So macht man Freu(n)de ...

Samstag, 02.02.19 08:00
Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

in diesen Tagen haben das Deutsche Aktieninstitut und die Börse Stuttgart die Studie „Mehr Aktionäre in Deutschland – Gleichgültigkeit und Missverständnisse überwinden“ vorgelegt (hier kostenlos zum Download). Diese repräsentative Umfrage, die auf Basis von rund 2000 Interviews entstand, führt recht klar vor Augen, weshalb die Deutschen ein Volk von Aktienabstinenzlern sind. Konkret:

Die Scheu vor der Börse erklärt sich aus tief verwurzelten Missverständnissen und einer Gleichgültigkeit in Gelddingen. So haben trotz Niedrigstzinsen neun von zehn Nicht-Aktienanlegern auch in den vergangenen Jahren nicht über die Aktienanlage nachgedacht. Die ein wenig verzweifelten Autoren schrieben: „Ein Großteil der Nicht-Aktienbesitzer scheint nicht bereit zu sein, unzutreffende Vorstellungen über Aktien zu korrigieren. Nur 29 Prozent der Nicht-Aktienbesitzer wissen um den Renditevorteil der langfristigen Aktienanlage. Lediglich 19 Prozent ist klar, dass eine Aktienanlage auch bei kleineren Anlagebeträgen sinnvoll ist. Und 61 Prozent der Nicht-Aktienbesitzer gehen zu Unrecht davon aus, dass Aktien unsicher und riskant sind.“

Damit zur frustrierenden Begründung der Aktien-Ablehnung: „Die falsche Vorstellung, ein Finanzprofi sein zu müssen, um in Aktien investieren zu können, hält sich hartnäckig. 64 Prozent der Nicht-Aktienbesitzer nennen mangelndes Wissen als Hauptgrund dafür, dass sie nicht in Aktien investieren. Der Hinweis, dass sich Aktienrisiken durch einfache Regeln beherrschen lassen, überzeugt die Menschen offenbar nicht. 65 Prozent der Nicht-Aktienbesitzer sehen Aktien für sich als zu riskant an.“

Dass Aktienanlage eine Frage des (Nicht-)Wollens ist, zeigen die Schutzbehauptungen, momentan kein Geld für die Aktienanlage zu haben (61% der Befragten, auch bei überdurchschnittlichem Einkommen), sowie die Aussage, dass Aktienanlagen umständlich seien (48%). Dazu die kopfschüttelnden Autoren: „Ein Großteil der befragten Nicht-Aktienbesitzer wird beispielsweise ohne Bedenken ein Auto kaufen, obwohl die wenigsten Mechatroniker sein werden.“

Laut Studie kommen von Aktienanlegern (natürlich) ganz andere Aussagen. So wissen 71% der Aktionäre, dass Aktien oder Aktienfonds langfristig mehr Rendite einbringen als andere Anlageformen, und 63% bestätigen, dass auch kleinere Anlagebeträge sinnvoll eingesetzt werden können. Sie wissen:

Die Deutschen sparen wie die Weltmeister, investieren zur Verlustvermeidung aber in Anlageformen, für die unter Berücksichtigung der Inflation nur Verluste programmiert sind. Da die Masse regelmäßig erst auf dem Gipfelpunkt der Hausse in die Aktienmärkte einsteigt, passt die Studie gut in unsere Börsenvision steigender Aktienmärkte bis Ende der 2020er-Jahre ...

Wenn Ihre Freunde oder Kollegen nicht auch die nächste Verdoppelung an den Aktienbörsen verpassen sollen, dann leiten Sie doch einfach mal den boerse.de-Aktienbrief weiter. Und erzählen Sie aus Ihren eigenen Erfahrungen – von den „besten“ Aktien der Welt, vom Champions-Oszillator, von Offensiv- und Defensiv-Champions, von den defensiven, transparenten (Sparplan-)Investments zum Vererben, wie BCDI®, BCDI®-Aktienfonds und den neuen boerse.de-Weltfonds. So macht man Freu(n)de ...

Mit bester Empfehlung
Ihr

Thomas Müller

Herausgeber
boerse.de-Aktienbrief


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Thomas Müller ist seit 1987 Verleger, Gründer und Vorstand der TM BÖRSENVERLAG AG, sowie Gründer und Vorstand der boerse.de Finanzportal AG. Börsenwissen,...
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