Delivery Hero: Appetit auf den Dax

Dienstag, 11.08.20 16:35
Wenn ich mich an meine Kindheit zurückerinnere, war es bereits das Höchste der Gefühle, ab und zu eine Pizza beim Italiener um die Ecke zu holen. Essens-Lieferdienste gab es zumindest in meiner Heimatstadt erst seit den 90er-Jahren und dann auch nur von lokalen Pizzerien oder chinesischen Restaurants. Seitdem hat sich die gastronomische Landschaft jedoch stark verändert. Neben ortsansässigen Restaurants gibt es mittlerweile viele, teils systemgastronomische Anbieter, die dem Konsumententrend “Convenience” (sprich: Bequemlichkeit) mit Außer-Haus-Angeboten Rechnung tragen.

Delivery Hero trifft den Geschmack


Delivery Hero hat darin 2011 eine Marktnische entdeckt und eine zentrale Plattform für Essenslieferanten entwickelt. Die Berliner vermitteln dabei Kunden an Restaurants und erzielen Einnahmen, indem sie eine Monatspauschale für das Auflisten der Lieferdienste auf ihren Portalen erhalten und zusätzlich pro Bestellumsatz eine anteilige Provision berechnen: diese soll Medienberichten zufolge zwischen 15 und “satten” 30% betragen - je nachdem, wie groß die Konkurrenz im jeweiligen Land ist.

Um profitabel zu arbeiten, ist auf dem Delivery-Markt eine dominante Marktposition deshalb besonders wichtig und Delivery-Hero-Chef Östberg betont gerne, dass sein Unternehmen in 90 Prozent der Märkte tonangebend ist. Bis auf Deutschland: Vor zwei Jahren hat Delivery Hero die deutschen Marken Foodora, Lieferheld und Pizza.de an das niederländische Takeaway.com verkauft und sich damit aus dem Heimatmarkt verabschiedet.

Delivery Hero ist insgesamt momentan in über 40 Ländern in Europa, im Nahen Osten, in Asien und in Lateinamerika präsent. Ab dem dritten Quartal will Delivery Hero auch Essen in Japan ausliefern.

Heißer Dax-Anwärter


Doch die rasche Expansion in neue Märkte und der Ausbau von Marktanteilen kosten Geld: Weltweit setzte Delivery Hero 2019 gut 1,2 Milliarden Euro um, schrieb aber 648 Millionen Euro operativen Verlust. 2020 zählt das Berliner Unternehmen allerdings zu den klaren Corona- Profiteuren, da während der weltweiten Ausgangsbeschränkungen und Restaurant-Schließungen Essensbestellungen nach Hause Hochkonjunktur hatten. Der Umsatz stieg von April bis Juni auf 612 Millionen Euro nach 315 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Aufgrund dessen rechnet das MDax-Unternehmen nun mit einem Jahresumsatz von 2,6 bis 2,8 Milliarden Euro nach ursprünglich angepeilten 2,4 bis 2,6 Milliarden Euro.

Mit einer Marktkapitalisierung von aktuell 19,85 Milliarden Euro zählt Delivery Hero außerdem zu “heißen” Dax-Aufstiegskandidaten und auch die Aktie sendet “starke Signale”: Die Kaufempfehlung von Delivery Hero im neuen Servicedienst boerse.de-Signale Deutschland liegt seit bereits 109% im Plus! Den neuen boerse.de-Signale-Service mit wissenschaftlich fundierten Trendfolgestrategien, einer täglichen Risikoüberwachung und wöchentlich neuen Empfehlungen können Sie jetzt  kostenlos testen.

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