seit mehr als zwei Jahrzehnten identifizieren wir für Sie mittels der boerse.de-Performance-Analyse hochwertige Aktien. Aus historischen Kursdaten werden dabei Risiko- und Renditekennzahlen abgeleitet, und die nach dieser Methode ermittelten 100 besten Werte erhalten das Prädikat „Champion“.
Während Bewertungen am Kapitalmarkt auf kurze Sicht auch irrationalen Einflüssen unterworfen sind, bildet die Börse auf lange Sicht stets ab, wie erfolgreich ein Unternehmen wirtschaftet. Anhaltende Kursgewinne sind daher ein Spiegel geschäftlicher Stärke. Aus diesem Grund verwundert es wenig, dass sich unter den Champions viele Firmen befinden, die eine führende Stellung in ihrem jeweiligen Markt einnehmen. Und häufig arbeitet hier die Zeit noch für diese Unternehmen:
Marktführer haben einen größeren finanziellen Spielraum
Ein umfangreicher Kundenstamm und wiederkehrende Einnahmen können bei Marktführern zu einem hohen operativen Cashflow führen. Dieser stetige Mittelzufluss ermöglicht es, Investitionen in weiteres Wachstum aus eigener Kraft zu finanzieren, ohne auf Fremdkapital angewiesen zu sein. Falls dennoch externe Mittel benötigt werden, stehen diese in der Regel zu besonders günstigen Konditionen bereit. Marktführer verfügen über eine hohe Kreditwürdigkeit und haben einen direkten Zugang zu Kapitalmärkten.
Ein besonders eindrucksvolles Beispiel für einen solchen hohen finanziellen Spielraum bietet
Alphabet, ein Unternehmen, in das der
boerse.de-Aktienfonds investiert ist. Das Werbegeschäft des Champions – insbesondere über Google Search und YouTube – zählt zu den profitabelsten weltweit. Mit einem globalen Marktanteil von rund 90% ist Google klarer Marktführer bei der Internetsuche. YouTube zählt rund 2,7 Milliarden monatlich aktive Nutzer und ist damit die größte Videoplattform der Welt. Der daraus resultierende Cashflow versetzt Alphabet in die Lage, nicht nur kontinuierlich in bestehende Produkte zu investieren, sondern auch strategische Zukunftsprojekte wie
Künstliche Intelligenz (über DeepMind und Gemini), autonomes Fahren (Waymo) oder
Cloud-Dienste (Google Cloud) voranzutreiben. In den vergangenen zehn Jahren legte die Aktie im Mittel um 23% p.a. zu.
Marktführer können Skaleneffekte stärker nutzen
Alphabet profitiert zudem von einem strukturellen Vorteil, der Marktführerschaft über die Zeit weiter verstärkt: Skaleneffekte. Suchmaschinenwerbung verursacht kaum zusätzliche variable Kosten. Mit jeder weiteren Suchanfrage oder jedem zusätzlichen Werbekunden steigen die Einnahmen, ohne dass die Ausgaben im gleichen Maß mitwachsen. Die bestehenden Plattformen lassen sich global ausrollen, ohne dass dafür neue Infrastruktur in gleichem Umfang aufgebaut werden muss.
Diese Skaleneffekte entfalten ihre Wirkung besonders stark über längere Zeiträume. Fixkosten verteilen sich mit jedem Jahr und jeder zusätzlichen Nutzereinheit auf eine breitere Basis, wodurch Margen steigen und finanzielle Spielräume wachsen. Solche Effizienzgewinne gelten nicht nur für digitale Plattformen. Auch in klassischen, nicht-digitalen Geschäftsmodellen entfalten Skaleneffekte eine starke Wirkung. Ein Beispiel ist
Walmart, der nach Umsatz größte Einzelhändler der Welt. Dank seiner enormen Einkaufsmacht kann der Champion Preise durchsetzen, die kleinere Wettbewerber kaum unterbieten können. Hinzu kommen eine hohe operative Effizienz sowie ein schwer imitierbares Vertriebsnetz. Walmart ist ebenfalls Bestandteil des
boerse.de-Aktienfonds. Innerhalb der vergangenen Dekade gewann die Aktie durchschnittlich 16% pro Jahr an Wert.
Marktführerschaft sorgt für steigende Kundenbindung
Die Zeit arbeitet auch im Bereich Kundenbindung für die Marktführer. Je dominanter ein Anbieter ist, desto unvermeidlicher werden die Produkte für bestehende oder künftige Nutzer. Das gilt zum Beispiel für
SAP. Die Unternehmenssoftware des deutschen Champions steuert zentrale Geschäftsprozesse. Sind die Systeme erst einmal in einer Firma etabliert, ist eine Umstellung auf einen anderen Anbieter sehr schwierig. Selbst
Microsoft konnte SAP in diesem Bereich nicht entthronen. Die Aktie legte in den vergangenen zehn Jahren im Mittel um 11% p.a. zu.
Allerdings ist Microsoft unangefochtener Champion im Bereich Bürosoftware. Mit einem Marktanteil von rund 70% ist Windows das mit großem Abstand meistgenutzte Desktop-Betriebssystem, Programme wie Word, Excel oder Teams gehören in vielen Unternehmen zur Grundausstattung. Auch im privaten Bereich werden diese Anwendungen häufig genutzt. Kunden bleiben langfristig bei einem gewohnten System und damit gebunden. Die starke Marktstellung schlägt sich auch im Kurs nieder: Innerhalb der vergangenen Dekade stieg der Wert der Anteilsscheine von
Microsoft im Mittel um 24% p.a. Sowohl SAP als auch Microsoft gehören zu den Investments des
boerse.de-Aktienfonds.
Mit dem boerse.de-Aktienfonds in Marktführer investieren
Sie sehen: Marktführer können über strukturelle Vorteile verfügen, die über die Zeit noch stärker werden. Das wird auf Dauer von der Börse honoriert und von uns über die boerse.de-Performance-Analyse identifiziert. Anleger, die sich detailliert über unser Auswahlverfahren informieren möchten, finden ausführliche Informationen im
kostenlosen White Paper „Langfristig erfolgreich mit Champions-Aktien: Quality-Investing seit 2002“ von Prof. Dr. Hubert Dichtl, Thomas Müller und Jochen Appeltauer.
Falls Sie sich nicht selbst um die Auswahl einzelner Aktien kümmern möchten, bietet der
boerse.de-Aktienfonds eine komfortable Alternative. Der Fonds investiert gleichgewichtet in 40 Top-Champions unter dem Motto „Markführer gehören in jedes Depot!“. Diese Kombination aus hochwertigen Aktien schafft aus unserer Sicht beste Voraussetzungen für den langfristigen Vermögensaufbau.
Ich wünsche Ihnen einen erfolgreichen Start ins neue Börsenjahr!
Mit bester Empfehlung
Georg Kling
boerse.de Vermögensverwaltung GmbH
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