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Der Goldpreis hat seit Beginn des Irankrieges Ende Februar um rund 15% nachgegeben. Augenblicklich mehren sich jedoch die Anzeichen dafür, dass die Notierungen im Sommer wieder ansteigen könnten. Denn während Inflation, geopolitische Spannungen und hohe Staatsverschuldungen die Märkte belasten, wächst weltweit das Interesse an physischem Gold und goldgedeckten Investments.
Die Autoren des renommierten „In Gold We Trust“-Reports sprechen in diesem Kontext von einer „schleichenden Remonetarisierung“ des Edelmetalls. Gemeint ist damit die Rückkehr von Gold als monetärer Anker, basierend auf dem Verhalten von Zentralbanken, institutionellen Investoren und privaten Anlegern.
Noch vor wenigen Jahren galt ein Goldpreis von 4800 Dollar je Feinunze bis 2030 als ambitioniertes Basisszenario. Diese Marke wurde inzwischen allerdings deutlich überschritten: Bis zum Ende des Jahrzehnts erachten die Autoren des Reports Preise von rund 8900 Dollar für möglich.
Auch große Banken haben ihre Prognosen angehoben. Die Deutsche Bank hält bei einem Szenario steigender Goldreserven der Zentralbanken sogar bis zu 14.000 Dollar je Feinunze als denkbar. UBS kalkuliert bereits kurzfristig mit 6200 Dollar, JPMorgan mit 6300 Dollar. Die steigenden Prognosen zeigen, dass Gold nicht mehr nur als Absicherung gegen Krisen betrachtet wird. Vielmehr wächst seine Rolle als strategischer Wertspeicher in einem Umfeld zunehmender Unsicherheit.
Besonders sichtbar wird die Bedeutung des Edelmetalls bei den Zentralbankkäufen. Seit 2010 wurden weltweit rund 9700 Tonnen an Goldreserven aufgebaut. Allein zwischen 2022 und 2025 summierten sich die Käufe auf mehr als 4000 Tonnen.
Der „In Gold We Trust“-Report schlägt deshalb auch Privatanlegern eine breitere Diversifikation des Portfolios vor. Neben Aktien und Anleihen spielen dort physisches Gold, Rohstoffe und teilweise auch Bitcoin eine größere Rolle. Auch aus Sicht von boerse.de spricht vieles dafür, Gold als „das bessere Geld“ prinzipiell als strategische Depotbeimischung zu betrachten. Das Edelmetall erwirtschaftet zwar keine laufenden Erträge, kann aber in Phasen hoher Unsicherheit und wachsender Inflationssorgen stabilisierend wirken und das Portfolio sinnvoll ergänzen.
Anleger sollten dabei jedoch auf eine möglichst sichere, liquide und kosteneffiziente Lösung achten. Zum Beispiel mit dem boerse.de-Gold-ETC (hier informieren), der die Goldpreis-Entwicklung widerspiegelt und zu 100% mit physischem, nachhaltig produziertem „Responsible Gold“ unterlegt ist, das versichert in Schweizer Hochsicherheitstresoren lagert. Anleger profitieren somit von den Vorteilen des flexiblen Wertpapierhandels und sichern sich gleichzeitig das Recht auf eine physische Auslieferung in Form von exklusiven boerse.de-Goldmünzen. Ein weiterer Pluspunkt: Nach einer Haltedauer von zwölf Monaten sind mögliche Kursgewinne für Anleger sogar steuerfrei.
Ich wünsche Ihnen einen entspannten, erfolgreichen Börsentag!
Ihre
Miss boerse.de
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