Activision Blizzard: der “Blockbuster” unter der Gaming-Aktien

Dienstag, 15.09.20 08:42
Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser, 

nicht Activision Blizzard selbst, sondern die „starken Marken” des Computer- und Videospiele-Konzerns sind in der Gaming-Szene äußerst populär: „World of Warcraft” ist das bekannteste Multiplayer-Spiel in Europa und Nordamerika. „Call of Duty” zählt seit dem Erscheinungsdatum 2003 zu den erfolgreichsten Spielefranchises im Markt. Und die im Zuge der King Entertainment-Übernahme 2015 eingekaufte Marke „Candy Crush” ist ein wahrer Goldesel: Jeder dritte Umsatz-Dollar von Activision Blizzard entfiel im abgelaufenen Jahr auf das – vor allem bei Frauen – beliebte Puzzlespiel.
 
Activision Blizzard: Spielend Geldverdienen
 
Activision Blizzard entstand 2008 aus der Fusion des Computerspiele-Spezialisten Activision mit der Spielesparte des französischen Mischkonzerns Vivendi, zu der auch der World-of-Warcraft-Entwickler Blizzard Entertainment zählte. Das Produktportfolio des Game-Produzenten und Publishers beinhaltet eine Vielzahl von Genres für ein breitgefächertes Zielpublikum und ist auf zahlreichen Hardwareplattformen und Betriebssystemen spielbar. Erlöse erzielt Activision Blizzard sowohl aus dem Verkauf von Spielen, als auch aus Werbung und “In-Game-Purchases”. So bezeichnet man Gegenstände oder Pakete, die Spieler kaufen können, um den Spaßfaktor zu erhöhen oder schneller voranzukommen. Allein diese Mikro-Transaktionserlöse summierten sich 2019 auf 700 Millionen Dollar pro Quartal. Insgesamt erzielte Activision Blizzard im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 6,49 Milliarden Dollar. Dabei wurde ein Jahresüberschuss von 1,50 Milliarden Dollar ausgewiesen. Und 2020 könnte unterm Strich ein noch besseres Ergebnis stehen ...
 
Zu Hause Zocken hat Hochkonjunktur
 
Als klassische „Stay-at-home-Aktie” profitierte Activision Blizzard im ersten und zweiten Quartal von den weltweiten Ausgangsbeschränkungen. Da soziale Kontakte auf ein Minimum beschränkt wurden und Menschen weltweit gezwungenermaßen mehr Zeit zu Hause verbrachten, boten Games eine willkommene Abwechslung und virtuelle Interaktionsmöglichkeit.
 
Der Umsatz des Spieleentwicklers stieg deshalb im zweiten Quartal um 38 Prozent auf 1,93 Milliarden. Der Gewinn je Aktie verbesserte sich von 0,53 Dollar im Vorjahresquartal auf 0,81 Dollar. Motiviert durch die jüngsten Erfolge traut sich Activision Blizzard auch für das Gesamtjahr mehr zu und erhöhte die Prognose: Der Erlös soll nun von ursprünglich 6,8 Milliarden auf 7,27 Milliarden Dollar steigen, der Gewinn je Aktie von 2,62 auf 2,87 Dollar.
 
Da verwundert es wenig, dass die Champions-Aktie Activision Blizzard sowohl kurz- als auch langfristig hervorragende Anlagequalitäten beweist: Seit Jahresbeginn verbesserte sich die Aktie um 25% und in den vergangenen zehn Jahren erzielten Activision-Investoren bei einer Gewinn-Konstanz von 91% im Mittel +22% Kursgewinn p.a. Entsprechend gehört Activision Blizzard zu den laut Performance-Analyse langfristig besten Aktien der Welt, den 100 Champions aus dem boerse.de-Aktienbrief.
 
 

Wenn auch Sie vom langfristigen Anlageerfolg der insgesamt 100 boerse.de-Aktienbrief-Champions profitieren möchten, dann sichern Sie sich jetzt Ihre druckfrische Aktienbrief-Gratisausgabe!

Erfolgreiche Investments wünscht,
 
Daniel Drasch
Markenaktien-Experte boerse.de
© 1994-2020 by boerse.de - Quelle für Kurse und Daten: ARIVA.DE AG - boerse.de übernimmt keine Gewähr