Jetzt noch Rheinmetall, Nvidia oder Siemens Energy kaufen? Oder besser abwarten?

Donnerstag, 14.05.26 09:07

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

„Soll ich jetzt noch Rheinmetall, Nvidia oder Siemens Energy kaufen? Oder besser abwarten bzw. alternativ gleich in ganz andere Werte investieren?“ So oder so ähnlich sehen häufig Fragen aus, mit denen ich immer wieder mal konfrontiert werde. Und allein schon an der Fragestellung lässt sich erkennen, dass es sich hierbei nicht um einen professionell agierenden Anleger handelt.

Mit kleinen und überschaubaren Anlagesummen kann ja durchaus mal das eine oder andere an der Börse ausprobiert werden. Sollte es sich jedoch um signifikante Beträge handeln (z.B. die private Altersvorsorge, Erlöse aus einem Immobilien- oder Unternehmensverkauf etc.), dann ist ein solches Vorgehen sicherlich nicht angebracht. In diesem Fall empfiehlt es sich, professionelle Unterstützung zu suchen, die insbesondere auch so aussehen kann, dass die Verwaltung des Vermögens in die Hände eines professionellen Vermögensverwalters gelegt wird.

Lassen Sie uns aber noch einmal Schritt für Schritt vorgehen. Was ist denn an den gleich zu Beginn des Beitrags gestellten Fragen so verkehrt? Dies möchte ich nachfolgend noch einmal näher behandeln:

Wie sieht denn die allgemeine Situation des Anlegers aus?

Die Fragen lassen sich allein schon deshalb nicht sachgerecht beantworten, weil die allgemeinen Rahmenbedingungen des (potenziellen) Anlegers nicht bekannt sind. Es ist weder klar, wie der konkrete Anlagehorizont des Kapitalanlegers aussieht, noch welcher prozentuale Anteil seines gesamten Vermögens investiert werden soll bzw. wie die konkreten individuellen Rendite-Risiko-Präferenzen des Investors sind. Eine seriöse Anlageberatung ist ohne diese wichtigen Hintergrundinformationen schlichtweg nicht möglich.

„Jetzt noch kaufen …“

Diese Aussage lässt darauf schließen, dass es dem potenziellen Anleger um möglichst schnelle Börsengewinne geht und er unsicher ist, ob dies beim aktuellen Kursniveau noch möglich ist. Solche Zufallserfolge können sich zwar ergeben, sind aber dann reine Glückssache. Ein nachhaltiger, nicht auf Zufall basierender Anlageerfolg kann sich nur langfristig einstellen. Anlagehorizonte von weniger als fünf Jahren machen meines Erachtens für Aktienanlagen definitiv keinen Sinn.

„Rheinmetall, Nvidia oder Siemens Energy kaufen?“

Diese Fragestellung zeigt, dass der Fokus des potenziellen Anlegers völlig falsch gesetzt ist. Bei einer Vermögensverwaltung sollten nicht einzelne Titel im Vordergrund der Betrachtungen stehen, sondern das Portfolio als Ganzes. Es geht also um die Kombination einzelner Wertpapiere, um damit eine möglichst breite und robuste Diversifizierung (Risikostreuung) zu erreichen.

Und hierbei sollte insbesondere berücksichtigt werden, dass das Anlageuniversum nicht nur aus Aktien besteht. So hat beispielsweise die Assetklasse Gold in der Vergangenheit schon oftmals gezeigt, dass sie insbesondere in Krisenphasen wichtige positive Renditebeiträge liefern kann. Gold und Aktienanlagen ergänzen sich nahezu perfekt.

„… oder besser abwarten?“

Diese Frage betrifft das „optimale Timing“ der Kapitalanlage, also den optimalen Einstiegszeitpunkt. Bereits vorweg: Professionelle Anleger sind überzeugt, dass sie nicht in der Lage sind, den „optimalen“ Zeitpunkt für den Einstieg (und später auch den Ausstieg) für eine Anlage bestimmen zu können. Und genau dieser Befund wird auch durch zahlreiche wissenschaftliche Studien bestätigt.

Insofern ist es auch utopisch, wenn nichtprofessionelle Anleger den Anspruch haben, den optimalen Einstiegszeitpunkt zu finden. Ganz im Gegenteil: Es lässt sich relativ einfach zeigen, dass die Bedeutung des Einstiegszeitpunkts (bzw. die dabei vorherrschenden Kurse) weitgehend zu vernachlässigen ist, wenn der Anlagehorizont nur hinreichend lang ist.

myChampionsPREMIUM – eine Vermögensverwaltung nach institutionellen Qualitätsstandards

Um all diese Anlagefehler – und auch diverse weitere – möglichst systematisch und professionell zu umgehen, haben Thomas Müller und ich vor einigen Jahren eine rein regelgebunden agierende Vermögensverwaltung entwickelt, die ab einer Anlagesumme von 500.000 Euro investierbar ist.

Da ich selbst aus dem Bereich der institutionellen Kapitalanlage komme, sollte auch myChampionsPREMIUM all die dort vorherrschenden hohen Qualitätsstandards einhalten [Anmerkung: Typische institutionelle Anleger sind beispielsweise Versicherungen, berufsständische Vorsorgewerke, Pensionsfonds, Bausparkassen usw., die häufig Vermögen im Milliardenbereich professionell verwalten].

Ausgangsbasis bei jedem myChampionsPREMIUM-Vermögensverwaltungsmandat ist ein intensives persönliches Gespräch mit den Vermögensinhabern, um deren genaue individuelle Rahmenbedingungen, Anlagehorizont, Rendite- und Risikopräferenzen usw. zu identifizieren. Diese umfassenden Informationen stellen dann die Ausgangsbasis für die Kapitalanlage dar.

Anstatt sich mit der Auswahl einzelner Aktien zu verzetteln, erfolgt die Vermögensverwaltung myChampionsPREMIUM – analog zur Kapitalanlage professioneller institutioneller Anleger – auf Basis von Investmentfonds, mit denen die Segmente „Qualitätsaktien ausgewogen, konservativ, trendoptimiert und dynamisch“ abgebildet werden [Anmerkung: Die Assetklasse Gold wird durch den boerse.de-Gold-ETC implementiert]. Auf diese Weise ist die professionelle Auswahl der einzelnen Aktien Aufgabe des Fondsmanagements und nicht Gegenstand der eigentlichen Vermögensverwaltung, die sich um „das große Ganze“ kümmern soll.

Durch das Investment in Fonds ist sichergestellt, dass die einzelnen Segmente hinreichend breit diversifiziert sind. Gleichzeitig ist man dabei in der Lage, die gesamte Asset Allocation bei einem Wechsel von einer normalen Marktphase in eine Krisenphase hochgradig effizient und kostengünstig anzupassen. Denn: Mithilfe des rein regelgebunden agierenden und wissenschaftlich fundierten boerse.de-Marktphasen-Barometers wird jeden Börsentag bestimmt, ob sich der Markt in einer Normal- oder einer Krisenphase befindet. Und dies ist wiederum dafür ausschlaggebend, ob die Fondsallokation eher konservativ (stressresistenter) oder eher dynamisch ausgerichtet ist. Auf diese Weise wird auch die Frage nach dem optimalen Timing in den Hintergrund gedrängt, da die zu implementierende Asset Allocation der jeweils vorherrschenden Marktphase Rechnung trägt. Und da die Aktienquote mithilfe der vier boerse.de-Fonds implementiert wird, ergibt sich für den Anleger der zusätzliche Vorteil, dass neben den üblichen Verwaltungs- und Transaktionskosten bei myChampionsPREMIUM keine zusätzlichen Management-Fees vergütet werden.

Kostenlos informieren

Sollten Sie an der Vermögensverwaltung myChampionsPREMIUM (ab 500.000 Euro) Interesse haben, dann kann ich Ihnen unser kostenlos und völlig unverbindlich verfügbares White Paper „myChampionsPREMIUM: Die Vermögensverwaltung nach institutionellen Qualitätsstandards“ wärmstens ans Herz legen, das Sie unter diesem LINK anfordern können.

Während viele andere Vermögensverwaltungen eher eine Black-Box darstellen, haben wir die genaue Funktionsweise der Strategie in diesem neuen und aktualisierten White Paper möglichst transparent offengelegt. Sollten Sie darüber hinaus noch Fragen zu myChampionsPREMIUM haben, dann steht Ihnen das Team der boerse.de-Vermögensverwaltung jederzeit gerne unter der Nummer 08031 2033-350 bzw. der E-Mail-Adresse [email protected] zur Verfügung.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Erfolg mit Ihren Kapitalanlagen – und zwar unabhängig davon, ob Sie diese in Eigenregie managen oder die Aufgabe an eine externe Vermögensverwaltung delegiert haben.

Auf bald,

Ihr Hubert Dichtl

PS: Am 21. Mai ist es wieder so weit! An diesem Tag findet unser Rosenheimer Investorenabend statt, der neben interessanten Vorträgen auch genügend Möglichkeiten für persönliche Diskussionen bietet. Ich würde mich auf alle Fälle freuen, Sie persönlich begrüßen zu dürfen.



Seit dem Jahr 2021 ist Prof. Dr. Dichtl fachlicher Leiter des boerse.de Instituts, dem „Thinktank“ innerhalb der TM Unternehmensgruppe.

boerse.de Vermögensverwaltung