Gaming-Aktien: Hier darf gezockt werden!

Freitag, 24.08.18 11:03
Die weltgrößte Computerspielmesse Gamescom, geht heute in Köln zu Ende. Geschätzte 500.000 Besucher und rund 1000 Aussteller präsentierten in den vergangenen fünf Tagen, was die Branche zu bieten hat und gewährten exklusive “Previews” auf die heißesten Hardware- und Gaming-Trends der kommenden Monate. Ein gigantisches Spektakel, das seit dem Gründungsjahr 2009 jährlich neue Besucher- und Ausstellerrekorde verzeichnet.
Die Gaming-Branche wächst unaufhörlich und bietet damit spannende Investmentchancen. Egal, ob man sich selbst zu den “Zockern” zählt, oder das Spielen auf Konsole, PC oder Smartphone lieber der nächsten Generation überlässt.

Ein Mega-Markt für Spielernaturen
Der anhaltende Boom profitiert von der zunehmenden Digitalisierung, neuen Technologien (z.B. E-Sports, Virtual Reality) und cleveren Monetarisierungs-Strategien. Spiele werden immer realistischer, Endgeräte kompatibler und die Vermarktungsstrategien cleverer. Da überrascht es kaum, dass der weltweite Markt für digitale Unterhaltung rasant wächst. Für das Jahr 2018 prognostizieren die Analysten von Newzoo ein Plus von 16,2 Milliarden Dollar auf 138 Milliarden Dollar. 2021 rechnen die Marktforscher mit einem Volumen von 180 Milliarden Dollar und 2025 soll schließlich die 200-Milliarden-Dollar-Marke geknackt werden.

Activision Blizzard: bereit fürs nächste Level
Dabei könnte vor allem ein Champion vom Milliardenspiel profitieren: US-Gaming-Marktführer Activision Blizzard - verantwortlich für global erfolgreiche Blockbuster wie “Call of Duty”, “World of Warcraft” oder “Overwatch”. Die Multiplayer-Online-Rollenspiele (MMORPG) bzw. Ego-Shooter treffen sicher nicht jedermanns Geschmack. Unglaublich erfolgreich sind sie trotzdem. Zwar veröffentlicht Activision Blizzard keine aktuellen Abonnentenzahlen mehr, doch schon 2015 spielten 5,5 Millionen Gamer Activisions bislang erfolgreichste Spiel: Call of Duty.

Ein mitunter teures Vergnügen, denn die Macher von Konsolen-, PC und Mobile-Games verstehen es hervorragend, Spielern mittels Abo-Gebühren und / oder sogenannter In-Game-Purchases Geld aus der Tasche zu locken. Activision Blizzard verdiente allein 2017 rund vier Milliarden Dollar am Verkauf virtueller Waren, wie z.B. Zusatzinhalten oder “Lootboxen” (Überraschungskisten). Ein ordentlicher Anteil am Gesamtumsatz, den Activision Blizzard mit sieben Milliarden Euro bezifferte.

Das Ende der Fahnenstange ist jedoch noch lange nicht erreicht, denn der US-Marktführer bewegt sich in einem weiteren, sehr wachstumsstarken Segment: E-Sport - organisierte Gaming-Wettbewerbe zwischen Einzelspielern oder Teams. Mit der “Overwatch League”, einer Liga für professionelle Videospiel-Teams, orientiert sich Activision Blizzard an nordamerikanischen Profisport-Ligen mit allem, was dazu gehört. Es gibt feste Spieltage, Playoffs, Gehälter und Preisgelder in Millionenhöhe. Klar, dass E-Sport immer mehr Hobby-Zocker in seinen Bann zieht, die ihr Können vor einem breiten Publikum unter Beweis stellen wollen. So konstatierten die Unternehmensberater von Deloitte in einer aktuellen Studie, dass E-Sport spätestens im Jahr 2020 ein Milliardenmarkt sein werde. Auf knapp 1,3 Milliarden Euro schätzen sie dann den weltweiten Umsatz.

Die gesamte Gaming-Branche hat ihr Schattendasein schon lange verlassen, erwirtschaftet Milliardenumsätze, profitiert von der wachsenden Digitalisierung und wird zudem immer professioneller. Ein Markt, in dem auch Sie eine Hand im Spiel haben sollten. Das geht auch ganz ohne “Zocken”: mit einem Basis-Investment in den boerse.de-Aktienbrief-Champion Activision Blizzard, der mit einer langfristig erfolgreiche Kurshistorie von +443 Prozent innerhalb der vergangenen zehn Jahre punktet. Wenn Sie mehr über Champions-Aktien (darunter ein chinesischer Branchenkollege!) erfahren möchten, dann sichern Sie sich jetzt Ihre aktuelle Aktienbrief-Gratisausgabe!

Ich wünsche Ihnen ein entspanntes Wochenende,

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