Ich hab da mal eine Frage ...

Donnerstag, 23.07.09 18:00

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

„Wie funktionieren eigentlich Trendfolger?“, fragte uns in der vergangenen Woche ein Leser. Die ganze Welt spricht zwar von Trendfolgern, aber die wenigsten Anleger können diesen Begriff wirklich richtig erklären, geschweige denn erfolgreich anwenden. Daher werde ich heute eine kurze Beschreibung des am weitesten verbreiteten Trading-Prinzips geben. Eine kurze Definition:

Als Trendfolger werden Technische Indikatoren bezeichnet, die für die Ermittlung der jeweils vorherrschenden Trendrichtung definiert wurden. Einer der bekanntesten Vertreter dieser Kategorie ist der Gleitende Durchschnitt (GD), der als Basis für zahlreiche weitere Trendfolgeindikatoren dient. Alle haben eines gemeinsam: Sie sind vergleichsweise träge und folgen einem Trend stets mit einer gewissen Verzögerung. Konkret:

Da Trendfolger dem „Trend“ folgen, zeigen sie solange eine Trendrichtung an, bis dieser gewechselt hat. Dementsprechend laufen die Trendfolger dem Trend stets hinterher, d.h., Kaufsignale können erst eintreten, wenn sich der neue Trend bereits etabliert hat. Damit reagieren Trendfolger auf die Richtungsänderung eines Index oder einer Aktie stets mit einer mehr oder weniger großen Zeitverzögerung. Aufgrund dieses „time lags“ sind die Trendfolger recht erfolgreich in Phasen mit länger andauernden Trends. In Seitwärtsphasen häufen sich deshalb die Fehlsignale, da diese durch kurzfristige und betragsmäßig eng begrenzte wechselnde Auf- und Abwärtsbewegungen gekennzeichnet sind. So zu sehen beim Dax in der Phase seit Mai:

Der deutsche Leitindex hatte den GD200 am 19. Mai erstmalig seit Januar 2008 wieder überkreuzt. Seitdem oszilliert der Dax um die 200-Tage-Linie, wobei insgesamt drei Unter- bzw. Überkreuzungen erfolgten. Um hier nicht zu viele Fehlsignale zu erhalten, setzen trendfolgend handelnde Trader weitere GDs ein, die andere Zeitintervalle berücksichtigen. Im Chart sind hier zusätzlich zum GD200 der GD100 sowie die 20-Tage-Linie eingezeichnet. Damit legen wir über unser langfristiges Tradingsystem auf Basis des GD200 zusätzlich ein mittel- sowie kurzfristiges Handelssystem und reduzieren damit die Fehlsignale in diesen Seitwärtsphasen. Das Ergebnis:

Der jüngsten Konsolidierungsphase konnten wir gelassen zusehen, da zu keinem Zeitpunkt eine hinreichende Bedingung für einen nachhaltigen Trendwechsel gegeben war. Denn die Kurse notierten stets oberhalb eines unserer drei bevorzugten Gleitenden Durchschnitte. Sie sehen:

Der einfache Aufbau des trendfolgenden Handelsansatzes erfordert dennoch einige Erfahrung, die wir bei uns im Börsenverlag in 22 Jahren Praxis gesammelt haben. Daher laden wir Sie herzlich dazu ein, auf unsere Erfahrung zurückzugreifen und mit unserer Trend-Expertise die großen Trends in zählbare Gewinne auf Ihrem Konto umzuwandeln. Übrigens:

Die von uns beobachteten Trendfolger stehen zurzeit alle auf Hausse, sodass wir mittelfristig beim Dax von steigenden Notierungen bis in den 6000er-Bereich ausgehen.

Good Trading
Ihr

Rudolf Wittmer

P.S. Rudolf Wittmer ist Chefanalyst im Trendbrief, dem maßgeblichen Börsenbrief für Trends & Tradings. Hier können Sie den Trendbrief kostenlos testen.

Rudolf Wittmer ist Mitglied der Börsenverlag-Redaktion. Seit fast 25 Jahren ist Wittmer als Fondsmanager und Berater für Hedge-Fonds tätig. Als Diplom-Ingenieur der Fachrichtung Maschinenbau mit...

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