Heineken: Hochprozentige Renditen - seit Jahrzehnten

Freitag, 11.09.20 10:59
Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser, 
 
die niederländische Biermarke mit dem roten Stern ist mit über rund 300 “Brands” in den Kategorien Bier und Cidre rund um den Globus präsent: Von der thailändischen Strandbar, in der auch ich mir während meiner Asien-Reisen gerne ein kühles “Bintang” gönne, bis hin zum “Sol” in einer angesagten New Yorker Rooftop-Bar. Damit ist Heineken fast schon so etwas wie das “Coca Cola” unter den Brauereien. Denn egal wo oder wann: ein Bier der Niederländer ist fast überall erhältlich.
 
Weitere, starke Heineken-Marken, die Konsumenten für gewöhnlich nicht mit dem “Stern” assoziieren, sind das österreichische Gösser, sowie das Tequilabier Desperados. Neben Eigenmarken hält Heineken zudem Anteile an Brauereien und Getränkeherstellern, wie zum Beispiel der Paulaner Brauerei Gruppe, die unter anderem die Biere Paulaner, Thurn und Taxis und Fürstenberg verkauft.
 
Aufgrund dieser starken Wettbewerbsposition verwundert es wenig, dass Heineken mit einem Weltmarktanteil von rund 12% (2019) auf Rang zwei der größten Brauereien (nach Anheuser-Busch) rangiert und auch im Ranking der weltweit wertvollsten Biermarken einen hervorragenden zweiten Platz hinter Budweiser belegt.
 
Temporärer Corona-Dämpfer
 
Trotz der starken Wettbewerbsposition blieb jedoch auch Heineken nicht von den Folgen der Corona-Pandemie verschont. Da Gaststätten und Bars geschlossen waren (bzw. sind), die Fußball-Europameisterschaft verschoben wurde und die Bundesliga pausierte, verzeichnete Heineken geringere Einnahmen als im Vorjahr und musste entsprechende Kursverluste hinnehmen. Der Vorstand wagte wegen der Unwägbarkeiten keine Jahresprognose, erklärte aber, dass sich seit dem Tiefstand im April die Geschäfte zunehmend erholten zumal Heineken, im Gegensatz zu manch kleineren Brauereien, Bier auch im Supermarkt verkauft.
 
Entsprechend gut stehen die Chancen, dass die Niederländer nach der temporären Corona-Delle an die jüngsten Erfolge anknüpfen könnten: Nach einem starken Geschäftsjahr 2019 erzielte die Heineken-Aktie im Februar dieses Jahres ein Rekordhoch von 104,45 Euro.
 
Auch der langfristige Kursverlauf des boerse.de-Aktienbrief-Champions, der aufgrund seiner starken Marken und langfristigen “Burggrabenvorteilen” auch im boerse.de-Aktienfonds notiert ist, sorgt bei den Investoren für beste Stimmung: Innerhalb der vergangenen zehn Jahre stehen im Mittel 7% Rendite p.a. bei einer Gewinnkonstanz von 88% und einer Verlustratio von 1,68 zu Buche.
 

 
Heineken liegt im Trend
 
Allerdings ruhen sich die Niederländer nicht auf vergangenen Erfolgen aus, sondern machen sich mit Investitionen in “angesagte”, alkoholarme oder alkoholfreie Getränke fit für die Zukunft:

Allein in Deutschland wurden 2019 knapp eine Million Hektoliter mehr “0%” Biergetränke verkauft, als im Vorjahreszeitraum. Insbesondere Gösser Naturradler ist im letzten Jahr in Deutschland mit +47% stark gewachsen und ist laut Unternehmensangaben eines der beliebtesten, natürlichen Radler in Deutschland.
 
Mit einer zukunftsweisenden, diversifizierten Markenstrategie trifft Heineken seit Jahrzehnten den Geschmack von Kunden und Investoren gleichermaßen. Wenn Sie mehr über Champions-Aktien wie Heineken erfahren möchten, dann sichern Sie sich jetzt den neuen Leitfaden für den Vermögensaufbau.
 
Erfolgreiche Investments wünscht,
 
Daniel Drasch
Markenaktien-Experte boerse.de
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