Bertrandt Aktie
WKN: 523280 ISIN: DE0005232805
aktueller Kurs:
42,88 EUR
Veränderung:
-0,35 EUR
Veränderung in %:
-0,81 %
weitere Analysen einblenden
09:16 14.01.10

Bertrandt "buy"

Bad Nauheim (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "Aktienservice Research" empfehlen die Aktie von Bertrandt (ISIN DE0005232805/ WKN 523280) zu kaufen.Die jüngsten US-Absatzzahlen hätten Hoffnung geschürt. Hoffnung bei den Anlegern und Aktionären von Autoproduzenten und Zulieferern auf ein besseres Jahr 2010. Eine interessante Geschichte in diesem Zusammenhang sei das Unternehmen Bertrandt aus dem SDAX. Der kürzlich im Dezember veröffentlichte und auch unerwartet sehr detaillierte Ausblick des Automobilzulieferers für das Geschäftsjahr 2009/10 (bis Ende September) lasse hoffen. Auf weitere Kurssteigerungen und den Ausbau der heute schon attraktiven Dividendenrendite.Bertrandt biete als Ingenieurdienstleister für Fahrzeug- und Verkehrssysteme der internationalen Autoindustrie umfassende und innovative Entwicklungslösungen. So decke das Angebot heute die gesamte Wertschöpfungskette der Produktentstehung ab: Von der ersten Idee, über die Entwicklung und Absicherung von Bauteilen, Modulen und Systemen, bis hin zu kompletten Fahrzeugen mit angrenzenden Dienstleistungen wie Qualitäts-, Lieferanten- und Projektmanagement oder Schulungen.Ebenso sei man für die Luftfahrtindustrie in Europa und in den USA ein wichtiger Partner. Kunden der Luftfahrtbranche würden gezielt über das Joint Venture "Bertrandt Aeroconseil GmbH" mit individuellen Entwicklungsleistungen bedient. Hier sei der Konzern schwerpunktmäßig in den Bereichen Struktur- und Kabinenentwicklung, Elektronik, Prototypenbau und Prozessmanagement tätig.Mit der Tochter Bertrandt Services biete das Unternehmen zudem in Industrien außerhalb der Mobilitätsbranchen deutschlandweit technische und kaufmännische Dienstleistungen an. Insgesamt stünden rund 5.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 30 Standorten in Europa und in den USA für tiefes Know-how, zukunftsfähige Projektlösungen und hohe Kundenorientierung, so die offizielle Aussage der Gesellschaft.Und diese Aussage werde von den jüngsten Geschäftszahlen untermauert. Bertrandt behaupte sich in der Krise. Anfang Dezember 2009 habe der Konzern mitgeteilt, im September beendeten Geschäftsjahr 2008/09 ein nach eigenem Bekunden zufriedenstellendes Ergebnis erwirtschaftet zu haben. So habe man einen Umsatz von 384,6 Mio. Euro erzielt und das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) habe bei 32,8 Mio. Euro gelegen.Unter dem Strich habe das Unternehmen 24,6 Mio. Euro verdient. Auf den Punkt gebracht: Während die Branche mit Umsatzeinbrüchen von 25% bis 30% zu kämpfen gehabt habe, habe Bertrandt nur einen Umsatzrückgang um 11,4% hinnehmen müssen und sogar in bestimmten Bereichen Marktanteile hinzugewinnen können.Dieser Umstand dürfte sich im Jahr 2010 nicht verschlechtern. Im Gegenteil. Aufgrund eines teilweise entstandenen Projektstaus während der Krise sei ab 2010 mit einem ansteigenden Entwicklungsaufwand bei den Automobilherstellern zu rechnen, so die Meinung vieler Branchenkenner. Denn die steigende Modellvielfalt und neue Technologien bei Sicherheit, Komfort und alternativen, umweltschonenden Antrieben würden genügend Chancen für das Unternehmen bieten.Hinzu komme noch der Trend zur "Grünen Mobilität", von dem Bertrandt profitieren sollte. Denn das Unternehmen sei bei der Weiterentwicklung des klassischen Verbrennungsmotors genauso en vogue wie bei Hybrid- und Elektroautos oder beispielsweise Aufträgen zur Entwicklung leichterer Karosserien.Soweit die fundamentalen Fakten. In den letzten Wochen habe es immer wieder vereinzelte Gerüchte gegeben, dass es zu einem möglichen Ausstieg der Porsche AG bei Bertrandt kommen könnte. Aktuell halte der Sportwagenbauer 25% plus eine Aktie an dem Unternehmen. Wenn man jedoch die Großmachtpläne des Wolfsburger Automobilkonzerns VW im Hinterkopf habe, dürften solche Gerüchte eher bezweifelt werden.Die Aktie sei also bestimmt kein Zockerpapier, sondern eher ein solides Langfristinvestment. Untermauert werde dies auch durch die Dividendenpolitik. In einem uneinheitlichen Umfeld sei es Bertrandt eigenen Aussagen zufolge wichtig, seine aktionärsfreundliche Dividendenpolitik fortzusetzen und die Aktionäre angemessen am Erfolg zu beteiligen.Aufgrund des erwirtschafteten Ergebnisses würden Vorstand und Aufsichtsrat am 17. Februar 2010 der Hauptversammlung die Zahlung einer Dividende von 1,00 Euro je Aktie vorschlagen (Vorjahr 1,40 Euro). Mit diesem Betrag halte der Entwicklungsdienstleister die Ausschüttungsquote auf dem hohen Vorjahresniveau. Die Dividendenrendite von 4,7% biete eine solide Basis für ertragsorientierte Investoren.Auch aus charttechnischer Sicht spreche alles für weiter steigende Notierungen. Die Bertrandt-Aktie bewege sich seit dem Frühjahr 2009 in einem stabilen Aufwärtstrend dynamisch nach oben. Auf Jahressicht könnte der SDAX-Titel sein Hoch von Anfang 2008 bei rund 30 Euro in Angriff nehmen. Eintrüben würde sich das positive Bild erst bei einem Fall unter die Marke von 20 Euro.Die Experten von "Aktienservice Research" raten die Aktie von Bertrandt zu kaufen. (Aktien Ausgabe 511 vom 13.01.2010) (14.01.2010/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.

Quelle: ac


Hier geht's zur Aktien-Startseite

Anzeige

Deutsche Bank X-markets: Alle Derivate

Im Fokus

Aktueller Chart
  • Neue Vorwürfe der Financial Times!
  • Erneuter Kurseinbruch!
  • Ist die Aktie jetzt ein Schnäppchen?

Volltextsuche

Nachrichtensuche


Dividendenrendite Dax-Aktien 2019


Rang: 30

Name: Wirecard

Dividende pro Aktie: 0,20 Euro

Veränderung Vorjahr: +11%

Dividenden-Rendite: 0,1%

 

P.S.: Auch bei Dividenden-Aktien gilt, das Spreu vom Weizen zu trennen. Im boerse.de-Aktienbrief erfahren Sie beispielsweise nur die langfristig besten Dividenden-Aktien der Welt. Eine Gratis-Ausgabe vom Aktienbrief gibt´s hier.

© 1994-2019 by boerse.de - Quelle für Kurse und Daten: ARIVA.DE AG - boerse.de übernimmt keine Gewähr