ENGIE: Wenn hohe Strompreise Freude bereiten

Donnerstag, 07.03.19 08:48

Eine Werbung der DZ BANK AG

 

Und, haben Sie auch schon die Jahresabschlussrechnung für Ihren Stromanschluss erhalten? Obwohl ich im letzten Jahr mit neuen LED-Leuchten und moderneren Haushaltsmaschinen kräftig auf die Strombremse getreten bin, darf ich schon wieder nachzahlen. Gefühlt kennen die Stromkosten für den Privatkunden nur eine Richtung – aufwärts. Dabei waren es gar nicht die Kosten für die Stromerzeugung an sich (Erzeugerkosten), welche die Kosten für den privaten Stromanschluss gen Norden trieb, sondern die durch die Bundesregierung auferlegten Nebenkosten wie die Energiewende (EEG-Umlage), Steuern oder CO²-Zertifikate. Die Stromproduzenten selbst erhielten für (zumindest konventionell erzeugten) Strom lange Zeit immer weniger Erlöse aufgrund hoher Überkapazitäten und damit sinkender Strombörsenpreise. Zuletzt zogen die Notierungen jedoch wieder an, was Konzernen wie der französischen Engie, welche die gesamte Wertschöpfungskette abbilden, wieder spürbar steigende Gewinne beschert.   

 

Die französische ENGIE ist einer der weltweit führenden Energieversorger. Das Unternehmen mit Sitz in Paris ist hervorgegangen aus der Fusion des mehrheitlich in staatlicher Hand befindlichen “Gaz de France” (GDF) und des Mischkonzerns “Suez” im Jahr 2008. Der Konzern ist entlang der gesamten Energiewertschöpfungskette von Strom und Gas sowie im Bereich der Energiedienstleistungen in mittlerweile 70 Ländern tätig. Mit rund 150.000 Mitarbeitern erwirtschaftete der Konzern im Geschäftsjahr 2018 einen Umsatz von gut 60 Mrd. Euro. Die Aktie, von denen der französische Staat rund 24% hält, ist Bestandteil des französischen Leitindex CAC40 und auch im Euro STOXX 50 gelistet.  Im Jahr 2015 erfolgte die Umbenennung von GDF Suez zur heutigen Engie SA.

 

Die vor etlichen Jahren von der deutschen Bundesregierung ausgerufene Energiewende führte begünstigt durch massive Subventionsprogramme zu einem deutlichen Anstieg der Stromproduktion aus Solar- und Windkraftanlagen. Da jedoch nicht im gleichen Maße die Kapazitäten konventioneller Kraftwerke zurückgefahren wurde, kam es zu einem Überangebot am Strommarkt, was die Strompreise an der Börse in den Keller schickte. Stromkonzerne wie RWE und E.ON aber auch ausländische Anbieter wie ENGIE litten unter den niedrigen Notierungen. Mittlerweile zogen die Preise der sogenannten Strom-Futures (Preise für zukünftige Stromlieferungen) jedoch wieder an, was auch dem französischen Konzern zugutekommt. Auch der deutliche Abbau der Engie-Stromproduktion aus Kohlekraftwerken, was teure CO²-Zertifikate notwendig machte, führte zu einem Anziehen der Gewinne. Zudem investierte das Unternehmen nach zögerlichen Anfängen selbst kräftig in erneuerbare Energien und profitiert damit von staatlichen Subventionen. Von den bei ENGIE Ende 2018 insgesamt vorliegenden 104 Gigawatt Stromkapazität wird ein knappes Viertel durch erneuerbare Energien erzeugt. Beim Ausbau der bestehenden Leistungsmenge liegt die Quote aus Wind- und Solarkraft sogar bei rund 70%.

 

Für das Geschäftsjahr 2018 lag das EBITDA (Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) stabil bei 9,2 Mrd. Euro. Das organische EBITDA-Wachstum gibt ENGIE mit 4,7% an. Der nachhaltige Nettogewinn lag mit 2,46 Mrd. Euro wie zuletzt avisiert am unteren Rand der Zielbandbreite von 2,45 – 2,65 Mrd. Euro. Hauptbelastungsfaktoren waren die sicherheitsbedingten Ausfälle der belgischen Kernkraftwerke, die Währungsentwicklung sowie die Vielzahl an Verkäufen aus dem Geschäftsportfolio im Zuge des Transformationsprozesses.

Positiv zu erwähnen sind, neben den Kostensenkungen und einer niedrigeren Steuerlast, das solide organische Wachstum bei Erneuerbaren Energien, Infrastruktur und Kundenlösungen sowie die gute Entwicklung des Bereichs „Energy Management“. Mit einem „A-„ weist ENGIE das beste Kreditrating im europäischen Versorgersektor auf.

Für 2019 erwartet das Management trotz der weiteren Belastungen bezüglich der stillstehenden AKWs in Belgien einen Anstieg des nachhaltigen Nettogewinns auf 2,5 bis 2,7 (Konsens 2,52) Mrd. Euro basierend auf einem EBITDA von 9,4 bis 9,9 (Konsens 9,63) Mrd. Euro. Ferner stellte der Konzern seinen neuen Strategieplan (2019-2021) mit dem Ziel den nachhaltigen Nettogewinn um durchschnittlich 7 – 9% pro Jahr zu steigern vor. Dies soll durch Wachstumsinvestitionen in Höhe von ca. 4 Mrd. Euro p.a., vornehmlich in den Bereichen Kundenlösungen, Erneuerbare Energien und Netze erreicht werden. Die angestrebte Fokussierung (20 Länder, 30 Stadtregionen) bzw. der geplante Ausstieg aus ca. 20 Ländern sollte darüber hinaus helfen die Komplexität zu verringern und die Profitabilität zu steigern. Der Konzern plant zudem ergänzende Investitionen sowie Veräußerungserlöse von rund 6 Mrd. Euro. Bis 2021 sollen zudem die Kosten um kumuliert 800 Mio. Euro reduziert werden.

 

Mit Blick auf die aktuelle Geschäftsentwicklung des Unternehmens ENGIE SA könnte sich als Alternative zu einem Direktinvestment das Bonuszertifikat mit Cap der DZ BANK (WKN DDT9KV) auf die ENGIE SA-Aktie anbieten. Es richtet sich an Anleger, die davon ausgehen, dass die ENGIE SA-Aktie im Zeitraum der Barrierebeobachtung vom 16.01.2019 bis 20.03.2020 nicht auf oder unter 11,00 Euro notieren wird. Es hat eine feste Laufzeit und wird am 27.03.2020 fällig (Rückzahlungstermin). Wenn die ENGIE SA-Aktie während der Beobachtungstage (16.01.19 bis 20.03.20) immer über der Barriere von 11,00 Euro notiert, erhält der Anleger den Bonusbetrag von 16,00 Euro.

Sollte der Kurs der ENGIE SA-Aktie an mindestens einem Zeitpunkt während der Beobachtungstage auf oder unter der Barriere notieren, verliert der Anleger den Anspruch, den Bonusbetrag zu erhalten. Der Rückzahlungsbetrag entspricht in diesem Fall dem Schlusskurs der ENGIE SA-Aktie am Bewertungstag (20.03.2020). Der Rückzahlungsbetrag ist jedoch in jedem Fall auf den Höchstbetrag von 16,00 Euro begrenzt. Eine Teilnahme an einer positiven Entwicklung der ENGIE SA-Aktie über den Höchstbetrag von 16,00 Euro hinaus erfolgt nicht. Ansprüche aus der ENGIE SA-Aktie (z.B. Dividenden, Stimmrechte) stehen dem Anleger nicht zu. Während der Laufzeit erhält der Anleger keine Zinsen oder ähnlichen Erträge.

Einen Verlust erleidet der Anleger, wenn der Rückzahlungsbetrag niedriger als der gezahlte Kaufpreis ist. Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn der Emittent eines Bonuszertifikats seine Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

 

Die vollständigen Angaben zu dem DZ BANK Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DDT9KV, insbesondere zu den verbindlichen Bedingungen, Risiken sowie Angaben zur DZ BANK können dem maßgeblichen Prospekt entnommen werden. Auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de werden aufgrund gesetzlicher Bestimmungen der von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge (www.dzbank-derivate.de/dokumentencenter) und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter "Dokumente") veröffentlicht. Während des öffentlichen Angebots sind Kopien der vorgenannten Unterlagen in gedruckter Form außerdem auf Verlangen kostenlos bei der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, F/GTDR, Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main, Deutschland, erhältlich.

 

Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter "Dokumente") abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

 

Stand: 05.03.2019

 

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Marcus Landau ist seit 2003 in der Zertifikatebranche/Derivatebranche tätig und arbeitete schon bei anderen renommierten Zertifikate-Emittenten u.a. bei Vontobel, Credit Suisse und der...
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