Deutsche Post: Mit E-Power in die Zukunft

Donnerstag, 31.01.19 08:11

Eine Werbung der DZ BANK AG

 

Die Deutsche Post ist bekannt für ihr im Namen genanntes Kerngeschäft – Das Zustellen von Briefen und Paketen. Doch längst ist das Versandgeschäft nicht mehr alles und auch über die Grenzen Deutschlands ist die Post hinausgewachsen. Ein zweites Standbein hat sich die Post mit dem Zukauf des Start-Up-Unternehmens „StreetScooter“ aufgebaut, welches immer stärker wächst und immer größere Nachfrage generieren kann. Seit 2014 ist das Start-Up Teil des Post-Konzerns und produziert das Elektroauto erstmals seit 2015. Mittlerweile kann der Konzern bis zu 20.000 Fahrzeuge pro Jahr mit den beiden Werken in Aachen und Düren produzieren. Mittlerweile gibt es sogar schon ein „XXL“ Model des Transporters, dass StreetScooter mit dem US-Autohersteller Ford zusammenbaut. Denn der neue StreetScooter baut auf dem Fahrgestell des Ford Transit auf. Die Post ist mit Ford dieses Joint Venture eingegangen, da die eigene Entwicklung wesentlich länger gedauert hätte und einige Euro mehr gekostet hätte. So gesehen eine strategisch durchdachte Partnerschaft.

 

Die Deutsche Post DHL Group ist nach eigenen Angaben das weltweit führende Unternehmen für Post- und Logistikdienstleistungen. Der Konzern besteht aus zwei Marken: Während die Deutsche Post als führender Postdienstleister Europas agiert, bietet DHL in den weltweiten Wachstumsmärkten ein umfangreiches Serviceportfolio in den Bereichen internationaler Expressversand, Frachttransport, E-Commerce und Supply-Chain-Management. Die Gruppe bietet ihren Kunden dabei sowohl einfach zu handhabende Standardprodukte als auch maßgeschneiderte Lösungen – vom Dialogmarketing über die E-Commerce-bezogene Logistik bis zur industriellen Versorgungskette. Zuletzt kam der Bereich Elektromobilität mit dem Zukauf des Start-Up-Unternehmens StreetScooter hinzu. Der Konzern ist in über 220 Ländern und Territorien tätig und hat in 2018 mit seinen gut 510.000 Mitarbeiter einen Umsatz von rund 61 Mrd. Euro erzielt.

 

Besonders spielt der Post die „Diesel-Diskussion“ in die Hände. Denn mit dem Wandel vom Verbrenner zum E-Auto kann der StreetScooter punkten. Gerade durch die vielseitige modulare Bauweise des E-Scooters möchte man eine Branchenlösung auch für Handwerks- und Transportunternehmen anbieten. Konkurrenz gibt es kaum und wenn kommen die meisten Anbieter aus dem Ausland. In Deutschland fahren nach dem Stand vom Oktober 2018 etwa 11.000 Transporter mit Elektroantrieb wovon allein 5.500 StreetScooter der Post sind. Mit diesem Schachzug profitiert die Post doppelt. Denn zum einen kann damit geworben werden, Pakete emissionsfrei auszuliefern und zum anderen kann man eine Lösung für das „Diesel-Problem“ anbieten und vom E-Trend profitieren. Zudem hat sich die Post-Tochter einen weiteren Großauftrag gesichert. Der Carsharing-Anbieter UZE Mobility bestellte 500 StreetScooter Work und Work L, sodass Kunden auch sperrige Güter transportieren können. Der Carsharing-Anbieter denkt sogar noch einmal weiter und möchte die Scooter mit Displays ausstatten, die Werbung ausspielen. Denkbar ist, dass die Post solch eine Maßnahme ebenfalls in Betracht ziehen könnte, um zusätzliche Einnahmen durch Werbung zu erwirtschaften. Eine weitere Idee von der Post ist der „PostBOT.“ Er ist eine fahrende Box, die dem Postboten die starke körperliche Arbeit abnimmt. Denn der 1,50 Meter hohe PostBot kann bis zu 150 Kilo tragen, folgt dem Postboten auf Schritt und Tritt, weicht Hindernissen aus und kann sogar Bordsteine überwinden. Eine weitere Idee des Konzerns erinnert an Fastfoodketten an der Autobahn. Denn so wie McDonalds den McDrive hat, hat jetzt auch die Post ihren ersten Autoschalter getestet. Kunden können in Bad Kreuznach erstmals Pakete bequem aus dem Auto heraus abgeben und abholen. Dadurch sollen lange Schlangen in Postfilialen vermieden werden. Erste Kundenstimmen befürworten diesen Service. Aber nicht nur in der Zustellung versucht die Post innovativer zu werden. Auch bei der Lagertechnik setzt man auf neue Technologien. 350 der 430 Lager in Nordamerika möchte die Post mit selbstfahrenden Rollwagen und Robotern ausstatten, die selbst Produkte aus den Lagerplätzen heraussuchen und sortieren können. Dafür werden 300 Millionen US-Dollar bereitgestellt. Dadurch sollen allerdings keine der 35.000 Mitarbeiter in den USA gefährdet sein. Auch auf der anderen Seite des Globusses, in China, engagiert sich die Post. Dort ist eine strategische Partnerschaft mit dem führenden Logistik-Dienstleister S.F. Holding geplant. Dazu wird das Geschäft rund um Transport- und Lager-Dienstleistungen für Unternehmen in China auf den chinesischen Partner übertragen. Im Gegenzug erhält die Post eine Vorauszahlung in Höhe von etwa 700 Mio. Euro. Die umsatzbedingte Partnerschaft soll über zehn Jahre anhalten. Die Post hält somit Kanäle in alle wichtigen Regionen und wappnet sich für den steigenden Trend des Onlinehandels. Leider ist das Kerngeschäft der Post auch das aktuelle Sorgenkind. Denn der Arbeitsmarkt für Zusteller ist leergefegt und die Paketflut wird immer größer. Fast alle Paketdienste haben bereits Preissteigerungen und limitierte Kontingente für Unternehmen durchgesetzt, angekündigt oder denken gerade darüber nach. Durch den deutlichen Kursrückgang der Aktie ist es durchaus wahrscheinlich, dass der Großteil der negativen Aspekte bereits berücksichtigt wurde. Da die Post jedoch viel investiert und sich gerade bei Zukunftsthemen stark positioniert, ist es durchaus wahrscheinlich, dass auch in diesem Jahr mit einem Umsatzwachstum zu rechnen ist.

 

Mit Blick auf die aktuelle Geschäftsentwicklung des Unternehmens Deutsche Post könnte sich als Alternative zu einem Direktinvestment das Bonuszertifikat mit Cap der DZ BANK (WKN DDK46B) auf die Deutsche Post-Aktie anbieten. Es richtet sich an Anleger, die davon ausgehen, dass die Deutsche Post-Aktie im Zeitraum der Barrierebeobachtung vom 17.10.18 bis 20.12.19 nicht auf oder unter 20,00 Euro notieren wird. Es hat eine feste Laufzeit und wird am 31.12.19 fällig (Rückzahlungstermin). Wenn die Deutsche Post-Aktie während der Beobachtungstage (17.10.18 bis 20.12.19) immer über der Barriere von 20,00 Euro notiert, erhält der Anleger den Bonusbetrag von 30,00 Euro.

Sollte der Kurs der Deutsche Post-Aktie an mindestens einem Zeitpunkt während der Beobachtungstage auf oder unter der Barriere notieren, verliert der Anleger den Anspruch, den Bonusbetrag zu erhalten. Der Rückzahlungsbetrag entspricht in diesem Fall dem Schlusskurs der Deutsche Post-Aktie am Bewertungstag (20.12.19). Der Rückzahlungsbetrag ist jedoch in jedem Fall auf den Höchstbetrag von 30,00 Euro begrenzt. Eine Teilnahme an einer positiven Entwicklung der Deutsche Post-Aktie über den Höchstbetrag von 30,00 Euro hinaus erfolgt nicht. Ansprüche aus der Deutsche Post-Aktie (z.B. Dividenden, Stimmrechte) stehen dem Anleger nicht zu. Während der Laufzeit erhält der Anleger keine Zinsen oder ähnlichen Erträge.

Einen Verlust erleidet der Anleger, wenn der Rückzahlungsbetrag niedriger als der gezahlte Kaufpreis ist. Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn der Emittent eines Bonuszertifikats seine Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

 

Die vollständigen Angaben zu dem DZ BANK Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DDK46B, insbesondere zu den verbindlichen Bedingungen, Risiken sowie Angaben zur DZ BANK können dem maßgeblichen Prospekt entnommen werden. Auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de werden aufgrund gesetzlicher Bestimmungen der von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge (www.dzbank-derivate.de/dokumentencenter) und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter "Dokumente") veröffentlicht. Während des öffentlichen Angebots sind Kopien der vorgenannten Unterlagen in gedruckter Form außerdem auf Verlangen kostenlos bei der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, F/GTDR, Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main, Deutschland, erhältlich.

 

Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter "Dokumente") abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

 

Stand: 30.01.2019

 

Kontakt

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+49(0)69-7447-7035
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Dieses Dokument ist durch die DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank („DZ BANK“) erstellt und zur Verteilung in der Bundesrepublik Deutschland bestimmt. Die DZ BANK ist insbesondere nicht als Anlageberater oder aufgrund einer Vermögensbetreuungspflicht tätig. Dieses Dokument ist keine Finanzanalyse. Dieses Dokument stellt eine unabhängige Bewertung der entsprechenden Emittentin bzw. Wertpapiere durch die DZ BANK dar. Alle hierin enthaltenen Bewertungen, Stellungnahmen oder Erklärungen sind diejenigen des Verfassers des Dokuments und stimmen nicht notwendigerweise mit denen der Emittentin oder dritter Parteien überein. Die DZ BANK hat die Informationen, auf die sich das Dokument stützt, aus als zuverlässig erachteten Quellen übernommen, ohne jedoch alle diese Informationen selbst zu verifizieren. Dementsprechend gibt die DZ BANK keine Gewährleistungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Genauigkeit, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hierin enthaltenen Informationen oder Meinungen ab. Die DZ BANK übernimmt keine Haftung für unmittelbare oder mittelbare Schäden, die durch die Verteilung und/oder Verwendung dieses Dokuments verursacht und/oder mit der Verteilung und/oder Verwendung dieses Dokuments im Zusammenhang stehen. Eine Investitionsentscheidung bezüglich irgendwelcher Wertpapiere oder sonstiger Finanzinstrumente sollte auf der Grundlage eines Beratungsgesprächs sowie Prospekts oder Informationsmemorandums erfolgen und auf keinen Fall auf der Grundlage dieses Dokuments. Unsere Bewertungen können je nach den speziellen Anlagezielen, dem Anlagehorizont oder der individuellen Vermögenslage für einzelne Anleger nicht oder nur bedingt geeignet sein. Die Informationen und Meinungen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Erstellung des Dokuments. Sie können aufgrund künftiger Entwicklungen überholt sein, ohne dass das Dokument geändert wurde.

Marcus Landau ist seit 2003 in der Zertifikatebranche/Derivatebranche tätig und arbeitete schon bei anderen renommierten Zertifikate-Emittenten u.a. bei Vontobel, Credit Suisse und der...
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