Neues Signal vom Champions-Oszillator

Mittwoch, 28.10.20 17:06
Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

am kommenden Freitag, den 30. Oktober, ist wieder Weltspartag. Die Idee dahinter geht auf den 1. Internationalen Sparkassenkongress zurück, der 1924 in Mailand stattfand. Und zum 31. Oktober 1925 gab es dann den ersten Weltspartag. Ziel war es, den Spargedanken zu fördern und die Menschen dazu anzuhalten, sich ein finanzielles Polster aufzubauen.

Angesichts der praktisch abgeschafften Zinsen lässt sich mit klassischen Sparformen natürlich schon lange kein Vermögen mehr aufbauen. Und selbst den Banken sind Einlagen auf Tagesgeld- und Sparkonten inzwischen häufig ein Graus, sodass neue Kunden mit Straf- bzw. Negativzinsen von diesen Anlageformen abgehalten werden sollen.

Erfreulicherweise scheinen nun allmählich auch die deutschen Sparer umzudenken. Im ersten Halbjahr entfiel der Großteil der neu angelegten finanziellen Mittel zwar nach wie vor auf Bargeld und Bankeinlagen. Doch daneben wurden Statistiken zufolge die Rekordsumme von knapp 24 Milliarden Euro in Aktien investiert. Dabei scheinen viele den Corona-Crash als willkommene Einstiegsgelegenheit gesehen zu haben. Dazu passt bspw. auch das Online-Broker wie flatex und Comdirect in den vergangenen Monaten einen deutlichen Anstieg der neu eröffneten Depots verzeichneten.

Dabei sollte sich der Einstieg nach dem heftigen Corona-Rücksetzer für viele gelohnt haben. So notiert z.B. der Dax trotz seiner aktuellen Schwäche rund 18% über dem Stand von Ende März, und gegenüber dem April-Ultimo beträgt das Plus 8%. Und bei Top-Champions wie amazon.com und Apple sind es in den selben Zeiträumen aktuell sogar +69% sowie +33% bzw. +83% und +59%.

Cash-Polster verstärken

Aktuell sorgt die Angst vor einem drohenden zweiten (Teil-)Lockdown für Druck auf die Aktienmärkte. Entsprechend setzte auch unser Champions-Oszillator nun vom zuletzt markierten Top bei 88% auf 76% zurück. Nach der Aktienbrief-Strategie sollten Langfristanleger ihre Champions-Investitionsquote wieder zurückfahren. Dabei empfehlen wir, die technisch schwächsten Werte als erstes glattzustellen und die Gewinne der stärksten Positionen laufen zu lassen. Mit der Reduzierung der Investitionsquote wird zudem ein Cash-Polster aufgebaut, das für neue Champions-Käufe eingesetzt werden kann, sobald sich die Märkte wieder beruhigt haben.

Den täglich aktualisierten Stand des Champions-Oszillators sowie alle Timing-Signale und eine Trendübersicht für sämtliche Champions veröffentlichen wir im riesigen Aktienbrief-Online-Bereich. Schauen Sie dort doch einfach einmal rein und nutzen Sie dafür den Gratis-Zugang.

Mit bester Empfehlung

Jochen Appeltauer
Chefredakteur boerse.de-Aktienbrief

PS: Wie bei der Ein- und Ausstiegsstrategie im boerse.de-Aktienbrief ganz genau vorgegangen wird, erklären wir in unserem „Leitfaden für den Vermögensaufbau“, den wir Ihnen gerne kostenlos und unverbindlich zusenden.
Jochen Appeltauer ist boerse.de-Aktienbrief-Chefredakteur. Der boerse.de-Aktienbrief ist der große deutsche Börsenbrief für den langfristigen Vermögensaufbau mit den laut Performance-Analyse 100...
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