Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,
Banken, Versicherungen und Versorger zählen traditionell zu den dividendenstärkeren Branchen, da ihre Geschäftsmodelle häufig regelmäßige und vergleichsweise gut planbare Erträge erwirtschaften. Viele Unternehmen aus diesen Bereichen blicken auf eine lange Geschichte zurück. „Auserzählt“ muss sie trotzdem noch lange nicht sein. Ein gutes Beispiel dafür ist die Allianz, ein Investment des boerse.de-Dividendenfonds:
Bei der Gründung im Jahr 1890 standen zunächst nur Transport- und Unfallversicherungen im Mittelpunkt. Heute zählt die Allianz zu den größten Versicherungskonzernen der Welt und deckt für Privat- und Firmenkunden ein breites Spektrum an Risiken ab. Außerdem ist der Champion als Vermögensverwalter tätig.
Neue Wachstumschancen erschließt sich der Konzern derzeit vor allem in Asien. In Singapur ist die Übernahme von HSBC Life geplant. Über eine exklusive Vertriebspartnerschaft mit der britischen Großbank will die Allianz in dieser Region zudem weitere Kunden erreichen. Auch in Indien treibt der Konzern seine Expansion voran. Gemeinsam mit Jio Financial Services sollen dort Rückversicherungen sowie Sach- und Krankenversicherungen angeboten werden.
Größe ist in der Branche ein Vorteil, denn sie ermöglicht eine breite Verteilung der Risiken. Mehr Verträge und Schadensfälle liefern zudem eine größere Datengrundlage für die Kalkulation. Seit 36 Jahren zahlt die Allianz eine Dividende, und seit 2009 wurden die Ausschüttungen nicht mehr gesenkt. Die Dividendenrendite liegt aktuell bei 4,0%. In den vergangenen zehn Jahren verbuchte die Aktie einen durchschnittlichen Wertzuwachs von 11% p.a. Derzeit sind im boerse.de-Dividendenfonds 2520 Anteile enthalten.
Neben Dividenden-Champions investiert der Fonds auch in hochwertige ausschüttende Unternehmen, die den Champions-Status bislang noch nicht erreicht haben. Dazu gehört der folgende Finanzkonzern:
Bei JPMorgan Chase (boerse.de-Aktien-Rating AA) laufen die Geschäfte derzeit auf Hochtouren. Die Bank erzielte zuletzt den höchsten Quartalsgewinn ihrer Geschichte. Besonders bemerkenswert ist, dass sämtliche Geschäftsbereiche neue Umsatzrekorde aufstellten. Als Universalbank deckt JPMorgan Chase nahezu das gesamte Spektrum des Bankgeschäfts ab, vom Privatkundenkonto über Firmenkredite und Zahlungsverkehr bis hin zu Investmentbanking, Wertpapierhandel und Vermögensverwaltung.
Auch hier ist Größe ein entscheidender Wettbewerbsvorteil. Die hohen Einlagen schaffen eine stabile Grundlage für das Kreditgeschäft, während sich die Kosten auf Millionen Konten und enorme Transaktionsvolumina verteilen. Zugleich kann JPMorgan Chase nahezu sämtliche Finanzdienstleistungen aus einer Hand anbieten und dadurch besonders enge Kundenbeziehungen aufbauen. Nur wenige Wettbewerber verfügen über eine ähnlich umfassende und international aufgestellte Plattform.
JPMorgan beabsichtigt, die Quartalsdividende ab dem dritten Quartal 2026 um 10% auf 1,65 Dollar je Aktie anzuheben. Seit 32 Jahren beteiligt die Bank ihre Aktionäre am Gewinn, seit 2010 wurde die Ausschüttung jedes Jahr erhöht. Innerhalb der vergangenen Dekade legte der Kurs im Mittel um 15% pro Jahr zu. Die aktuelle Dividendenrendite beträgt 1,3%, der boerse.de-Dividendenfonds ist aktuell mit 1893 Anteilen investiert.
Auch Versorger gehören zu den klassischen Dividendenwerten. Der KI-Boom eröffnet der Branche zusätzliche Wachstumschancen:
Aktuelle Berechnungen der Internationalen Energieagentur zeigen, wie schnell der Strombedarf von Rechenzentren wächst. Im Jahr 2025 nahm hier der weltweite Verbrauch um 17% zu, bei speziell auf KI ausgerichteten Zentren sogar um rund 50%. Bis 2030 dürfte die Branche laut IEA nahezu doppelt so viel elektrische Energie benötigen wie 2025.
Als weltweit größter Erzeuger von Wind- und Solarstrom sowie führender Anbieter von Batteriespeichern ist NextEra Energy gut positioniert, um vom steigenden Strombedarf zu profitieren. Die regulierte Tochter Florida Power & Light gewinnt durch neue Rechenzentren zusätzliche Großkunden. Zugleich entwickelt NextEra Energy komplette Energie-Hubs, die je nach Standort erneuerbare Energien, Batteriespeicher, Gaskraftwerke und Kernenergie miteinander verbinden. Ein konkretes Beispiel ist das 2020 stillgelegte Kernkraftwerk Duane Arnold in Iowa, das bis Anfang 2029 wieder ans Netz gehen soll und zu dessen Großkunden Alphabet gehören wird.
NextEra Energy beziehungsweise ihre Vorgängergesellschaft zahlt seit 1946 eine Dividende und seit 20 Jahren erhöht der Konzern die Ausschüttung kontinuierlich. Innerhalb der vergangenen Dekade gewann die Aktie durchschnittlich 10% pro Jahr an Wert; die aktuelle Dividendenrendite beläuft sich auf 2,5%. Derzeit sind im boerse.de-Dividendenfonds 13.404 Anteile enthalten.
Auch Iberdrola (boerse.de-Aktien-Rating AA) ist ausgezeichnet positioniert, um an dieser Entwicklung mitzuverdienen. Das spanische Unternehmen zählt zu den größten Stromversorgern Europas und ist neben seinem Heimatmarkt unter anderem in Deutschland, Großbritannien, den USA und Brasilien aktiv. Iberdrola ist im Netzgeschäft stark aufgestellt und zählt zugleich zu den führenden Erzeugern erneuerbarer Energie. In der deutschen Ostsee betreibt der Konzern beispielsweise die Offshore-Windparks Wikinger und Baltic Eagle; mit Windanker entsteht derzeit ein dritter.
Darüber hinaus beteiligt sich der Versorger inzwischen direkt an Rechenzentren. Gemeinsam mit Echelon Data Centres will Iberdrola mehr als zwei Milliarden Euro in entsprechende Anlagen in Spanien investieren. Damit erschließt sich der Konzern ein zusätzliches Wachstumsfeld.
Seit 40 Jahren beteiligt der Energieversorger seine Anteilseigner direkt am Gewinn, seit 2015 werden die Beträge kontinuierlich gesteigert. Die aktuelle Dividendenrendite beträgt 3,2%. In den vergangenen zehn Jahren legte die Aktie im Mittel um 15% p.a. zu. Der boerse.de-Dividendenfonds ist derzeit mit 24.793 Anteilen an Iberdrola beteiligt.
Sie sehen: Auch bei Unternehmen aus ganz klassischen Branchen kann noch viel Musik drin sein. Firmen mit hoher Investmentqualität haben beides zu bieten: eine attraktive Ausschüttungspolitik und Wachstumspotenzial.
Falls Sie sich Ihr Portfolio selbst zusammenstellen möchten, sind Sie herzlich dazu eingeladen, den aktuellen boerse.de-Aktienbrief ganz unverbindlich und kostenlos zu lesen. Dort finden Sie konkrete Empfehlungen zu allen 100 Champions. Übrigens: Die überwiegende Mehrheit davon zahlt eine Dividende.
Als komfortable Alternative eignet sich der boerse.de-Dividendenfonds. Dieser investiert zu 80% in Dividenden-Champions wie Allianz oder NextEra Energy. Die restlichen 20% des Volumens werden in hochwertige ausschüttende Aktien angelegt, bei denen es (bislang) noch nicht zum Champions-Titel gereicht hat. Dazu gehören JPMorgan Chase und Iberdrola. Alle Details finden Sie im White Paper „Die Anlagestrategie des boerse.de-Dividendenfonds: Konzeption und Funktionsweise“, das Sie hier kostenlos anfordern können.
Auf gute Investments!
Ihre
Katja Zacharias
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