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Kolumne17:36 06.11.17

Börsenexperte und Autor Rudolf Wittmer

Europäische Aktien starten durch

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

der gestrige Kursschub an den Aktienmärkten hatte sich bereits zum Ende der vergangenen Woche abgezeichnet. Gleich mehrere führende Barometer waren am letzten Donnerstag aus ihren seit Wochen anhaltenden Schiebezonen nach oben ausgebrochen. Bis zum Jahresende erwarten wir deshalb noch deutlich höhere Kurse. Und auch das fundamentale Umfeld bleibt für Aktieninvestments auf Jahre hinaus positiv. Denn:

Die obersten Währungshüter der EZB hatten in der vergangenen Woche verkündet, dass Sie ihre ungedeckten Anleihekäufe um weitere neun Monate verlängern werden. Gleichzeitig soll die Höhe der wundersamen Geldvermehrung von 60 auf 30 Milliarden Euro pro Monat verringert werden. Damit bleiben die Zinsen über Jahre auf historisch niedrigem Niveau. Hinzu kommt:

Mit der ultralockeren Geldpolitik unterstützt die EZB an den Märkten weiterhin ein klassisches „Goldilock“-Szenario: Moderates Wirtschaftswachstum bei niedriger Inflation. Dazu passt, dass das wirtschaftliche Vertrauen in die Eurozone im Oktober das höchste Niveau seit 17 Jahren erreichte. Hier werden die Parallelen zum Aktienmarkt offensichtlich:

Europas Aktien haben enormen Nachholbedarf

Die Mehrzahl der europäischen Aktienbarometer befindet sich seit der Millenniumswende – also ebenfalls seit 17 Jahren – in einem Abwärtstrend und startet jetzt erst eine imposante Aufholjagd. Trotz zweistelliger Kursgewinne in diesem Jahr liegen mehrere Barometer noch deutlich unter ihren Höchstständen aus dem Jahr 2000. Damals markierte der Euro Stoxx 50 sein heute noch gültiges Allzeithoch bei 5500 Punkten. Aktuell notiert das Barometer gerade einmal bei 3700 Zählern. Auch der Kurs-Dax – hier werden im Gegensatz zum Dax keine Dividenden berücksichtigt – befindet sich erst auf dem Kursniveau vom März 2000. Das bedeutet:

Europäische Aktien haben enormen Nachholbedarf! Die nächsten Jahre dürften damit ein Eldorado für Trendfolger bleiben. Denn größere Korrekturen oder gar eine Trendwende sind bei diesem fundamentalen Umfeld so schnell nicht zu erwarten. Haben wir in den vergangenen Monaten zahlreiche Positionen in Derivaten mit 200% und mehr geschlossen, dann dürfte dies in Zukunft zur alltäglichen Normalität gehören. Lassen Sie sich diese einmalige Chance daher nicht entgehen!

Viel Erfolg beim Trading

Rudolf Wittmer
Chefredakteur
Trendbrief

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Name: Adidas

Dividende pro Aktie: 2,00 Euro

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