Auf was es im Börsenhandel ankommt

Montag, 09.10.17 15:18
Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

in den Medien machen öfter Artikel die Runde, die zum Gegenstand die Neuroökonomie haben. Solche Artikel tragen zum Beispiel Überschriften wie „Gibt es ein schlaues Verhalten?“ Für die Börse ist diese Thematik sozusagen ein gefundenes Fressen. Denn wer wüsste nicht gerne stets Bescheid, wie es mit den Kursen weiter geht. Was unter den etwas hochtrabend klingenden Begriffen Neuroökonomie, Behavioral Finance,Verhaltensökonomie oder für unser Fach angewandte verhaltenswissenschaftliche Finanztheorie firmiert, liefert ein paar interessante Erkenntnisse.

Experten erklären, dass bei Versteigerungen meistens zu viel geboten wird. Warum zahlen Menschen bei Auktionen mehr für ein Kunstwerk als bei einem normalen Kauf? Als ein möglicher Grund für dieses unwirtschaftliche Verhalten wurde die Lust am Siegen, also den Gegner zu übertrumpfen, genannt. Irrtum, das Gegenteil ist den Neuro-Experten zufolge der Fall: Menschen bieten zu viel, weil sie Angst vor dem Verlieren haben.

Die Neuroökonomie nimmt sich seltsamer Widersprüchlichkeiten an. Zum Beispiel: Weshalb verkauft ein Laden weniger Jogurth, wenn er 24 Sorten anbietet, aber mehr Joghurt, wenn er nur fünf Sorten in die Regale stellt. Der Neuroökonom (und das moderne Marketing) wissen, dass die zweite Variante mehr Erfolg verspricht. Grund: Der Mensch hat die Qual der Wahl nicht gern. Untersuchungen ergaben, dass das Gehirn Probleme bekommt, sobald mehr als sechs bis acht Möglichkeiten zur Verfügung stehen.

Bei etlichen Erkenntnissen ahnen wir länger schon, dass es sich so verhält und nicht anders, ohne den wissenschaftlichen Beweis. Zum Beispiel lassen sich Börsenprofis und „normale“ Anleger von Gerüchten auf die gleiche Art und Weise beeinflussen. Gerüchte lassen Aktien steigen oder fallen und sind ganz allgemein wichtige Kurs-Treiber, siehe zum Beispiel das Kapitel Übernahmen.

Herausgefunden haben die Forscher, wie es sich mit der Risiko- und der Verlustaversion verhält. Bekanntlich schauen viele Anleger dem Treiben an der Börse skeptisch zu, ohne selbst aktiv zu werden. Grund: Angst vor Verlusten. So sind auf Festgeld- und ähnlichen Konten Billionen Euro geparkt, die zumindest teilweise für Aktienkäufe verwendet werden könnten, die eine vielfach höhere Rendite einbrächten. Aber nein, der Anleger bleibt auf der Hut, selbst wenn die Chancen gut stehen, erklären die Studien.Doch im Experiment hat sich gezeigt, dass der Verlustaversion mit Überzeugungsarbeit beizukommen ist. Durch einen kleinen Perspektiv-Wechsel lassen sich Gehirn und Körper umstimmen, heißt es. Zusammenhänge erklären und offene Fragen ansprechen, das ist die Lösung.

Gerade Aktienprofis wissen: Die Börse funktioniert nicht nur rational, sondern die Eigenschaften des Menschen können zu teils irrationalen Reaktionen und seltsamen Kursen führen. Auch gestandene Leute, die im Leben völlig vernünftig handeln, verhalten sich an der Börse unvernünftig. Sie lassen sich von einer Euphorie anstecken oder von unbegründetem Pessimismus, wie es im Laufe der diversen Krisen der Fall ist. Im Hirn des Menschen werden Risiken stärker gewichtet als die Chancen. Die Volatilität der Kurse, also die Schwankungen, lassen den Puls steigen. Behavioral Finance kann einem helfen, erklären Experten, die Börse besser zu verstehen sowie Fehler zu erkennen und zu beheben, um zu einer besseren Performance zu gelangen.



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Gerhard Mahler
Chefredakteur  
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