Alternativen zu Microsoft und Nvidia: Welche Dividenden-Champions von KI profitieren sollten

Freitag, 24.11.23 10:04
Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

Künstliche Intelligenz besitzt das Potenzial, unser Leben in zahlreichen Aspekten tiefgreifend zu verändern. Nach der Etablierung des Internets ist es die zweite umwälzende technologische Revolution in meinem Leben, und die gegenwärtigen Fortschritte auf diesem Gebiet faszinieren mich sehr. Aus Investorensicht sind bei dem Thema natürlich große Technologieunternehmen wie Nvidia oder Microsoft naheliegend, KI könnte jedoch eine Vielzahl von Branchen revolutionieren. Eine kleine Auswahl:

NextEra Energy – die nächste Ära der Energiegewinnung hat begonnen



NextEra Energy ist – gemessen an den verkauften Megawattstunden und der Kundenzahl – der größte Stromversorger der USA. Zudem ist das Unternehmen führend im Bereich erneuerbare Energien und bereits jetzt der weltweit größte Erzeuger von Elektrizität aus Wind und Sonne. Der Versorger-Champion gehört zu den Dividenden-Aristokraten, also zu denjenigen Firmen, die ihre Ausschüttungen seit 25 Jahren oder länger kontinuierlich gesteigert haben (im Falle von NextEra Energy seit 1995). Wer über einen solch langen Zeitraum seine Anteilseigner zuverlässig am Gewinn beteiligen konnte, macht geschäftlich etwas sehr richtig. Das hat sich auch in der langfristigen Kursentwicklung niedergeschlagen: Durchschnittlich verbuchten Anleger mit der Aktie des US-Champions in den vergangenen zehn Jahren einen Kursgewinn von 12,4% p.a.

Zukünftige Kurszuwächse hängen natürlich an der weiteren Entwicklung. Bei NextEra Energy gibt es jedoch hier kaum Anlass zur Sorge. Fortschrittliche, KI-basierte Prognosemodelle sollen dazu beitragen, die Effizienz und Zuverlässigkeit von Wind- und Solarfarmen erheblich zu verbessern. Als Marktführer könnte NextEra Energy davon überdurchschnittlich profitieren.

Merck KGaA gewinnt auch, wenn sich Microsoft und Nvidia um den Halbleitermarkt streiten



Die deutsche Merck KGaA ist meiner Ansicht nach eine „Wundertüte“. Mit einer Geschichte, die bis ins Jahr 1668 zurückreicht, gehört Merck zu den weltweit ältesten chemischen und pharmazeutischen Unternehmen. Den Löwenanteil erwirtschaftet der Dax-Champion derzeit mit den Sparten Life Science (unter anderem Produkte und Dienstleistungen für Labore und Arzneimittelherstellung) und Healthcare (Entwicklung von Medikamenten).

Merck zahlt seit dem Börsengang vor 28 Jahren kontinuierlich eine Dividende und hat die Ausschüttungen seit 2011 erhöht oder stabil gehalten. Im Mittel verbuchten Anleger in den vergangenen zehn Jahren einen Kursgewinn von 8,3% p.a. Die Darmstädter könnten vom Datenverarbeitungspotenzial der KI-Systeme hinsichtlich der Erforschung neuer Medikamente und der Kostenreduktion profitieren. Nach Angaben des Marktforschungsunternehmens Bekryl hat KI das Potenzial, bis 2028 über 70 Milliarden US-Dollar in der Wirkstoffentwicklung einzusparen.

Merck hat jedoch einen weiteren Pfeil in seinem Köcher. Zunehmend positioniert sich der Konzern auch im Bereich Electronics (Halbleiter, Flüssigkristalle für Displays etc.), die Sparte sorgt derzeit für 18% des Umsatzes. In praktisch jedem Chip auf der Welt steckt eines der Produkte des Darmstädter Champions. Hinsichtlich der Tatsache, dass Microsoft gerade angekündigt hat, ab dem kommenden Jahr eigene Halbleiter für KI einsetzen zu wollen und auch Amazon, Google und Meta schon in den Startlöchern stehen, hat sich Merck hier hervorragend als Zulieferer positioniert.

Automatic Data Processing – KI als Motor für Lösungen im Personalmanagement



Automatic Data Processing (ADP) hat sich auf Dienstleistungen im Bereich Personal spezialisiert. Das 1949 gegründete US-amerikanische Unternehmen bietet umfassende Lösungen für Gehaltsabrechnungen, Steuerberechnungen und die Personalverwaltung an und gilt als führend in diesem Bereich mit einem Marktanteil von etwa 12%. ADP betreut über eine Million Kunden in 140 Ländern. Zugegeben, der Dienstleister gehört derzeit (noch) nicht zu den Champions des boerse.de-Aktienbriefs, sondern befindet sich auf der Watchlist. Mit einem durchschnittlichen Kursgewinn von 15% p.a. über die vergangenen zehn Jahre steht ADP jedoch weit oben auf dem Zettel. Auch aus Dividendensicht ist das Unternehmen sehr interessant: Seit 49 Jahren werden die Ausschüttungen kontinuierlich erhöht.

Bereits der Name – Automatic Data Processing – weist darauf hin, dass das Geschäftsmodell wie geschaffen für die Anwendung von Künstlicher Intelligenz ist. ADP setzt moderne Technologien ein, um Arbeitsprozesse zu optimieren, KI-Tools werden automatisierte Aufgaben für Personalabteilungen erleichtern. Durch die Analyse von umfangreichen Mitarbeiterdaten kann ADP Firmen helfen, sich an den technologischen Wandel anzupassen und die Produktivität zu steigern, während gleichzeitig Routinejobs, die automatisiert werden können, reduziert werden.

boerse.de-Dividendenfonds — einer für alles



Sie sehen: Hinter Dividendenaktien stehen keineswegs nur „Unternehmen von gestern“, sondern häufig auch die Gestalter von morgen. Selbstentscheider, die ihr Portfolio mit qualitativ hochwertigen Dividenden-Champions bestücken möchten, sei der boerse.de-Aktienbrief ans Herz gelegt. Wer lieber einen Autopilot haben möchte, für den könnte der boerse.de-Dividendenfonds interessant sein.

Der boerse.de-Dividendenfonds investiert ausschließlich in qualitativ hochwertige Unternehmen nach folgender Formel: 60% des Anlagevolumens werden in Dividenden-Champions wie NextEra Energy oder Merck KGaA angelegt. Das sind die nach den Kriterien der boerse.de-Performance-Analyse in der Vergangenheit erfolgreichsten Aktien der Welt, die sich durch eine erfolgreiche Entwicklung der Ausschüttungen auszeichnen. 40% des Fondsvolumens wird in Aktien der Champions-Watchlist investiert, unter anderem auch ADP. Diese Werte überzeugen durch eine attraktive Dividendenrendite, ein ebensolches Dividendenwachstum bzw. eine große Kontinuität in der Direktbeteiligung ihrer Aktionäre am Gewinn.

Den boerse.de-Dividendenfonds gibt es in zwei Varianten: Einerseits thesaurierend – für alle, deren Fokus 100% auf Kapitalbildung liegt. Und andererseits ausschüttend, um sofort Einkommen für andere finanzielle Bedürfnisse generieren zu können. Noch bis zum 31. Dezember können Anteile des Fonds im Rahmen einer Sonderaktion der „Mission pro Börse“ über die Börse Stuttgart mit reduziertem Spread (0,25% statt 0,8%) gekauft werden. Und je 10.000 Euro Kaufvolumen gibt es bei unserer „Mission pro Börse“ sogar einen Börsendienst nach Wahl für drei Monate kostenlos.

Auf gute Investments!
Ihre

Katja Zacharias

P.S.: Alle Kolumnen von Katja Zacharias erhalten Sie ganz bequem im Newsletter boerse.de-Aktien-Ausblick, Deutschlands großem Börsen-Newsletter mit mehr als 150.000 Lesern. Hier kostenfrei anfordern…


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"Vielen Dank für die Zusendung  des Leitfadens für Ihr Vermögen, den ich durchaus sehr informativ fand. Insgesamt sehr interessant, sowohl für mich wie auch die Freunde/Kolleg/-innen, war der Beitrag über die verschiedenen Höhen/Arten der Abgeltungssteuer sowie der Überblick über die Entwicklungen unterschiedlicher Aktien im Laufe der Zeit."

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