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Helmut Kiener – Mit K1 Hedgefonds Anleger geprellt

Am 22. Juli 2011 verurteilte das Landgericht Würzburg Helmut Kiener zu zehn Jahren und acht Monaten Haft wegen zehnfachen Betrugs, 86-facher Urkundenfälschung sowie Steuerhinterziehung. Kiener hat nach Angaben des Richters Volker Zimmermann über Jahre etwa 300 Millionen Euro Kundengelder unterschlagen. Bereits im Oktober 2009 erwirkte die Staatsanwaltschaft Würzburg Haftbefehl gegen den von der Presse als „Mini-Madoff“ Bezeichneten wegen Verdachts der Untreue und Betrugs.

K1 Hedgefonds verursachen Millionenschäden
Helmut Kiener war von Oktober 1995 bis Juli 2004 Manager eines Hedgefonds und betätigte sich seit Januar 2001 als Anlageberater. Der gelernte Sozialpädagoge machte seit Oktober 2003 für den Hedgefonds K1 Global Ltd. und ab Januar 2005 für den Hedgefonds K1 Invest Ltd Werbung. Von Juni 2005 an soll er ebenso bei der X1 Fund Allocation GmbH als Fondsberater beschäftigt gewesen sein.

Zu den größten Verlierern dieses Schneeballsystems zählen mit insgesamt etwa 147 Millionen Euro die französische Bank BNP Paribas und das britische Institut Barclays sein. Diese Banken vertrauten Kiener enormes Kapital für Investitionen in seine Hedgefonds an, nachdem er zuvor mit phantastischen Renditen von 17,5% p.a. geworben hatte. Zwar gab's für ihn auch regelmäßig Ärger mit der deutschen Finanzaufsicht BaFin - doch diese Auffälligkeiten sind den ausländischen Instituten wohl nicht geläufig gewesen.

Betrugsfall Kiener zieht weite Kreise
Neben Kiener muss auch der mitangeklagte Buchhalter Claus Z. in Haft gehen. Für ihn stehen drei Jahre und neun Monate zu Buche. Zusätzlich wurden etwa 2,5 Millionen Euro von Kiener und seiner Familie beschlagnahmt. Ob Investoren auf eine Rückerstattung ihres Kapitals hoffen können, ist fraglich. Denn, so der Verurteilte: „Bei mir ist nichts da. Wenn ich je wieder zu einem Vermögen kommen sollte, werde ich bei den Bedürftigsten anfangen, sie zu entschädigen.“

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Börsenbetrüger

De-Beira – Die 1.000-Prozent-Aktie

Er gilt als größter und spektakulärster Fall von Kursmanipulation, der jemals in Deutschland verhandelt wurde. Mit Falschmeldungen über ein damals völlig unbekanntes US-Rohstoffunternehmen ergaunerten sich Betrüger Millionengewinne.

Börsenbetrüger

Kweku Mawuli Adoboli – 2,3 Milliarden Dollar verzockt

Dem ehemaligen afrikanischen Banker Kweku Mawuli Adoboli und Angestellten der UBS wird vorgeworfen, durch unautorisierte Handelsgeschäfte innerhalb von drei Monaten einen Verlust von 2,3 Milliarden US-Dollar verursacht zu haben.

Börsenbetrüger

Helmut Kiener – Mit K1 Hedgefonds Anleger geprellt

Am 30. Oktober 2009 klickten die Handschellen bei Helmut Kiener. Er soll nach Angaben der Financial Times Deutschland etwa 600 Millionen US-Dollar unterschlagen haben.

Börsenbetrüger

Bernard Madoff – Der größte Betrüger aller Zeiten

Es ist die bis dahin höchste Haftstrafe für einen Anlagebetrüger: Als Bernhard L. Madoff am 29. Juni 2009 den Gerichtssaal des Pearl Street Courthouse in Lower Manhattan, New York, mit einer über ihn verhängten Haftstrafe von 150 Jahren verlässt.

Börsenbetrüger

Julius Meinl – Betrügerische Finanzgeschäfte statt Kaffeepulver

Der Wiener Kaffeeröster, Lebensmitteleinzelhändler und Privatbankier Julius Meinl wurde im April 2009 wegen seiner möglichen Verwicklung in rechtswidrige Börsengeschäfte verhaftet.

Börsenbetrüger

Jérôme Kerviel – Zock mit 50 Milliarden Euro

Jérôme Kerviel, ein junger, unscheinbarer Angestellter der französischen Bank Société Générale, verschuldete im Januar 2008 einen Verlust seines Arbeitgebers von rund 5 Milliarden Euro.

Börsenbetrüger

Bodo Schnabel – Zaubern mit Comroad

Der „Neue Markt“ wurde zur Jahrtausendwende von vielen Anlegern wohl für eine „Gans, die goldene Eier legt“ gehalten. Doch als der Crash kam, endete die Party für die meisten Investoren mit einem finanziellem Fiasko.

Börsenbetrüger

Nick Leeson – Der Mann, der Barings vernichtete

Nicht immer ist am Zusammenbruch einer Bank der Chef selbst als der maßgeblich Schuldige zu identifizieren. Der Niedergang der englischen Barings Bank zeigt, dass auch untergeordnete Mitarbeiter ein Desaster einleiten können.

Börsenbetrüger

Damara Bertges – Millionenschweres Pyramidensystem

"70 Prozent Gewinn in zwölf Monaten!" - mit dieser Zusage warb der European Kings Club (EKC) für Investoren. Wie diese Rendite jedoch zustande kommen sollte, blieb jederzeit unklar.

Börsenbetrüger

Die Gebrüder Hunt – Absturz im Rohstoffmarkt

Zunächst war es ungezügelte Inflationsangst – später wurden die Gebrüder Hunt offenbar nur noch von Gier getrieben. Besessen von dem Gedanken, dass die Inflation der 1970er Jahre galoppierende Ausmaße annehmen würde.

Börsenbetrüger

Ivan Boesky – Vom Unternehmensplünderer zur Filmfigur

Auch wenn der Name Ivan Boesky nicht jedem sofort geläufig sein mag: Der Mann ist einer der bekanntesten Börsenbetrüger. Und dies nicht etwa weil er mit Insidergeschäften Millionen ergaunert hat.

Börsenbetrüger

Iwan Herstatt – Zusammenbruch der Herstatt-Bank

Die Insolvenz der Herstatt-Bank war die bis dahin größte Pleite der deutschen Nachkriegsgeschichte. Das Geldinstitut musste am 26. Juni 1974 seine Pforten schließen.

Börsenbetrüger

Bernard 'Bernie' Cornfeld – Fondsvertrieb mit Promi-Hilfe

Der Ende der 1920iger Jahre geborene Bernard "Bernie" Cornfeld ist wohl eine der schillernsten Figuren unter den Börsenbetrügern.

Börsenbetrüger

Charles Ponzi – Pionier der Pyramidenspiele

Wenn es so etwas wie ein Vorbild für Börsenbetrüger gibt, dann ist das Charles Ponzi. „The Ponzi scheme“ („Das Ponzi-Schema“) ist noch heute ein Synonym für Schneeballsysteme.