BASF: Volatilität versüßt Warten auf die zweite Jahreshälfte

Donnerstag, 16.05.19 08:24

Eine Werbung der DZ BANK AG

 

Die Fusion der BASF-Tochter Wintershall mit dem Hamburger Gas- und Ölkonzern DEA wurde vor einigen Tagen erfolgreich abgeschlossen. Im kommenden Jahr soll das nun größte deutsche Öl- und Gasförderunternehmen an die Börse gebracht werden. Analysten schätzen den Börsenwert auf 15 bis 20 Mrd. Euro. BASF hält an dem neuen Gemeinschaftsunternehmen 67% der Anteile. Mit den Einnahmen könnten die Ludwigshafener auf Einkaufstour gehen und wie zuletzt bei der Übernahme des Saat- und Pflanzenschutzgeschäfts von Bayer ihre Position in lukrativen Märkten stärken. Die aktuellen globalen Krisenherde sorgen bei BASF derzeit noch für mäßige Zahlen im ersten Quartal. Analysten erwarten jedoch eine Nachholung der aufgeschobenen Bestellungen in der zweiten Jahreshälfte. Eine aktuell hohe Volatilität in der Aktie sorgt bis dahin für attraktive Konditionen bei Derivaten als Alternative zum Direktinvestment.

 

Das Unternehmen BASF ist der weltweit größte Chemiekonzern. Mit mehr als 100.000 Mitarbeitern in über 80 Ländern wurde im vergangenen Jahr ein Umsatz von 62 Mrd. Euro erwirtschaftet. Angefangen hat dabei alles im Jahr 1865 als in Mannheim die „Badische Anilin- und Sodafabrik“, aus der sich auch der Konzernname ableitet, gegründet wurde. Das junge Unternehmen sollte Farbstoffe sowie die erforderlichen anorganischen Chemikalien herstellen. Bereits damals wurde der Konzern als Aktiengesellschaft geführt. Mittlerweile umfasst das Portfolio Chemikalien, Pflanzenschutzmittel und Saatgut, sowie die Exploration und Förderung von Erdöl- und Erdgas. Letztere werden dabei durch die Gruppengesellschaft „Wintershall“ betrieben. Das Agrargeschäft fokussiert sich auf den Pflanzenschutz. Die BASF-Aktie ist mit einer Marktkapitalisierung von rund 58 Mrd. Euro einer der Schwergewichte im DAX.

 

Laut einem Bericht des Managements stieg der Umsatz im ersten Quartal 2019 um 3% auf gut 16 Mrd. Euro. Organisch (Preis plus Menge) sank der Umsatz um 6%. Die Übernahme des Saatgutgeschäfts von Bayer glich den Rückgang aus. BASF dürfte seine strategische Position im Agrarbereich hierdurch spürbar verbessert haben. Der positive Währungseinfluss lag bei 3%. Das bereinigte EBIT (Gewinn vor Zinsen und Steuern) sank erwartungsgemäß um 24% auf 1,73 Mrd. Euro. Die Gewinnbeiträge der Petrochemie sanken durch niedrigere Auslastungen und Wartungsstopps. Zusätzlich belastete der Preisdruck bei den Polyurethan-Vorprodukten. Dies konnte durch die Agrar-Zukäufe und Gewinne bei den Additiven im Segment Industrial Solutions nicht ausgeglichen werden. Im laufenden Geschäftsjahr soll der Umsatz um 1 bis 5% und das bereinigte EBIT um 1 bis 10% steigen. BASF sieht den unteren Rand der Spanne jetzt als wahrscheinlichste Möglichkeit an. Aufgrund der fehlenden Vergleichswerte für das akquirierte Agrargeschäft im zweiten Quartal und der erstmaligen Berücksichtigung der DEA Wintershall-Beiträge ab Mai 2019 sind die Schätzungen mit höherer Unsicherheit behaftet als dies normalerweise der Fall ist. Die Erwartungen bleiben für 2019 weitgehend unverändert, ab 2020 werden die Gewinnschätzungen leicht gesenkt, da höhere Abschreibungen erwartet werden. Die Handelsstreitigkeiten zwischen China und den USA haben sich im ersten Quartal erwartungsgemäß negativ auf die Kundenbestellungen ausgewirkt. Auch im zweiten Quartal dürfte sich daran zunächst nichts ändern. Für das zweite Halbjahr 2019 werden aber Nachholeffekte erwartet, die zu einer Verbesserung der Gewinnsituation führen sollten. Der Börsengang von DEA Wintershall ist für das zweite Halbjahr 2020 avisiert. Die zuletzt deutlich angezogene Volatilität der BASF-Aktie bietet derzeit eine gute Gelegenheit zum Einstieg über ein derivatives Produkt.

 

Mit Blick auf die aktuelle Geschäftsentwicklung des Unternehmens BASF könnte sich als Alternative zu einem Direktinvestment das Bonuszertifikat mit Cap der DZ BANK (WKN DF2MK6) auf die BASF-Aktie anbieten. Es richtet sich an Anleger, die davon ausgehen, dass die BASF-Aktie im Zeitraum der Barrierebeobachtung vom 02.05.2019 bis 17.06.2020 nicht auf oder unter 50,00 Euro notieren wird. Es hat eine feste Laufzeit und wird am 24.06.2020 fällig (Rückzahlungstermin). Wenn die BASF-Aktie während der Beobachtungstage (02.05.2019 bis 17.06.2020) immer über der Barriere von 50,00 Euro notiert, erhält der Anleger den Bonusbetrag von 70,00 Euro.

Sollte der Kurs der BASF-Aktie an mindestens einem Zeitpunkt während der Beobachtungstage auf oder unter der Barriere notieren, verliert der Anleger den Anspruch, den Bonusbetrag zu erhalten. Der Rückzahlungsbetrag entspricht in diesem Fall dem Schlusskurs der BASF-Aktie am Bewertungstag (17.06.2020). Der Rückzahlungsbetrag ist jedoch in jedem Fall auf den Höchstbetrag von 70,00 Euro begrenzt. Eine Teilnahme an einer positiven Entwicklung der BASF-Aktie über den Höchstbetrag von 70,00 Euro hinaus erfolgt nicht. Ansprüche aus der BASF-Aktie (z.B. Dividenden, Stimmrechte) stehen dem Anleger nicht zu. Während der Laufzeit erhält der Anleger keine Zinsen oder ähnliche Erträge.

Einen Verlust erleidet der Anleger, wenn der Rückzahlungsbetrag niedriger als der gezahlte Kaufpreis ist.Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn der Emittent eines Bonuszertifikats seine Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

 

Die vollständigen Angaben zu dem DZ BANK Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DF2MK6, insbesondere zu den verbindlichen Bedingungen, Risiken sowie Angaben zur DZ BANK können dem maßgeblichen Prospekt entnommen werden. Auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de werden aufgrund gesetzlicher Bestimmungen der von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge (www.dzbank-derivate.de/dokumentencenter) und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter "Dokumente") veröffentlicht. Während des öffentlichen Angebots sind Kopien der vorgenannten Unterlagen in gedruckter Form außerdem auf Verlangen kostenlos bei der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, F/GTDR, Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main, Deutschland, erhältlich.

 

Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter "Dokumente") abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

 

Stand: 16.05.2019

 

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Marcus Landau ist seit 2003 in der Zertifikatebranche/Derivatebranche tätig und arbeitete schon bei anderen renommierten Zertifikate-Emittenten u.a. bei Vontobel, Credit Suisse und der...
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