Konservative Aktien sind die besseren Trades

Dienstag, 25.09.18 16:35
Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

ein Unterschied zwischen erfolgreichen und weniger erfolgreichen Tradern ist auf jeden Fall auch die Fähigkeit, zu wissen, wann am besten nicht gehandelt werden sollte. Neben zu engen, volatilen Seitwärtsphasen sind das vor allem auch Aktien, die geradezu verrückte Kurssprünge zeigen.

Ich selbst sage gern, dass hohe Volatilität gut ist für Trader. Logisch. Wenn eine Aktie täglich um 5% schwankt, können Sie natürlich in kurzer Zeit viel größere Gewinne machen als mit Aktien, die nur um 1% schwanken. Es gibt aber Grenzen für sinnvoll nutzbare Volatilität. Ein gutes Beispiel für Grenzüberschreitungen ist die erst wenige Wochen alte Aktie von Tilray aus Kanada. Die können sie nicht mehr vernünftig traden.

Am vergangenen Mittwoch stieg der Aktienkurs in weniger als sechs Stunden um fast 100%. Innerhalb von weniger als einer Stunde halbierte er sich wieder, nur um eine Handelsstunde später wieder um mehr als 60% zu steigen. Und wir reden hier nicht über einen windigen Pennystock, den kaum jemand handelt. Tilray war am Hoch mit fast 28 Milliarden US-Dollar bewertet.

Solche Aktien sehen in der Rückschau immer toll aus. „Hätte ich um 12:30 Uhr gekauft, wäre ich 13:30 um 50.000 Euro vermögender gewesen“ – solche Gedanken gehen auch mir immer wieder durch den Kopf. Die Wahrheit ist aber: In dem Moment, in dem die Aktie zu diesen Bewegungen ansetzt, ist es unmöglich, den passenden Ein- und Ausstieg festzulegen. Das klappt nur in der Theorie, wenn nach Abschluss der Bewegungen in die Vergangenheit geschaut wird. Wenn eine Aktie in 60 Sekunden um 35 US-Dollar schwankt, ist kein vernünftiges Risikomanagement möglich. Ja es ist nicht einmal möglich, Ein- und Ausstiege zu planen oder den Trade in die Handelsplattform einzugeben. In der Zeitspanne, in der ich Ihnen diesen Satz schreibe, schwankte Tilray schon um 20 US-Dollar.

Mein Rat an Sie: Auch und gerade mit konservativen Aktien aus dem Dax oder Dow Jones können Sie gute Trading-Gewinne erzielen. Sie werden damit nicht innerhalb von Stunden reich werden – aber das schaffte höchstwahrscheinlich auch bei Tilray kein einziger Trader. Mit weniger volatilen Aktien können Sie hingegen einen stetigen Fluss an Gewinnen erzielen. Gut planbare Nebeneinkommen mit überschaubaren Risiken und Zeitaufwand. So wie im Kurzfrist-Trader, mit dem meine Leser seit Anfang August summiert bereits gute 45% verdienen konnten. Schauen Sie sich den Kurzfrist-Trader doch einfach einmal kostenlos und unverbindlich an. Ein Klick genügt!

Sebastian Müller
Chefredakteur
Kurzfrist-Trader

PS: Gern können wir am 14. Oktober auf dem Rosenheimer Börsentag einmal persönlich über die Möglichkeiten reden, wie Sie mit Trading und dem Kurzfrist-Trader Ihr Einkommen steigern. Ich stehe Ihnen von früh bis spät Rede und Antwort!
Der Master of Arts in Business Administration, Bankkaufmann, CFA und Master of Science in Finance Sebastian Müller ist Chefredakteur des Kurzfrist-Traders. Mit dem Kurzfrist-Trader möchte er Ihnen...
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