Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,
da ich weit weg von meiner Herkunftsfamilie wohne, fahre ich öfter Langstrecke mit der Deutschen Bahn. Diese glänzt mittlerweile durch eine ausgesprochene Zuverlässigkeit – bei der Teilrückerstattung des Fahrpreises aufgrund von Verspätungen. Erst vergangene Woche habe ich die Hälfte meines gezahlten Betrages zurückbekommen, auf der Hinfahrt gab es bereits 25%. Das ist inzwischen zu meiner ganz persönlichen „Bahndividende“ geworden.
Da ich meist nicht zu einer bestimmten Uhrzeit ankommen muss, stören mich Verspätungen in der Regel nicht. Ich nutze die Zeit, um in Ruhe nachzudenken oder mich mit anderen Fahrgästen zu unterhalten. Bin ich länger unterwegs und klappt das Aufladen meines Handy-Akkus nicht, wird mir allerdings etwas um mein rein elektronisches Ticket bang. Strom gehört zu den selbstverständlichen Dingen, deren Bedeutung einem erst dann klar wird, wenn die Versorgung einmal nicht klappt. Deshalb halte ich diesen Champion aus dem boerse.de-Dividendenfonds für sehr spannend:
Das Besondere an NextEra Energy liegt in der engen Verzahnung von Stabilität und Wachstum. Mit Florida Power & Light verfügt der Konzern über ein klassisches, reguliertes Versorgergeschäft in einem bevölkerungsreichen und weiter wachsenden Bundesstaat. Dieses Segment sorgt für gut planbare, relativ konjunkturunabhängige Erträge.
Gleichzeitig treibt die Tochter NextEra Energy Resources als einer der größten Betreiber von Wind- und Solaranlagen in Nordamerika das Wachstum voran. Zu den neuen Projekten gehört aber auch die geplante Wiederinbetriebnahme des stillgelegten Duane Arnold Energy Center im US-Bundesstaat Iowa. Voraussichtlich ab 2029 soll das Kernkraftwerk wieder Strom liefern, der Technologie-Champion Alphabet wird zu den langfristigen Abnehmern gehören.
Insgesamt ermöglicht der stark wachsende Bedarf durch Cloud-Infrastruktur und Anwendungen rund um künstliche Intelligenz neue Absatzmöglichkeiten. Verlässlich verfügbare elektrische Energie zur richtigen Zeit am richtigen Ort wird zunehmend zu einer knappen Ressource. Seit 1996 hat NextEra Energy kontinuierlich seine Ausschüttungen erhöht, die aktuelle Dividendenrendite liegt bei 2,6%. Der Kurs legte in den vergangenen zehn Jahren im Durchschnitt um 10% p.a. zu.
Wie ich oben bereits schrieb, komme ich bei meinen Reisen auch gern mit anderen in Kontakt. Zuletzt führte mich das Schicksal mit einem Kardiologen zusammen, was unter anderem zu einem interessanten Gespräch zur Wichtigkeit von sportlicher Betätigung führte. Meine McDonald’s-Besuche habe ich da natürlich besser nicht erwähnt. Mittlerweile ist es für mich schon zur lieb gewordenen Tradition geworden, am Bahnhof Rosenheim den Schnellimbiss mit den goldenen Bögen aufzusuchen. Natürlich rein zu Recherche-Zwecken …
Apropos goldene Bögen: Das ikonische Logo des Fast-Food-Champions gehört zu den bekanntesten Symbolen der Welt. Tag für Tag entscheiden sich rund 68 Millionen Gäste weltweit für einen Besuch in einem der über 43.000 Restaurants des Fast-Food-Champions. Und McDonald's lässt sich immer wieder etwas Neues einfallen, um im Gespräch und in aller Munde zu bleiben. In den USA können zum Beispiel kommende Woche am Valentinstag online kostenlos Kaviardosen bestellt werden. McDonald’s greift damit einen Trend in sozialen Netzwerken auf, bei dem Fans immer wieder Chicken McNuggets mit Störrogen kombiniert haben.
Das passt meiner Ansicht nach durchaus zu dem etwas im Verborgenen liegenden Wert des Fast-Food-Champions: McDonald’s ist einer der größten privaten Immobilienkonzerne der Welt. Ein großer Teil der Grundstücke und Gebäude gehört dem Konzern selbst, sodass von den unabhängigen Franchisenehmern neben den Lizenzgebühren auch Miete verlangt werden kann.
Bereits seit 1976 werden Dividenden gezahlt und stetig erhöht. Innerhalb der vergangenen Dekade steigerte sich der Wert der Aktie um durchschnittlich 9% p.a., die aktuelle Dividendenrendite beträgt 2,3%.
Ein moderner Zug ist auch ein Wunderwerk der Technik. Im Hintergrund laufen zahllose Mess- und Regelprozesse ab, von der Energieversorgung bis hin zur kontinuierlichen Überwachung zahlreicher Sensoren. Für diese Aufgaben sind analoge Halbleiter unverzichtbar – genau jene Bauteile, mit denen Texas Instruments einen Großteil seines Umsatzes erzielt. Ob in deutschen ICE-Zügen tatsächlich Komponenten des amerikanischen Technologie-Champions verbaut sind, lässt sich zwar nicht belegen. Aus Sicht von Anlegern ist das Unternehmen jedenfalls sehr interessant:
Im vergangenen Jahr wuchs der Umsatz um 13% auf 17,7 Milliarden Dollar, und der operative Gewinn stieg um 10% auf 6,0 Milliarden Dollar. Diese Dynamik könnte noch zulegen, denn der Ausbau moderner Rechenzentren entwickelt sich zunehmend zu einem wichtigen Nachfragetreiber für Texas Instruments. Mit der weltweiten Expansion von Cloud- und KI-Infrastrukturen steigt nicht nur der Bedarf an Hochleistungsrechnern, sondern auch an den analogen Komponenten, die deren Energie- und Systemmanagement erst möglich machen. Und das ist ein Bereich, in dem der Champion mit seinem Produktportfolio sehr gut positioniert ist.
Aus Dividendensicht punktet Texas Instruments schon seit Längerem. Das Unternehmen schüttet bereits seit 1962 Gewinne aus, seit 2004 werden diese Zahlungen stetig erhöht. Das aktuelle Verhältnis von Dividende zu Kurs beträgt 2,5%. Die Aktie gewann in den vergangenen zehn Jahren im Mittel 12% pro Jahr an Wert.
Bahnfahren entschleunigt, wenn auch manchmal etwas unfreiwillig. Eine entspannte Sichtweise hilft hier, und genauso sollte es meiner Ansicht nach auch beim Investieren gehandhabt werden. Eine Dividendenstrategie hilft, unvermeidliche Kursschwankungen gelassener zu betrachten, wenn die Erträge regelmäßig und in steigender Höhe aufs Konto fließen.
Voraussetzung dafür ist jedoch, auf den richtigen Zug beziehungsweise auf hohe Qualität zu setzen. Denn nicht jedes Unternehmen bringt Anleger zuverlässig ans Ziel. Entscheidend sind stabile Geschäftsmodelle mit nachhaltigen Wettbewerbsvorteilen, um über Jahre hinweg steigende Gewinne zu erwirtschaften und damit auch zuverlässig Dividenden zu ermöglichen.
Um solche Werte zu identifizieren, setzen wir auf die boerse.de-Performance-Analyse. Im boerse.de-Aktienbrief, den Sie hier unverbindlich lesen können, erhalten Sie konkrete Empfehlungen zu diesen sogenannten Champions.
Falls Sie den Aufwand scheuen, sich ein eigenes Portfolio aus dividendenstarken Qualitätsaktien zusammenzustellen, könnte alternativ der boerse.de-Dividendenfonds für Sie von Interesse sein. 80% des Fondsvermögens sind in ausschüttende Champions (darunter alle oben vorgestellten) investiert, das verbleibende Anlagevolumen fließt in Aktien mit ebenfalls attraktiver Dividendenpolitik. Ausführliche Informationen zur Strategie finden Sie im White Paper „Die Anlagestrategie des boerse.de-Dividendenfonds“, das Sie hier kostenfrei anfordern können.
Auf gute Investments!
Ihre
Katja Zacharias
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