um als Unternehmen heutzutage Schritt halten zu können, bedarf es einer kontinuierlichen Anpassung und einem hohen Maß an Flexibilität. Vor allem im Technologiesektor entstehen ständig Innovationen, die ganze Märkte auf den Kopf stellen und die Spielregeln ändern. Solche disruptiven Prozesse sind an sich keineswegs neu und finden kontinuierlich statt – was sich jedoch verändert hat, ist das Tempo. Während es Jahrzehnte gedauert hat, bis die Glühbirne die Kerze ablöste, können sich heute neue Technologien in kurzer Zeit weltweit flächendeckend durchsetzen.
Daher ist es eine Herausforderung, Unternehmen zu identifizieren, die von grundlegenden Veränderungen überdurchschnittlich profitieren. Zwar ist es prinzipiell möglich, das disruptive Potenzial von Geschäftsmodellen zu erkennen, die Schwierigkeit besteht jedoch darin, den richtigen Zeitpunkt für die Kursrelevanz dieser Potenziale einzuschätzen. Hinzu kommt, dass keineswegs stets der Erste in einem neuen Markt als dominanter Gewinner hervorgeht.
boerse.de-Performance-Analyse – Identifikation erstklassiger Aktien
Anstatt Einzelanalysen der Geschäfte anhand von Fundamentaldaten durchzuführen (was zu subjektiven Ergebnissen führt), setzen wir auf die Auswertung rein objektiver, unveränderbarer Daten: die historischen Kurse. Hierbei nutzen wir den Umstand, dass sich langfristig die Qualität eines Unternehmens stets im Kursverlauf niederschlägt. Das Thema Disruption gehen wir im
boerse.de-Technologiefonds dabei von zwei Seiten bzw. Reifephasen von Unternehmen an. Ganz konkret:
Der Fonds besteht aus zwei Teilen – dem Kerninvestment-Portfolio und dem Darwin-Portfolio, die im Verhältnis 60 zu 40 gewichtet sind. Das Kerninvestment-Portfolio beinhaltet ausschließlich Aktien mit Champions-Status. Diese Unternehmen gehören gemäß der boerse.de-Performance-Analyse langfristig zu den 100 besten Titeln weltweit. Da ein Champion eine überzeugende Kursentwicklung über mindestens zehn Jahre aufweisen muss, handelt es sich hierbei um die Aktien langjährig etablierter
Technologiefirmen, die nach einer disruptiven Phase (die durchaus auch noch andauern kann) in aller Regel eine dominante Stellung im Markt eingenommen haben. Hierbei zeigt sich deutlich, dass Disruption nicht nur kurzfristige Erfolge verspricht, sondern auch die Basis für nachhaltige Marktführerschaft schaffen kann. Häufig heißt es sogar: „Der Gewinner bekommt (fast) alles“.
Die Technologie-Champions – durch Disruption zur Marktdominanz
Nvidia ist so ein Akteur, der auf dem Gebiet der Grafikprozessoren Pionierarbeit geleistet hat. Ursprünglich auf den
Gaming-Bereich spezialisiert, hat sich das Unternehmen zu einem zentralen Zulieferer für Hochleistungsrechner und
Künstliche Intelligenz entwickelt, sehr zur Freude der Aktionäre (geoPAK10: 74,5%). Ein weiteres prominentes Beispiel ist Amazon (geoPAK10: 25,7%): Das Unternehmen veränderte weltweit den E-Commerce-Markt, den es nun dominiert und revolutioniert mit AWS auch das Cloud-Computing. Ein etwas älterer, aber keineswegs altersschwacher Technologie-Champion ist Microsoft (geoPAK10: 25,2%). Dessen disruptives Wirken bestand einst darin, Computer massentauglich zu machen und das hauseigene Betriebssystem sowie passende Anwendungsprogramme zum weltweiten Standard zu etablieren. Heute profitiert Microsoft zusätzlich vom Cloud-Dienst Azure und wird höchstwahrscheinlich durch seine Beteiligung an OpenAI ebenfalls ganz vorn dabei sein, wenn Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz in Gewinne umgemünzt werden.
Ein weiteres Beispiel ist Alphabet (geoPAK10: 20,0%), das durch seine Suchmaschine den digitalen Werbemarkt deutlich dominiert. Viele von Ihnen werden sich sicher noch erinnern, dass es in den Anfangszeiten des Internets durchaus auch andere Suchprogramme gab. Als Sieger hervorgegangen ist letztlich aber Google. Alphabet hat durch kontinuierliche Innovationen seine Marktführerschaft im Bereich der Online-Werbung und Suchtechnologie gefestigt und baut diesen Vorsprung durch KI- und Cloud-Technologien weiter aus. Disruptive Prozesse gibt es aber auch in Nischenmärkten. So veränderte Booking Holdings (geoPAK10: 15,5%) durch seine Plattform den Reisemarkt nachhaltig, indem es direkten Zugang zu Unterkünften bietet und damit viele traditionelle Reiseagenturen aus dem Markt verdrängt hat.
Der Überlebenskampf im Portfolio – die Champions von morgen herausfischen
Der zweite Teil des
boerse.de-Technologiefonds, das Darwin-Portfolio, umfasst hingegen mehr als 500 Technologie-Aktien, die theoretisch das Potenzial haben, zum Champion aufzusteigen. Die jeweils am besten performenden Titel werden dabei nach einem festen Algorithmus mit Mittelzuflüssen Stück für Stück aufgestockt.
Diese Strategie des „Survival of the Fittest“ trägt dem disruptiven Charakter der Branche somit ebenfalls Rechnung. Innovationen entstehen oft von außen völlig unvorhersehbar. Junge Unternehmen fordern bestehende Platzhirsche mit Erfolg heraus oder erschließen profitabel komplett neue Geschäftsfelder. Die Strategie des Darwin-Portfolios ermöglicht es, solche aufstrebenden Akteure – die Champions von morgen – frühzeitig anhand objektiver Kursdaten zu identifizieren. Das macht das Portfolio im Hinblick auf die rasanten Veränderungen innerhalb des Technologiesektors anpassungsfähig, ohne dabei den objektiven Charakter zu verlieren.
Die innovative zweigeteilte Struktur des
boerse.de-Technologiefonds erlaubt es also, von disruptiven Veränderungen innerhalb der Branche in allen Reifephasen zu profitieren. Umfangreiche weitere Informationen darüber, wie diese Anlagestrategie zu einem überzeugenden Rendite-Risiko-Profil führt, finden Sie im White Paper „Die Anlagestrategie des boerse.de-Technologiefonds“ von Dr. Hubert Dichtl und Thomas Müller,
das Sie hier direkt herunterladen können.
Auf gute Investments!
Thorsten Aalderks
Chief Operating Officer (COO)
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