Der boerse.de-Aktienfonds - unser Olympia-Kader für Ihren langfristigen Vermögensaufbau

Mittwoch, 18.02.26 10:21

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

große Sportereignisse wie die derzeit laufenden olympischen Winterspiele sind deshalb so faszinierend, weil sie außergewöhnliche Leistungen sichtbar machen. Wer dort startet, hat sich im Vorfeld objektiv durch überdurchschnittliche Ergebnisse qualifiziert. Häufig gelten bereits vor Beginn der Veranstaltung bestimmte Athleten oder Teams als Favoriten einer Disziplin. Oft stehen diese dann auch tatsächlich ganz oben auf dem Treppchen. Manchmal gibt es aber auch Überraschungen, wenn dem Sportler die Nerven am Wettkampftag einen Streich spielen.

Anleger sollten sich an der Auswahl eines Olympia-Kaders orientieren: Nur die Besten gehören ins Team bzw. ins Depot. Im Gegensatz zum Spitzensport kommt es hier aber nicht auf die Tagesform, sondern auf die Leistung über einen längeren Zeitraum an. Mittels der boerse.de-Performance-Analyse identifizieren wir diejenigen Aktien, die sich innerhalb der vergangenen Dekade überdurchschnittlich bewährt haben. Falls Sie mehr darüber erfahren möchten, wie wir dabei vorgehen, erhalten Sie ausführliche Informationen im kostenlosen White Paper „Langfristig erfolgreich mit Champions-Aktien: Quality-Investing seit 2002“.

Ein dominantes Unternehmen hat eine höhere Erfolgswahrscheinlichkeit in der Zukunft als ein schwächerer Konkurrent. Im boerse.de-Aktienfonds setzen wir daher gezielt auf diejenigen Unternehmen, die in ihren jeweiligen Wirtschaftszweigen zu den Marktführern gehören. Die Dominanz kann sich dabei aus verschiedenen Quellen speisen:

Technologie-Champions: Vorsprung beim Know-how

Dazu gehört beispielsweise ein technologischer Vorsprung. TSMC ist derzeit der einzige Auftragsfertiger, der die modernsten Halbleiter im industriellen Maßstab produzieren kann. Der Champion aus Taiwan fertigt für nahezu alle führenden Chipentwickler weltweit. Das Unternehmen profitiert davon, dass sich die milliardenschweren Investitionen in hochkomplexe Produktionsanlagen auf enorme Stückzahlen verteilen lassen – ein Skaleneffekt, der den Abstand zur Konkurrenz zusätzlich vergrößert. Innerhalb der vergangenen Dekade schraubte sich die Aktie von TSMC im Mittel um 28% p.a. nach oben.

Eine ähnlich dominante Rolle nimmt ASML ein. Das niederländische Unternehmen ist weltweit der einzige Anbieter von EUV-Lithografiesystemen, die zur Herstellung dieser hochmodernen Halbleiter zwingend benötigt werden. Potenzielle Konkurrenten haben es schwer, da die Entwicklung der hochkomplexen Maschinen auf jahrzehntelanger Forschung und hohen Investitionen basiert. In der Branche gilt der technologische Abstand des Champions als äußerst schwer angreifbar. In den vergangenen zehn Jahren stieg der Wert der Anteilsscheine im Mittel um 29% per annum.

Konsum-Champions: Marken mit globaler Strahlkraft

Bei der Herstellung von Schokolade entscheidet – anders als bei Halbleitern – kein technologischer Vorsprung über die Marktführerschaft. Lindt & Sprüngli verteidigt seine Spitzenposition im Premiumsegment vor allem über die konsequente Pflege seiner Marke. Schokolade wird häufig aus einem emotionalen Impuls heraus gekauft. Für viele Menschen gehört zum Beispiel der Goldhase mit dem Glöckchen zu Ostern einfach dazu. Eltern kaufen ihn, weil sie ihn selbst als Kind bekommen haben. Gerade diese über Generationen gewachsene Markenbindung sorgt dafür, dass der Schokoladen-Champion im Premiumsegment eine dominante Stellung einnimmt und sich dauerhaft vom Wettbewerb absetzen kann. In den vergangenen zehn Jahren verbuchten Aktionäre von Lindt & Sprüngli eine mittlere Rendite von 9% pro Jahr.

Auch im Kosmetikbereich bleiben viele Menschen „ihren“ Produkten über Jahre hinweg treu. L'Oréal vereint 37 Marken unter seinem Dach und deckt damit nahezu alle Segmente des weltweiten Beauty-Marktes ab. Jährlich greifen mehr als eine Milliarde Konsumentinnen und Konsumenten zu Produkten des Konzerns. Als klarer Branchenprimus mit einem Umsatz, der deutlich über dem des nächstgrößeren Wettbewerbers liegt, profitiert L’Oréal zudem von erheblichen Skalenvorteilen im Einkauf sowie in der Produktion. Das ist ein struktureller Vorteil, der die dominante Marktstellung weiter festigt. Die Anteilsscheine von L’Oréal gewannen in den vergangenen zehn Jahren im Mittel 9% p.a. an Wert. Von Größenvorteilen profitieren auch die folgenden Champions:

Handels-Champions: Größe führt zu mehr Macht

Walmart ist der nach Umsatz größte Einzelhändler der Welt. Dadurch hat der Champion eine starke Verhandlungsposition und kann niedrigere Einkaufspreise und bessere Zahlungsbedingungen als die Konkurrenz aushandeln. Das führt dazu, dass Walmart seine Artikel preiswerter anbieten kann. Da günstige Produkte des alltäglichen Bedarfs immer gefragt sind, ist das Unternehmen krisenresilient.

Aber auch in Sachen Logistik profitiert der Champion von seiner Größe. Durch sein dichtes Filialnetz kann Walmart eine hybride Strategie fahren, die den klassischen stationären Handel mit dem Online-Geschäft verbindet. Wenn ein Kunde online bestellt, liegt die Ware oft nicht in einem weit entfernten Zentrallager, sondern bereits in einer nahegelegenen Filiale. Der Kunde kann sich die Bestellung sehr kurzfristig nach Hause liefern lassen, sie selbst im Markt abholen oder sie sogar direkt am Parkplatz ins Auto geladen bekommen. Durchschnittlich 17% per annum gewann die Aktie in den vergangenen zehn Jahren an Wert.

TJX Companies ist der weltweit größte Off-Price-Händler. Das Unternehmen nutzt Überproduktionen, Restposten, Sortimentsbereinigungen oder Sonderchargen von Markenherstellern und erwirbt diese Ware mit deutlichen Abschlägen. Auch hier führt die Größe des Champions zu einer hohen Einkaufsmacht. Dadurch kann TJX hochwertige Produkte zu Preisen anbieten, die spürbar unter regulären Einzelhandelspreisen liegen. Das Sortiment wechselt ständig, sodass jeder Besuch ein wenig wie eine „Schatzsuche“ wirkt. Viele Kunden kommen gerade deshalb immer wieder vorbei – in der Hoffnung, ein besonderes Schnäppchen zu entdecken. Die Aktie legte innerhalb der vergangenen Dekade im Mittel um 14% pro Jahr zu.

Nur die Besten gehören ins Depot

In ein Depot gehören ausschließlich Unternehmen, die über viele Jahre hinweg überdurchschnittliche Leistungen erbringen. Solche Firmen verfügen in der Regel über strukturelle Wettbewerbsvorteile, die auch künftig dazu beitragen, dass sie ihrer Konkurrenz einen Schritt voraus bleiben – vergleichbar mit Athleten oder Mannschaften, die über viele Saisons hinweg zur Weltspitze zählen.

Der boerse.de-Aktienfonds bietet hierfür eine kompakte Lösung: Mit einer Investition partizipieren Anlegerinnen und Anleger gleichgewichtet an 40 Champions mit führender Marktstellung.

Mit bester Empfehlung

Georg Kling
boerse.de Vermögensverwaltung GmbH

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Georg Kling ist als Vermögensberater bei der boerse.de Vermögensverwaltung tätig. Zuvor hat er umfangreiche Erfahrungen in diversen Unternehmen und Positionen der Finanzdienstleistung und...

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