BMW: Saulus und Paulus zugleich

Donnerstag, 12.09.19 09:04

Eine Werbung der DZ BANK AG

 

Volkswagen hat sich entschieden – die mobile Zukunft ist Batterie-elektrisch. Konkurrent BMW hingegen will sich da noch nicht so richtig festlegen und fährt weiterhin eine mehrgleisige Strategie mit elektrischen Modellen auf Batterie und Wasserstoffbasis, Hybridmotoren und Optimierungen bei den Verbrennern. Der neue CEO Oliver Zipse kündigte jüngst auf der Automobilmesse IAA an, den Kunden „alle relevanten Antriebsarten“ anbieten zu wollen. Mit seinen batteriebetriebenen i-Modellen ist der Automobilkonzern einerseits schon seit etlicher Zeit auf dem Markt vertreten, während andere Hersteller lediglich mit Studien aufwarteten. Hierdurch konnte BMW einen spürbaren Vorsprung, auch im Praxisalltag, erlangen den andere erst noch erreichen müssen. Andererseits verkaufen sich die schweren aber auch sehr margenträchtigen SUV-Modelle der X-Reihe, die zuletzt alle eine Modellpflege erhielten, weiterhin wie geschnitten Brot. Auf die geländegängigen Limousinen entfallen mittlerweile fast die Hälfte der ausgelieferten Autos. Die Erträge aus diesem Segment benötigt der Konzern allerdings auch dringend für die Milliardeninvestitionen in weitere Hybrid und Batterie-Technologie. Unter den deutschen Automobilbauern scheinen die „blau-weißen“ auch aufgrund einer weitest gehenden Unbescholtenheit beim Diesel-Skandal derzeit der attraktivste Wert zu sein.    

 

“Freude am Fahren” und die BMW-Niere im Kühlergrill sind die Erkennungszeichen der Automobile aus München. Den Ursprung findet der Hersteller dabei im Jahr 1928 mit der Übernahme der “Fahrzeugfabrik Eisenach”. Seit den 60er Jahren hat sich der Konzern dabei als Hersteller komfortabler und gut motorisierter Reisewagen einen Namen gemacht. Und auch heute noch verbinden viele mit dem Namen einen sportlichen Fahrzeuganspruch. Mittlerweile hat sich die BMW Group zu einem weltweit operierenden Automobil- und Motorradhersteller mit einem Umsatz von rund 97 Mrd. Euro (2018) und mehr als 115.000 Beschäftigten entwickelt. Dabei verfolgt der Konzern mit seinen Marken BMW, MINI und der englischen Edelschmiede Rolls-Royce eine reine Premium-Markenstrategie. 2013 gründete BMW die Untermarke „i“, unter welcher nachhaltige Mobilitätskonzepte wie Elektromobile entwickelt werden. Größte Anteilseigner mit etwa 47% ist die Industriellenfamilie Quandt.

 

Bislang ist dem BMW-Management das Kunststück gelungen, sich der allgemeinen Marktschwäche zu entziehen. So legte in den ersten sieben Monaten des laufenden Jahres der weltweite Absatz der drei Kernmarken, BMW, Mini und Rolls Royce um knapp 1% zu. Dabei konnte allerdings ein starker Absatz in China (+16%) die Schwäche in Europa (-2%) kompensieren. Mit einem Anteil von rund 30% am Konzernabsatz ist China zudem für den Konzern der weltweit größte Einzelmarkt und insbesondere bei den batteriebetriebenen Fahrzeugen von großer Bedeutung. BMW hat aktuell den großen Vorteil zweigleisig zu fahren. Einmal mit seinen elektrisch betriebenen Modellen der „i-Serie“, deren Absatz um gut 20% anzog. Entgegen dem aktuellen Meinungsbild und den Beteuerungen zum ökologischen Trend fragen viele Kunden aber weiterhin gerne Modelle aus dem SUV-Segment nach, was der BMW X-Reihe mit einem Umsatzplus von fast 24% zugutekam. „Normale“ PKW hingegen kamen nachfrageseitig unter Druck (-12%). Auch aufgrund einer Rückstellung in Höhe von 1,4 Mrd. Euro für laufende Kartellrechtsverfahren sank das Konzern-EBIT (Gewinn vor Steuern. Zinsen und Abschreibungen) im 1. Halbjahr um satte 50% auf 2,8 Mrd. Euro.

Diese Rückstellung ist auch verantwortlich für einen eher verhaltenen Jahresausblick des Managements. Schon 2020 soll sich das Ergebnis jedoch wieder stabilisieren. Hier dürften sich die Wettbewerbsvorteile der mehrgleisigen Strategie des Konzerns bezahlt machen. Gleichwohl sollten die Belastungen aus hohen Forschungs- und Entwicklungsausgaben für die E-Mobilität, der anhaltende Kostendruck, die schwache Marktentwicklung in Europa und regulatorische Verbrauchs- und Emissionsvorschriften bestehen bleiben. Eine kurzfristige Erholung des Aktienkurses dürfte daher aktuell nicht im Raum stehen. Dies zusammen mit relativ hohen Schwankungen des Aktienkurses sind ideale Voraussetzungen für ein strukturiertes Produkt, welches auch im Fall stagnierender Aktienkurse eine solide Rendite erzielen kann.

 

Mit Blick auf die aktuelle Geschäftsentwicklung des Unternehmens BMW AG könnte sich als Alternative zu einem Direktinvestment das Bonuszertifikat mit Cap der DZ BANK (WKN DF266B) auf die BMW AG-Aktie anbieten. Es richtet sich an Anleger, die davon ausgehen, dass die BMW AG-Aktie im Zeitraum der Barrierebeobachtung vom 22.05.2019 bis 18.12.2020 nicht auf oder unter 50,00 Euro notieren wird. Es hat eine feste Laufzeit und wird am 28.12.2020 fällig (Rückzahlungstermin). Wenn die BMW AG-Aktie während der Beobachtungstage (22.05.19 bis 18.12.20) immer über der Barriere von 50,00 Euro notiert, erhält der Anleger den Bonusbetrag von 75,00 Euro.

Sollte der Kurs der BMW AG-Aktie an mindestens einem Zeitpunkt während der Beobachtungstage auf oder unter der Barriere notieren, verliert der Anleger den Anspruch, den Bonusbetrag zu erhalten. Der Rückzahlungsbetrag entspricht in diesem Fall dem Schlusskurs der BMW AG-Aktie am Bewertungstag (18.12.2020). Der Rückzahlungsbetrag ist jedoch in jedem Fall auf den Höchstbetrag von 75,00 Euro begrenzt. Eine Teilnahme an einer positiven Entwicklung der BMW AG-Aktie über den Höchstbetrag von 75,00 Euro hinaus erfolgt nicht. Ansprüche aus der BMW AG-Aktie (z.B. Dividenden, Stimmrechte) stehen dem Anleger nicht zu. Während der Laufzeit erhält der Anleger keine Zinsen oder ähnliche Erträge.

Einen Verlust erleidet der Anleger, wenn der Rückzahlungsbetrag niedriger als der gezahlte Kaufpreis ist. Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK ihren Verpflichtungen aus dem Produkt aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

 

Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann. Die vollständigen Angaben zu dem Bonus Cap Zertifikat, insbesondere zu den verbindlichen Bedingungen, Risiken sowie Angaben zur DZ BANK können dem maßgeblichen Prospekt entnommen werden.

Der gemäß gesetzlicher Vorgaben von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen sind auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de veröffentlicht und können unter www.dzbank-derivate.de/DF266B (dort unter „Dokumente“) abgerufen werden. Sie sollten den Prospekt lesen, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Prospekts von der zuständigen Behörde ist nicht als Befürwortung der angebotenen oder zum Handel an einem geregelten Markt zugelassenen Wertpapiere zu verstehen. Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de/DF266B (dort unter „Dokumente“) abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

 

 

Stand: 11.09.2019

 

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Marcus Landau ist seit 2003 in der Zertifikatebranche/Derivatebranche tätig und arbeitete schon bei anderen renommierten Zertifikate-Emittenten u.a. bei Vontobel, Credit Suisse und der...
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