So nutzen Sie die „Black Friday“-Schnäppchen an der Börse!

Montag, 26.11.18 16:51
Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

schon die ganze Woche überschlägt sich der Handel weltweit mit seinen Black-Friday-Angeboten. Dieser aus den USA stammende „Brauch“ griff in diesem Jahr auch auf den Aktienmarkt über. Am Dienstag markierte der Dax den tiefsten Stand seit Anfang Dezember 2016. Und während im klassischen Handel inzwischen viele Konsumenten Kaufentscheidungen bis zum Black Friday zurückstellen, um dann zu Schnäppchenpreisen zugreifen zu können, so gibt es auch am Aktienmarkt Schnäppchenjäger.

Diese platzieren teilweise Monate oder Jahre im Voraus Abstauber-Limits im Markt, um bei schnell fallenden Kursen automatisch besonders günstig kaufen zu können. Unter anderem von diesen Abstauber-Limits rührt die Eigenschaft der Aktienmärkte her, am Tief in vielen Fällen eine blitzartige Trendwende einzuleiten. Wenn der Verkaufsdruck der panikartig Aktien abstoßenden Anleger nachlässt, weil kaum noch jemand etwas zu verkaufen hat, greift vielleicht eines der schon lange platzierten Abstauber-Limits. Auf einmal kommt massive Kaufnachfrage in den Markt, die auf nur noch wenig Verkaufsangebot trifft. Und schlagartig schießen die Kurse nach oben.

Solche „Black Friday“ Schnäppchen können am Aktienmarkt naturgemäß nur wenige Trader oder Anleger machen. Das Angebot am Tief ist einfach zu gering, um eine breite Nachfrage zu bedienen. Da praktisch alle Broker Ordereingaben und -streichungen entgeltfrei ausführen, gibt es keinen Grund, dass Sie nicht auch solche Abstauber-Limits in den Markt legen. Dafür bieten sich beim Dax zum Beispiel die Kurse 10.800, 10.200 und 9.200 Punkte an.

Besonders clevere Trader kombinieren diese Kauflimits gleich mit einer if-done-OCO-Order, einer „one cancels other“-Order, die erst aktiv geschaltet wird, nachdem der Broker die Ausführung des Kauflimits vermeldet. Diese OCO-Order kombiniert einen Stopp und ein Limit zum Verkauf. Ihre Position verwaltet sich damit vollständig selbst. Steigt der Kurs nach dem Kauf, werden die Gewinne vom Broker beim vorher von Ihnen definierten Ziel realisiert. Fallen die Kurse wider Erwarten weiter, dann verkauft Ihr Broker die Position beim angegebenen Stopp-Loss.

Gern informiere ich Sie regelmäßig über besondere charttechnische Trading-Gelegenheiten. In meinem Kurzfrist-Trader stelle ich meinen Lesern wöchentlich zwei bis drei Chancen vor, Info per SMS und Eilmitteilung inklusive. Schauen Sie es sich doch einmal an, ein Klick genügt.

Herzliche Grüße
Ihr

Sebastian Müller
Chefredakteur
Kurzfrist-Trader

PS: Im Kurzfrist-Trader empfehle ich meinen Lesern derzeit drei Trades, die Stand Freitag auch alle drei bereits mit zusammen fast 25% in der Gewinnzone lagen. Einen Kauf wert sind die Zertifikate immer noch. Wenn Sie den Kurzfrist-Trader jetzt testen, können Sie noch dabei sein. Ein Klick genügt.
Der Master of Arts in Business Administration, Bankkaufmann, CFA und Master of Science in Finance Sebastian Müller ist Chefredakteur des Kurzfrist-Traders. Mit dem Kurzfrist-Trader möchte er Ihnen...
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