Gold: Die Fieberkurve steigt

Montag, 19.08.19 12:35
Eine Werbung der DZ BANK AG

„Gold ist Geld, alles andere ist Kredit“ – dieses Zitat von US-Bankier John Pierpont Morgen (1837 - 1913) erklärt vielleicht in prägnantester Weise, warum das gelbe Edelmetall derzeit kein Halten zu kennen scheint. Immer mehr Investoren suchen einen sicheren Hafen für ihre Anlagegelder und dabei scheint Gold für viele nach einer längerwährenden Stagnation eine interessante und lohnenswerte Alternative geworden zu sein. Zuletzt erklomm der Goldpreis ungeahnte Höhen, die seit Anfang 2013 nicht mehr gesehen wurden. Lohnt jetzt noch der Einstieg oder ist es mittlerweile schon wieder sinnvoll auf eine Korrektur zu setzen?   

Kaum ein Film über Piraten, Königreiche oder aus dem Fantasybereich der ohne eine Erwähnung des begehrten Edelmetalls auskommt. Seit Jahrhunderten fasziniert Gold die Menschheit, ist Segen und Fluch zugleich. Es ermöglichte Handel und Wohlstand war aber auch Auslöser von Zwietracht und Kriegen. Es gibt durchaus seltenere oder noch aufwändiger zu fördernde Metalle als Gold, dennoch gilt kaum ein Material als so begehrt, wertbeständig und als vergleichbares Zahlungsmittel. Kein Wunder, wurden doch bereits Münzen zu römischer Zeit zu mehr oder weniger großen Anteilen in Gold geprägt. Seine sprichwörtliche „Werthaltigkeit“ macht es dabei so gefragt. Mit einer Feinunze Gold (ca. 31 Gramm) konnte sich ein römischer Kaufmann damals eine hochwertige Tunika kaufen. Diese ist zwar mittlerweile aus der Mode aber für den Preis von heute knapp 1.400 Euro würde man bei einem guten Mailänder Maßschneider einen edlen Herrenanzug erstehen können. Dieses kleine Beispiel zeigt, wie wertbeständig Gold trotz dieser langen Zeitspanne mit etlichen Kriegen, Umbrüchen, Revolutionen und Währungsreformen ist.
 
Auch heute gilt Gold vielen Anlegern als Krisenmetall, welches insbesondere in unsicheren Zeiten seinen Vorteil ausspielt. Und deren gibt es aktuell zur Genüge. Sei es der eskalierende Zollstreit zwischen den USA und China, der drohende ungeregelte Brexit, die sich abschwächende Wirtschaft in Europa oder der sich anbahnende Währungskrieg zwischen USD und Yuan. Allein 5 Mrd. USD sind allein im ersten Halbjahr in Gold-ETF´s geflossen und auch die Spekulanten haben ihre Netto-Long-Positionen an den Terminbörsen zuletzt spürbar erhöht.
 
Weitere Unterstützung erfährt die Gold-Aufwärtsbewegung zudem durch die 180-Gradwende der globalen geldpolitischen Ausrichtung. Sah es vor einiger Zeit noch nach einer möglichen restriktiveren Ausrichtung der monetären Gangart aus, hat sich das Blatt sowohl diesseits wie jenseits des Atlantiks aufgrund zunehmender Konjunktursorgen gewendet. Während die EZB zum Abgang von Präsident Draghi im Herbst dieses Jahres ein neues umfassendes Zinssenkungs- und Anleihekaufpaket verkünden dürfte, könnte die US-Notenbank den Leitzins bis zum Jahresende noch zweimal um jeweils 25 Basispunkte senken. Die Aussichten auf weiter fallende Zinsen stützen den Goldkurs, senken sie doch die Opportunitätskosten des unverzinsten Edelmetalls. Untersuchungen zeigen zudem, dass bei negativen Realzinsen die durchschnittliche Goldpreisentwicklung pro Monat mehr als doppelt so hoch ist, wie im langjährigen Mittelwert.
 
Drittes Argument für weiter anziehende Gold-Notierungen sind die kräftigen Goldkäufe weltweiter Zentralbanken. Im bisherigen Jahresverlauf wurden über 260 Tonnen in den Tresoren eingelagert. Besonders aktiv auf der Käuferseite zeigten sich dabei Russland und China. Die ausgeprägte Nachfragedynamik der Zentralbanken, die in der Regel zudem sehr langfristig orientiert sind, sollte sich fortsetzen.
 
Zusammengefasst lässt sich festhalten, dass Gold derzeit von verschiedenen Seiten eine Auswärtsdynamik erfährt. Spekulativ eingestellte Investoren können mit einem Endlos Turbo Long auf eine weitere Kurssteigerung setzen. Da der Goldpreis zwischenzeitlich aber auch mal wieder korrigieren könnte, sollte ein Derivat mit ausreichendem Puffer zur Knock-Out-Barriere gewählt werden.
            
Mit Blick auf die aktuelle Entwicklung von Gold (Basiswert) könnte sich als Alternative zu einem Direktinvestment der Endlos-Turbo Long der DZ BANK (WKN DF27PA) auf den Gold-Spot-Kurs (ISIN: XC0009655157) anbieten. Der Endlos-Turbo Long richtet sich an Anleger, die überproportional (gehebelt) an einer Kursentwicklung des Gold-Spot-Kurses oberhalb der Knock-Out-Barriere partizipieren möchten. Die Partizipation wirkt dabei in beide Richtungen, d.h. man partizipiert gehebelt an allen Kursentwicklungen (negative wie positive) des Basiswerts. Aufgrund seiner Hebelwirkung reagiert der Endlos-Turbo Long auf kleinste Kursbewegungen des Gold-Spot-Kurses. Sollte der Kurs des Beobachtungspreises an mindestens einem Zeitpunkt während der gesamten Laufzeit des Endlos-Turbo Long auf oder unter der Knock-Out-Barriere notieren (Knock-out-Ereignis), verfällt der Endlos-Turbo wertlos. Der Beobachtungspreis ist jeder Implizite Kassakurs (= Future - Basis) analog der dem Produkt zugrundeliegenden endgültigen Bedingungen (www.dzbank-derivate.de/DF27PA, dort unter „Dokumente“). Die Knock-Out-Barriere, die stets dem aktuellen Basispreis entspricht, und der Beobachtungspreis werden jeden Tag angepasst. Der Endlos-Turbo Long auf Gold-Spot hat keine feste Laufzeit. Er kann insgesamt zu festgelegten Terminen (ordentliche Kündigungstermine) durch die DZ BANK gekündigt werden. Ein Anleger kann den Endlos-Turbo Long an festgelegten Terminen (Einlösungstermine) einlösen. Nach Einlösung durch den Anleger oder Kündigung durch die DZ BANK und sofern zuvor kein Knock-out-Ereignis eingetreten ist, entspricht der Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin dem EUR-Gegenwert (zum EUR/USD-Fixingkurs) der Differenz zwischen dem Gold-Spot-Kurs am jeweiligen Einlösungstermin bzw. ordentlichem Kündigungstermin und dem Basispreis multipliziert mit dem Bezugsverhältnis von 0,1.
 

Einen gänzlichen Verlust des eingesetzten Kapitals erleidet der Anleger, wenn der Beobachtungspreis zu einem beliebigen Zeitpunkt während der Haltedauer auf oder unter der Knock-Out-Barriere notiert. (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK ihren Verpflichtungen aus dem Produkt aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

 

Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann. Die vollständigen Angaben zu dem Bonus Cap Zertifikat, insbesondere zu den verbindlichen Bedingungen, Risiken sowie Angaben zur DZ BANK können dem maßgeblichen Prospekt entnommen werden.

Der gemäß gesetzlicher Vorgaben von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen sind auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de veröffentlicht und können unter www.dzbank-derivate.de/DF27PA (dort unter „Dokumente“) abgerufen werden. Sie sollten den Prospekt lesen, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Prospekts von der zuständigen Behörde ist nicht als Befürwortung der angebotenen oder zum Handel an einem geregelten Markt zugelassenen Wertpapiere zu verstehen. Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de/DF19AB (dort unter „Dokumente“) abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.


Stand: 13.08.2019

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Marcus Landau ist seit 2003 in der Zertifikatebranche/Derivatebranche tätig und arbeitete schon bei anderen renommierten Zertifikate-Emittenten u.a. bei Vontobel, Credit Suisse und der...
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