DAX: Kaufen, wenn die Kanonen donnern?

Donnerstag, 08.08.19 09:15
Eine Werbung der DZ BANK AG

Eigentlich sah es gar nicht so schlecht aus: Nach mehrwöchiger Pause haben sich in der letzten Woche die Handelsvertreter aus den USA und China wieder zu Verhandlungen bzgl. der festgefahrenen Zollverhandlungen getroffen. Entsprechend optimistisch waren auch die Märkte, die sich zudem in euphorischer Stimmung hinsichtlich der (zu erwartenden) Zinssenkungen der Notenbanken befanden. Dann wurden sie jedoch auf dem falschen Fuß erwischt. Unmittelbar nach dem Ende der (gescheiterten) Konsultationen verkündete US-Präsident Trump die Einführung weiterer Strafzölle von zehn Prozent auf chinesische Importwaren im Wert von 300 Mrd. US-Dollar. Hiervon blieb auch der exportlastige DAX nicht verschont, befürchten die Marktteilnehmer doch auch Strafzölle für deutsche Unternehmen. In Kombination mit trüben Konjunkturaussichten musste der Leitindex spürbar Federn lassen. Mit passenden derivativen Strukturen können Anleger dem derzeitigen Treiben jedoch gelassen zusehen und trotzdem eine ordentliche Rendite einfahren.       

Wer an den vergangenen Wochenenden in den deutschen Innenstädten auf Einkaufstour war, hat freilich kaum den Eindruck, die derzeitige politische oder wirtschaftliche Lage würde dem Konsumenten aufs Gemüt schlagen. Und in der Tat erweist sich der kauffreudige Bürger als derzeitige Stütze der Konjunktur. Mögliche Rezessionsängste scheinen ihn derzeit noch nicht zu plagen. Im Gegenteil, das von der EU-Kommission für den Juli ermittelte Verbrauchervertrauen konnte sogar nochmals leicht zulegen. Die Erwartungen der privaten Haushalte hinsichtlich der konjunkturellen Entwicklung und der eigenen finanziellen Lage wird positiv gesehen. Die Neigung zu größeren Anschaffungen stieg sogar auf das höchste Niveau seit acht Monaten.

Ein anderes, wenn auch kein dramatisches Bild, zeichnen hingegen nahezu alle relevanten Frühindikatoren des Euroraums, die ein Wachstumsabkühlung erwarten lassen. Dabei zeigen sich die Industrieindikatoren besonders schwach. Auftragseingänge waren rückläufig und die Unternehmen haben ihre Produktionserwartungen für die kommenden Monate weiter reduziert. Die befragten Einkaufsmanager, traditionell die Experten in einem Unternehmen, welche ein gutes Gespür für die weitere konjunkturelle Entwicklung ihrer Branche haben, zeigten sich pessimistisch. Die Auslöser sind dabei nicht neu: Der drohende ungeordnete Brexit, anhaltende Handelskonflikte zwischen den USA und China, die Krise in der Automobilindustrie und politische Unsicherheit. Hatten politische Börsen bislang „kurze Beine“ also keinen nachhaltigen Einfluss auf kommende Kursentwicklungen, ändert sich dieses Bild, da die Streitigkeiten und Uneinigkeiten zwischen verschiedenen (großen) Ländern die wirtschaftliche Entwicklung und Investitionsfreude nachhaltig dämpfen könnte.
In dieser Gemengelage operieren derzeit die Finanzmärkte, sind sie doch hin- und hergerissen zwischen weiterhin offenen Geldschleusen von Seiten der Fed und EZB, die sich zumindest von letzter Seite nochmals ausweiten könnten und einer von europäischer Seite beginnenden Abkühlung des bisherigen Wachstumsbooms. Das Kapital sucht derweil händeringend nach Anlagemöglichkeiten, bevorzugt aktuell jedoch eher sichere Häfen, was zu rekordniedrigen Renditen z.B. bei deutschen Staatsanleihen führt. Deren 10-Jahres-Rendite sank zuletzt auf -0,58%. Aktien erscheinen daher trotz der aktuellen Kursschwäche „alternativlos“, verdienen die meisten Unternehmen doch weiterhin sehr ordentlich und zahlen solide Dividendenrenditen.

Zusammenfassend lässt sich konstituieren, dass das derzeitige Bild leider sehr uneinheitlich ist und klare Investmententscheidungen nur unter Unsicherheit getroffen werden können. Eine sinnvolle Alternative zu Direktinvestments können aber derivative Produkte mit einem soliden Puffer bei gleichzeitiger Generierung von Seitwärtsrenditen sein. Dabei profitieren die Produktgattungen zudem von einer derzeit am Markt vorherrschenden hohen Volatilität. Mögliche Vertreter dieser Gattung sind z.B. Bonuszertifikate, die zudem ganz nach Risikoneigung des Anlegers hohe Renditepotenziale oder große Absicherungspuffer bieten.
 
Mit Blick auf die aktuelle Entwicklung des DAX könnte sich als Alternative zu einem Direktinvestment das Bonuszertifikat mit Cap der DZ BANK (WKN DF19AB) auf den DAX anbieten. Es richtet sich an Anleger, die davon ausgehen, dass der DAX im Zeitraum der Barrierebeobachtung vom 10.04.2019 bis 18.09.2020 nicht auf oder unter 9.500 Punkte notieren wird. Es hat eine feste Laufzeit und wird am 25.09.2020 fällig (Rückzahlungstermin). Wenn der DAX während der Beobachtungstage (10.04.19 bis 18.09.20) immer über der Barriere von 9.500 Punkten notiert, erhält der Anleger den Bonusbetrag von 125,00 Euro.
 
Sollte der Kurs des DAX an mindestens einem Zeitpunkt während der Beobachtungstage auf oder unter der Barriere notieren, verliert der Anleger den Anspruch, den Bonusbetrag zu erhalten. Der Rückzahlungsbetrag entspricht in diesem Fall dem Schlusskurs des DAX am Bewertungstag (18.09.2020). Der Rückzahlungsbetrag ist jedoch in jedem Fall auf den Höchstbetrag von 125,00 Euro begrenzt. Eine Teilnahme an einer positiven Entwicklung des DAX über den Höchstbetrag von 125,00 Euro hinaus erfolgt nicht. Ansprüche aus dem DAX-Investment (z.B. Dividenden, Stimmrechte) stehen dem Anleger nicht zu. Während der Laufzeit erhält der Anleger keine Zinsen oder ähnliche Erträge.
 

Einen Verlust erleidet der Anleger, wenn der Rückzahlungsbetrag niedriger als der gezahlte Kaufpreis ist. Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK ihren Verpflichtungen aus dem Produkt aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

 

Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann. Die vollständigen Angaben zu dem Bonus Cap Zertifikat, insbesondere zu den verbindlichen Bedingungen, Risiken sowie Angaben zur DZ BANK können dem maßgeblichen Prospekt entnommen werden.

Der gemäß gesetzlicher Vorgaben von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen sind auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de veröffentlicht und können unter www.dzbank-derivate.de/DF19AB (dort unter „Dokumente“) abgerufen werden. Sie sollten den Prospekt lesen, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Prospekts von der zuständigen Behörde ist nicht als Befürwortung der angebotenen oder zum Handel an einem geregelten Markt zugelassenen Wertpapiere zu verstehen. Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de/DF19AB (dort unter „Dokumente“) abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.


Stand: 07.08.2019

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Marcus Landau ist seit 2003 in der Zertifikatebranche/Derivatebranche tätig und arbeitete schon bei anderen renommierten Zertifikate-Emittenten u.a. bei Vontobel, Credit Suisse und der...
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