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Kolumne09:34 09.05.16

Börsenexperte und Autor Volker Meinel

Apple spürt die schwächere iPhone-Nachfrage

Über zehn Prozent verloren vergangene Woche die Aktien von Apple nach den Quartalszahlen. Damit waren die Kursfortschritte seit Anfang März wieder verloren gegangen.

Man muss 13 Jahre zurück schauen, um den letzten Umsatzrückgang von Apple zu finden. Und seit dem Verkaufsstart der iPhones 2007 hatte es bei diesen Produkten noch nie einen Rückgang des Absatzes gegeben. Das spielt deshalb eine sehr große Rolle, weil auf die iPhones zwei Drittel des Gesamtumsatzes entfällt. Wenn es da beim Verkauf Probleme gibt, schlägt das sofort auf den Umsatz (minus 13 Prozent auf 50,6 Milliarden Dollar) und den Gewinn (minus 22 Prozent) durch. Apple hatte 13 Prozent weniger iPhones verkauft als im Vorjahr. Alleine in China, wo Apple ein Viertel seines Umsatzes macht, schrumpfte der Umsatz um 13 Prozent. Hinzu kam, dass auch alle anderen Produktkategorien schwächelten. Und nicht einmal von der Apple Watch, dem jüngsten neuen Gerät, gab es positive Nachrichten: Der Umsatz der intelligenten Uhr wird nicht separat ausgewiesen. Bei einem Riesenerfolg wäre das wahrscheinlich der Fall gewesen.
Wobei: Trotz einem Gewinneinbruch verdiente Apple im vergangenen zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres - der Technologiekonzern schließt seine Bücher Ende März – immer noch 10,5 Milliarden Dollar. Die Geldreserven schwollen weiter an, sie liegen jetzt bei 233 Milliarden Dollar. Die Dividende soll aufgestockt werden.

Das ist nicht der einzige positive Faktor: Das Vorjahres-Vergleichsquartal war wegen Lieferengpässen beim damaligen Verkaufsschlager iPhone 6 viel besser als erwartet ausgefallen, weil ein Teil des Weihnachtsgeschäfts im Januar stattfand. Einen vergleichbaren Renner hat Apple derzeit nicht im Portfolio. Und Apple verzichtet weiterhin auf den Kampf um Marktanteile, der über tiefere Preise (auch) in den aufstrebenden Märkten geführt wird. Erst seit Ende März verkauft man das Modell SE, das etwas günstiger ist und in einem kleineren Format die meisten Funktionen der Spitzenmodelle aufweist. Gemäß Apple-CEO Tim Cook ist das Smartphone-Geschäft weiterhin „gesund“. Der stockende Absatz habe seine Ursache bei der globalen Konjunkturabkühlung. Wenn das Wachstum zurückkommt, dürfte die Apple-Aktie davon überproportional profitieren. Bis dahin dürfte die Aktie in einem Band zwischen 90 und 120 Dollar schwanken - und nur als Basiswert für risikofähige Trader attraktiv sein.

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Dividenden Dax-Aktien 2017

Name: Adidas

Dividende pro Aktie: 2,00 Euro

Dividenden-Rendite: 1,3%

 

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