Deutsche Bank: Jetzt wird angepackt…wirklich!

Donnerstag, 11.07.19 08:52

Eine Werbung der DZ BANK AG

Versprochen wurde er schon oft: Ein radikaler Wandel beim größten aber mittlerweile auch skandalträchtigsten deutschen Bankhaus. Dieses Mal könnte es aber wirklich soweit sein, will das Management doch die bisher heilige Kuh, das Investment Banking, drastisch zurückstutzen:

Gleichzeitig streicht die größte deutsche Bank 18.000 Stellen weltweit, um Kosten einzusparen und das Institut wieder auf Kurs zu bringen. Bereits im ersten Quartal 2019 konnten im Vergleich zum Vorjahr etwa 420 Mio. Euro an Kosten eingespart werden. Für die kommenden Jahre setzt sich der Vorstand das ambitionierte Ziel, die jährlichen Aufwendungen um gut ein Viertel auf 17 Mrd. Euro zu senken, während die Erträge konstant bleiben sollen. Für die konstanten Erlöse soll der Fokus auf die Kerngeschäfte, wie zum Beispiel das Retail Banking oder das Firmenkundengeschäft, gelegt werden.

 

Gegründet wurde Deutschlands größte Universalbank im Jahre 1870 mit dem Fokus auf den überseeischen Handel. Künftig werden etwa 80.000 Mitarbeiter weltweit für das Institut arbeiten. Das Institut ist stark in den Geschäftsfeldern des Retail Bankings, beim Firmenkundengeschäft, dem Zahlungsverkehr, sowie im Bereich Asset und Wealth Management vertreten. Die Großbank gehört zu den sogenannten „systemrelevanten Banken“ die vom Finanzstabilitätsrat einer besonderen Überwachung und strengen Anforderungen seitens der Eigenkapitalausstattung unterliegen. Seit der Finanzkrise 2007 verschreibt sich die Deutsche Bank dem Kulturwandel in der Bankenbranche, um das Vertrauen der Gesellschaft zurück zu gewinnen.

 

Durch die Einschnitte im Investmentbanking fokussiert sich Deutschlands größtes Bankenhaus wieder auf seine profitablen Bereiche. Dazu zählen vor allem das Geschäft mit Unternehmenskunden, das Finanzierungsgeschäft, das Privatkundengeschäft sowie die Vermögensverwaltung mit der Fondstochter DWS. In diesen Bereichen konnte die Deutsche Bank im ersten Quartal 2019 Marktanteile gewinnen und steigerte ihren Gewinn nach Steuern um 67% verglichen zum Vorjahr. Dieser Effekt ergibt sich trotz gesunkener Erträge vor allem durch die Kostenersparnisse von circa 420 Mio. Euro, welche das Institut im ersten Quartal 2019 erzielte. Damit bestätigt die größte deutsche Bank ihr Kostenziel von 21,8 Mrd. Euro im aktuellen Jahr. Der Abbau von 18.000 Stellen weltweit soll darüber hinaus dazu beitragen, dass in drei Jahren die Kosten weiter bis auf 17 Mrd. Euro gesenkt werden können. Damit zielt der Vorstand unter anderem eine Verbesserung der Aufwands-Ertrags-Quote von 70% (bislang gut 90%) bis zum Jahr 2022 ab.

Um den Rückzug aus dem Investmentbanking erfolgreich abzuwickeln, plant der Vorstand zudem die Gründung einer internen „Bad Bank“, welche die Abwicklung von Bilanzpositionen über 74 Mrd. Euro übernehmen soll, die der Konzern nicht mehr fortführen will oder die hohe Risiken beinhalten. Dadurch würde Kapital freigesetzt, welches in die profitableren Bereiche investiert werden könnte. Der radikale Umbruch macht dabei auch keinen Halt vor der Zusammensetzung des Vorstands. Drei Vorstandsmitglieder verlassen die Deutsche Bank zum 31. Juli dieses Jahres und werden durch drei neue ersetzt.

Wie schon bei den vorangegangenen „jetzt aber wirklich“-Restrukturierungen, an denen bereits diverse Vorstandsvorsitzende gescheitert waren, stellt sich auch hier die Frage, ob dieses Mal der so ersehnte Befreiungsschlag gelingen kann. Wer auf eine mögliche positive Aktienkursbewegung setzen möchte, aber das Risiko eines Direktinvestments scheut, kann alternativ über derivative Produkte eine attraktive Rendite mit soliden Risikopuffern verbinden.

 

Mit Blick auf die aktuelle Geschäftsentwicklung des Unternehmens Deutsche könnte sich als Alternative zu einem Direktinvestment das Bonuszertifikat mit Cap der DZ BANK (WKN DF2TB7) auf die Deutsche Bank-Aktie anbieten. Es richtet sich an Anleger, die davon ausgehen, dass die Deutsche Bank-Aktie im Zeitraum der Barrierebeobachtung vom 09.05.2019 bis 19.06.2020 nicht auf oder unter 4,80 Euro notieren wird. Es hat eine feste Laufzeit und wird am 26.06.2020 fällig (Rückzahlungstermin). Wenn die Deutsche Bank-Aktie während der Beobachtungstage (09.05.19 bis 19.06.20) immer über der Barriere von 4,80 Euro notiert, erhält der Anleger den Bonusbetrag von 8,00 Euro.

Sollte der Kurs der Deutsche Bank-Aktie an mindestens einem Zeitpunkt während der Beobachtungstage auf oder unter der Barriere notieren, verliert der Anleger den Anspruch, den Bonusbetrag zu erhalten. Der Rückzahlungsbetrag entspricht in diesem Fall dem Schlusskurs der Deutsche Bank-Aktie am Bewertungstag (19.06.2020). Der Rückzahlungsbetrag ist jedoch in jedem Fall auf den Höchstbetrag von 8,00 Euro begrenzt. Eine Teilnahme an einer positiven Entwicklung der Deutsche Bank-Aktie über den Höchstbetrag von 8,00 Euro hinaus erfolgt nicht. Ansprüche aus der Deutsche Bank-Aktie (z.B. Dividenden, Stimmrechte) stehen dem Anleger nicht zu. Während der Laufzeit erhält der Anleger keine Zinsen oder ähnliche Erträge.

Einen Verlust erleidet der Anleger, wenn der Rückzahlungsbetrag niedriger als der gezahlte Kaufpreis ist.Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn der Emittent eines Bonuszertifikats seine Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

 

Die vollständigen Angaben zu dem DZ BANK Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DF2TB7, insbesondere zu den verbindlichen Bedingungen, Risiken sowie Angaben zur DZ BANK können dem maßgeblichen Prospekt entnommen werden. Auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de werden aufgrund gesetzlicher Bestimmungen der von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge (www.dzbank-derivate.de/dokumentencenter) und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter "Dokumente") veröffentlicht. Während des öffentlichen Angebots sind Kopien der vorgenannten Unterlagen in gedruckter Form außerdem auf Verlangen kostenlos bei der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, F/GTDR, Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main, Deutschland, erhältlich.

 

Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter "Dokumente") abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

 

Stand: 10.07.2019

 

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Marcus Landau ist seit 2003 in der Zertifikatebranche/Derivatebranche tätig und arbeitete schon bei anderen renommierten Zertifikate-Emittenten u.a. bei Vontobel, Credit Suisse und der...
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