Jetzt antizyklisch handeln!

Mittwoch, 21.03.18 16:33
Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

eine oft verbreitete Binsenweisheit an der Börse lautet: Aktien zu Tiefstkursen kaufen und zu Höchstkursen verkaufen. Doch das gelingt wohl nur Lügnern, wie Börsenlegende Bernard Baruch einmal trefflich meinte. Die jeweiligen Wendepunkte kann niemand voraussagen, doch es gibt Methoden, um zumindest große Trendbewegungen gewinnbringend zu nutzen. Zum Beispiel mittels Technischer Analyse der Kursverläufe und einem trendfolgenden Ansatz. Die Grundannahmen:

In den Kursen sind sämtliche Informationen enthalten. Kurse bewegen sich nicht zufällig, sondern in Trends. Und die Geschichte wiederholt sich. Zwar nicht exakt, aber in ähnlichen Mustern. Das liegt unter anderem in der menschlichen Psyche. Börsen-Altmeister André Kostolany sagte dazu: „Die Börse reagiert gerade mal zu zehn Prozent auf Fakten. Alles andere ist Psychologie.“ Vor diesem Hintergrund ist bspw. auch die Entwicklung des ZEW-Index zu betrachten, der die Konjunktureinschätzungen von Börsenprofis misst. Auch hier ist ein immer wiederkehrendes Muster zu beobachten:

Wenn die Kurse bereits gefallen sind, fällt auch der ZEW-Index. Denn fallende Kurse wirken sich offensichtlich negativ auf die Psyche von Finanzanalysten aus. Dagegen erreicht der ZEW-Index Höchstwerte, wenn an den Aktienmärkten All-Time-Highs markiert werden. Entsprechend kann in diesem Zusammenhang von einem Kontraindikator gesprochen werden. Denn:

In der Vergangenheit starteten immer dann mächtige Kurs-Rallyes an den Aktienmärkten, wenn der ZEW-Index einen Tiefpunkt erreichte. Aktuell ist der Indikator auf den tiefsten Stand (5,1 Punkte) seit Oktober 2016 gefallen. Natürlich kann noch nicht gesagt werden, ob das jetzt schon einen Wendepunkt bedeutet. Aber zumindest dürften die Jahrestiefs allein aus diesem Blickwinkel nicht mehr weit entfernt sein. Jedenfalls startete von diesem Niveau des ZEW-Indikators ausgehend im vierten Quartal 2016 eine mächtige Dax-Rallye, die den deutschen Leitindex bis Januar 2018 um rund 30% auf ein neues All-Time-High katapultierte. Das heißt mit den Worten von André Kosolany:

„Ein erfolgreicher Spekulant (oder auch Investor) muss antizyklisch handeln.“ Genau dieses Motto wird im Turnaround-Trader beherzigt. Denn auch die Kurse einzelner Aktien von Unternehmen, die sich in einer zwischenzeitlichen Krise befinden, sind im Keller. Im Umkehrschluss eröffnen sich bei der darauf folgenden Aufholjagd großartige Gewinnchancen mit Verdoppelungs- und –vervielfachungspotenzialen. Da – wie eingangs erwähnt – die Tiefs niemand voraussagen kann, wird im Turnaround-Trader stets abgewartet, bis die Bodenbildungsphase abgeschlossen ist und die jeweilige Aktie – gemessen an der 200-Tage-Linie – in den langfristigen Aufwärtstrend wechselt. Mit dieser Strategie konnten Turnaround-Trader-Abonnenten bspw. im vergangenen Jahr bei Aixtron Gewinne von bis zu 157% realisieren und waren 2016 beim Kursfeuerwerk der Goldminen-Aktien dabei. Denn nach einer jahrelangen Talfahrt feierte dieses Segment ein von den Wenigsten erwartetes, fulminantes Comeback. Und im Turnaround-Trader konnten eine Reihe von Kursverdoppelungen und sogar Spitzengewinne von bis zu +336% binnen weniger Monate an Land gezogen werden. Mein Rat:

Überzeugen Sie sich selbst von den fantastischen Gewinnmöglichkeiten, die unterbewertete Turnaround-Aktien gerade jetzt eröffnen und testen Sie den Turnaround-Trader kostenlos. Sie können dann sofort die heute erschienene Ausgabe herunterladen und erfahren, welche weltbekannte Aktie zum Comeback ansetzt und ein Gewinnpotenzial von bis zu 382% eröffnet.

Mit den besten Empfehlungen
Ihr

Thomas Driendl
Chefredakteur Turnaround-Trader

P.S.: Im heutigen Turnaround-Trader wird ein Kaufsignal zum Einstieg in eine stark unterbewertete Aktie eines weltbekannten Unternehmens genutzt. Beim Comeback eröffnet sich langfristig die Chance auf bis zu 382% Kursgewinn. Hier können Sie den heutigen Turnaround-Trader kostenlos herunterladen.

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Thomas Driendl ist Teil des Börsenverlag-Redaktion-Teams. Seit seinem Abschluss der Handelsakademie Innsbruck beschäftigt sich Driendl mit den internationalen Aktienmärkten. Nach Tätigkeiten im...
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