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Kolumne13:49 30.09.15

Börsenexperte und Autor Christoph A. Scherbaum

Studie belegt: Nur wer Aktien hat, leidet nicht unter den Niedrigzinsen

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

das Niedrigzinsniveau wird bei Sparern in aller Welt als großes Problem gesehen. Eine Studie hat nun gezeigt, dass die Effekte tatsächlich gravierend sind, zugleich aber auch eine Lösung aufgezeigt. Und die heißt: Aktien! Im Umkehrschluss heißt das: Nur wer in Aktien investiert, kann die Probleme des Niedrigzinsniveaus lösen. Im Detail:

Geht es nach Berechnungen des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) gelingt dies den deutschen Haushalten. Laut der Studie haben die deutschen Haushalte im Durchschnitt von der Niedrigzinsphase profitiert. So seien die durchschnittlichen Renditen auf die Ersparnisse deutscher Haushalte in der Niedrigzinsphase zwischen 2010 und 2015 deutlich höher gewesen, als von 2003 bis 2007 - den Jahren vor der Krise.

Konkret haben die Wirtschaftsforscher errechnet, dass sich die Wertzuwächse auf insgesamt mehr als 364 Milliarden Euro, verteilt über fünf Jahre, belaufen haben. Die stark gestiegenen Renditen auf Aktien und Immobilien haben demnach die Verluste auf Spareinlagen überstiegen.

Haushalte mit hohen wie mit niedrigen Einkommen haben Wertzuwächse erzielt. Haushalte ohne Wohneigentum wiederum haben allerdings vergleichsweise kleine Verluste zu verzeichnen. Die Wirtschaftsforscher sprechen von durchschnittlich 500 Euro pro Haushalt innerhalb dieser fünf Jahre. Das IWH bringt noch einen weiteren Faktor ins Spiel:

Die Kreditkonditionen. Demnach wirken sich die günstigeren Konditionen Geld zu leihen allerdings nicht übermäßig stark auf die Haushalte aus. Die Rede ist von weniger als 20 Milliarden Euro verteilt über fünf Jahre. Das liegt vor allem daran, dass die niedrigen Zinssätze von den Banken, vor allem bei Überziehungskrediten und Konsumkrediten, nicht vollständig an ihre Kunden weitergegeben wurden.

Letztlich kann man aber die Schlussfolgerung treffen, dass nur die Aktienanlage die Sparer vor allzu großen Verlusten geschützt hat. Insofern liegen Sie, liebe Leser, vollkommen richtig.

Erst Recht, da es ja nicht nur um die Reduzierung von Verlusten, sondern um ordentliche Renditen geht. Und die können sich langfristig am Aktienmarkt sehen lassen. Bleiben Sie also der Direktanlage in Aktien treu – egal wie undurchsichtig Ihnen derzeit vielleicht die Börse vorkommt.

In diesem Sinne,
Ihnen eine erfolgreiche Handelswoche (Ihre Terminübersicht)
Ihr

Christoph Scherbaum
Chefredakteur
Börsen-Ausblick

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Name: Adidas

Dividende pro Aktie: 2,00 Euro

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