren verlässt, gibt es offenbar niemand mehr, der ihm dies nicht von ganzem Herzen gegönnt hätte. Schließlich gilt er mit hinterzogenen Geldern in Höhe von 65 Milliarden US-Dollar und 1.341 betrogenen ehemaligen Klienten als „der größte Börsenbetrüger“ aller Zeiten.

Dies war ihm dadurch möglich, dass er schon von 1960 an einen Investmentfonds im Schneeballsystem betrieb. Zu seinen Kunden zählten nicht nur Personen wie zum Beispiel Hollywood-Regisseur Steven Spielberg, sondern auch viele Banken, Finanzdienstleister und Stiftungen. Europäische Geldinstitute wie die Banco Santander, die Fortis Bank oder die Deutsche Bank verloren horrende Beträge.

Madoff: Vom NASDAQ-Manager zum Anlagebetrüger
Die US-Börsenaufsicht SEC musste hinterher schwere Versäumnisse eingestehen. Jahrelang seien die Behörden einschlägigen Hinweisen zu dem Betrug nicht nachgegangen. Kein Wunder, möchte man anmerken, denn Madoff genoss als ehemalige Führungskraft der Technologiebörse NASDAQ einen hervorragenden Ruf und verfügte über beste Verbindungen.

Madoff, der ab März 2009 in Untersuchungshaft saß, musste sich im Gerichtssaal zahlreiche Vorwürfe ehemaliger Opfer anhören. Ein solches Vorgehen ist im US-Justizsystem üblich und so äußerte sich zum Beispiel auch die Buchhalterin Sheryl Weinstein. Sie bezeichnete die Gelegenheit, zu der sie dem ehemaligen Finanzmogul vorgestellt wurde, als "den schlimmsten Tag meines Lebens": "Euer Ehren, schicken Sie diese Bestie in den Käfig, in den sie gehört!"

Dort sitzt er schließlich auch ein, genauer gesagt im Butner Federal Correctional Complex (FCC) in North Carolina, USA. Einem Bericht des „Wall Street Journal“ zufolge herrscht in dem Gefängnis offenbar ein raues Klima. Andere Häftlinge hatten Bernard L. Madoff demnach bei einer Prügelei Mitte Dezember 2009 eine gebrochene Nase, gebrochene Rippen sowie Schnitte im Gesicht und auf dem Kopf beigebracht.

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Börsenbetrüger

De-Beira – Die 1.000-Prozent-Aktie

Er gilt als größter und spektakulärster Fall von Kursmanipulation, der jemals in Deutschland verhandelt wurde. Mit Falschmeldungen über ein damals völlig unbekanntes US-Rohstoffunternehmen ergaunerten sich Betrüger Millionengewinne.

Börsenbetrüger

Kweku Mawuli Adoboli – 2,3 Milliarden Dollar verzockt

Dem ehemaligen afrikanischen Banker Kweku Mawuli Adoboli und Angestellten der UBS wird vorgeworfen, durch unautorisierte Handelsgeschäfte innerhalb von drei Monaten einen Verlust von 2,3 Milliarden US-Dollar verursacht zu haben.

Börsenbetrüger

Helmut Kiener – Mit K1 Hedgefonds Anleger geprellt

Am 30. Oktober 2009 klickten die Handschellen bei Helmut Kiener. Er soll nach Angaben der Financial Times Deutschland etwa 600 Millionen US-Dollar unterschlagen haben.

Börsenbetrüger

Bernard Madoff – Der größte Betrüger aller Zeiten

Es ist die bis dahin höchste Haftstrafe für einen Anlagebetrüger: Als Bernhard L. Madoff am 29. Juni 2009 den Gerichtssaal des Pearl Street Courthouse in Lower Manhattan, New York, mit einer über ihn verhängten Haftstrafe von 150 Jahren verlässt.

Börsenbetrüger

Julius Meinl – Betrügerische Finanzgeschäfte statt Kaffeepulver

Der Wiener Kaffeeröster, Lebensmitteleinzelhändler und Privatbankier Julius Meinl wurde im April 2009 wegen seiner möglichen Verwicklung in rechtswidrige Börsengeschäfte verhaftet.

Börsenbetrüger

Jérôme Kerviel – Zock mit 50 Milliarden Euro

Jérôme Kerviel, ein junger, unscheinbarer Angestellter der französischen Bank Société Générale, verschuldete im Januar 2008 einen Verlust seines Arbeitgebers von rund 5 Milliarden Euro.

Börsenbetrüger

Bodo Schnabel – Zaubern mit Comroad

Der „Neue Markt“ wurde zur Jahrtausendwende von vielen Anlegern wohl für eine „Gans, die goldene Eier legt“ gehalten. Doch als der Crash kam, endete die Party für die meisten Investoren mit einem finanziellem Fiasko.

Börsenbetrüger

Nick Leeson – Der Mann, der Barings vernichtete

Nicht immer ist am Zusammenbruch einer Bank der Chef selbst als der maßgeblich Schuldige zu identifizieren. Der Niedergang der englischen Barings Bank zeigt, dass auch untergeordnete Mitarbeiter ein Desaster einleiten können.

Börsenbetrüger

Damara Bertges – Millionenschweres Pyramidensystem

"70 Prozent Gewinn in zwölf Monaten!" - mit dieser Zusage warb der European Kings Club (EKC) für Investoren. Wie diese Rendite jedoch zustande kommen sollte, blieb jederzeit unklar.

Börsenbetrüger

Die Gebrüder Hunt – Absturz im Rohstoffmarkt

Zunächst war es ungezügelte Inflationsangst – später wurden die Gebrüder Hunt offenbar nur noch von Gier getrieben. Besessen von dem Gedanken, dass die Inflation der 1970er Jahre galoppierende Ausmaße annehmen würde.

Börsenbetrüger

Ivan Boesky – Vom Unternehmensplünderer zur Filmfigur

Auch wenn der Name Ivan Boesky nicht jedem sofort geläufig sein mag: Der Mann ist einer der bekanntesten Börsenbetrüger. Und dies nicht etwa weil er mit Insidergeschäften Millionen ergaunert hat.

Börsenbetrüger

Iwan Herstatt – Zusammenbruch der Herstatt-Bank

Die Insolvenz der Herstatt-Bank war die bis dahin größte Pleite der deutschen Nachkriegsgeschichte. Das Geldinstitut musste am 26. Juni 1974 seine Pforten schließen.

Börsenbetrüger

Bernard 'Bernie' Cornfeld – Fondsvertrieb mit Promi-Hilfe

Der Ende der 1920iger Jahre geborene Bernard "Bernie" Cornfeld ist wohl eine der schillernsten Figuren unter den Börsenbetrügern.

Börsenbetrüger

Charles Ponzi – Pionier der Pyramidenspiele

Wenn es so etwas wie ein Vorbild für Börsenbetrüger gibt, dann ist das Charles Ponzi. „The Ponzi scheme“ („Das Ponzi-Schema“) ist noch heute ein Synonym für Schneeballsysteme.