Total S.A.: Da ist Öl im Feuer

Donnerstag, 25.10.18 08:41

Eine Werbung der DZ BANK AG

 

Nach dem Ölpreis-Crash im Jahr 2014 konnte sich der Rohölpreis der Nordseesorte Brent seit 2016 wieder deutlich erholen und notierte Anfang Oktober auf einem Vierjahreshoch von 86 USD pro Barrel. Rückenwind erhielt der Ölmulti Total durch den Ölpreis auch in den vergangenen Wochen, in denen es vor allem angesichts der immer näher rückenden US-Energiesanktionen gegen den Iran zu weiteren Anstiegen im Ölpreis kam. Politische Konflikte, wie beispielsweise der momentan schwelende Streit um den Tod eines saudi-arabischen Journalisten, welcher zu zahlreichen Absagen hochrangiger Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft über die Teilnahme an der saudischen Investorenkonferenz Future Investment Initiative in Riad führte, könnten – wie die Vergangenheit bereits des Öfteren zeigte – weitere Treiber des Ölpreises sein. Da das Geschäft mit dem schwarzen Gold für den Öl-Riesen Total der Hauptumsatztreiber ist, dürfte man die vergangenen Entwicklungen des Ölmarktes im Konzern durchaus positiv aufgefasst haben und dem künftigen Verlauf des Ölpreises gespannt entgegenblicken. Über die aktuellen Zahlen zum abgelaufenen 3. Quartal berichtet der Konzern vorbörslich am 26. Oktober.

 

Die Geschichte des französischen Mineralölkonzerns Total S.A. begann im Jahr 1924 mit der Gründung der Compagnie Française des Pétroles (CFP), welche im Mittleren Osten Öl produzierte. Heute, fast ein Jahrhundert später, generiert die Total S.A. – wie das Unternehmen seit 1991 nach einer Namensänderung heißt – einen Jahresumsatz von 171,5 Mrd. USD und zählt damit zu den größten Mineralöl- und Industrieunternehmen der Welt. Mit rund 98.000 Mitarbeitern ist der Konzern in über 130 Ländern auf allen fünf Kontinenten tätig und tritt nicht nur als Öl- und Gasproduzent, Raffineriegesellschaft, Händler und Petrochemie-Spezialist auf, sondern arbeitet zudem seit über 30 Jahren an der Entwicklung und Versorgung mit alternativen Energien und gilt als das zweitgrößte Solarenergieunternehmen der Welt. Hierbei ist das Unternehmen unter anderem weltweit an verschiedenen Windkraftanlagen beteiligt und arbeitet an der Entwicklung und Fertigung von Solarzellen, Photovoltaikmodulen und Systemen zur Speicherung von Solarenergie. Eines der wichtigsten Geschäftsfelder des Konzerns ist der Handel mit Rohöl und weiterverarbeiteten Produkten, wie Benzin und Flüssiggas, Heizöl und Schmiermitteln. Neben der Förderung, Weiterverarbeitung und Vermarktung von Öl und Gas, vertreibt das Unternehmen seine Treibstoffe in Europa über ein weitreichendes Tankstellennetz an den Endverbraucher.

Die Total S.A. präsentierte vergangenen Monat ein Update zu ihrer Konzern-Strategie und dem weiteren Ausblick für das laufende Geschäftsjahr und bestätigte dabei ihre bisher sehr erfolgreich umgesetzte Strategie sowie die mittelfristigen Konzernziele. Auf Basis eines Ölpreises von 60 USD pro Barrel erhöhte der Total-Vorstand zuletzt seine Aussichten für das Cashflow-Wachstum bis 2020 von 6 auf 7 Mrd. Euro. Im gleichen Zeitraum würden sich die Aufwendungen für Investitionen auf 15 bis 17 Mrd. USD belaufen, während die operativen Ausgaben jährlich um 5 Mrd. Dollar sinken sollen. Des Weiteren geht man von einem jährlichen Wachstum des Fördervolumens von 6 bis 7 Prozent bis zum Jahr 2020 aus. Erreicht werden soll dies vor allem durch attraktive Projekte im Tiefsee- und Flüssiggasbereich sowie durch die Integration der Akquisitionen der letzten Jahre. So bringt das Unternehmen unter anderem bei der Entwicklung des bisher größten Erdgasfeldes vor der Küste Brasiliens seine Expertise in der Entwicklung, Herstellung und Verwaltung schwimmender Öl- und Gasförderplattformen ein. Wichtige Zukäufe des Ölkonzerns waren beispielsweise das dänische Öl- und Gasunternehmen Maersk Oil, die Flüssiggassparte LNG des französischen Energieversorgungskonzerns ENGIE und die Übernahme eines großen Anteils am französischen Gas- und Elektrizitätsversorger Direct Energie. Weitere Zukäufe, um die Stellung im Energiemarkt auszubauen, halten Analysten durchaus für möglich. Wie bereits zu Beginn des Artikels angeführt, verzeichnete der Ölpreis in der vergangenen Zeit deutliche Anstiege. Rohölpreise von 100 USD schienen auf einmal in greifbarer Nähe. Doch reduzierte Nachfragewachstumsschätzungen von OPEC (Organisation erdölexportierender Länder) und IEA (Internationale Energieagentur) sowie die Zusicherung Saudi-Arabiens, etwaige Iran-Ausfälle beim Öl-Angebot zu kompensieren, versetzten dem aufstrebenden Ölpreis leichte Dämpfer. So gehen Analysten davon aus, dass die Iran-Einbußen, sofern es auf dem Rohölmarkt zu keinen weiteren großen Angebotsausfällen kommt, durch die Reservekapazitäten der OPEC+ kompensiert werden können. Des Weiteren wird erwartet, dass die US-Produktionsdynamik im Permian-Becken in spätestens 12 Monaten deutlich zunehmen dürfte. Damit scheinen extreme Ausschläge des Ölpreises aufgrund eines Angebotsdefizits in naher und mittelfristiger Zukunft eher unwahrscheinlich. Zuletzt zeigte sich bei der am Markt erwarteten Volatilität für die Total-Aktie ein deutlicher Anstieg. Nachdem sich die Schwankungen in den vergangenen Monaten bereits oberhalb ihres Jahresdurchschnittskurses stabilisierten, sprang sie zuletzt über die Marke von 20 Prozent hinaus auf ein 18-Monats-Hoch. Daher könnte sich für Anleger nicht zuletzt aufgrund der gestiegenen impliziten Volatilität ein Einstieg in strukturierte Produkte als interessantes Investment erweisen.

 

Mit Blick auf die aktuelle Geschäftsentwicklung des Unternehmens Total könnte sich als Alternative zu einem Direktinvestment das Bonuszertifikat mit Cap der DZ BANK (WKN DDJ6D9) auf die Total-Aktie anbieten. Es richtet sich an Anleger, die davon ausgehen, dass die Total-Aktie im Zeitraum der Barrierebeobachtung vom 10.10.2018 bis 19.06.2020 nicht auf oder unter 40 Euro notieren wird. Es hat eine feste Laufzeit und wird am 26.06.2020 fällig (Rückzahlungstermin). Wenn die Total-Aktie während der Beobachtungstage (10.10.2018 bis 19.06.2020) immer über der Barriere von 40 Euro notiert, erhält der Anleger den Bonusbetrag von 65 Euro.

Sollte der Kurs der Total-Aktie an mindestens einem Zeitpunkt während der Beobachtungstage auf oder unter der Barriere notieren, verliert der Anleger den Anspruch, den Bonusbetrag zu erhalten. Der Rückzahlungsbetrag entspricht in diesem Fall dem Schlusskurs der Total-Aktie am Bewertungstag (19.06.2020). Der Rückzahlungsbetrag ist jedoch in jedem Fall auf den Höchstbetrag von 65 Euro begrenzt. Eine Teilnahme an einer positiven Entwicklung der Total-Aktie über den Höchstbetrag von 65 Euro hinaus erfolgt nicht. Ansprüche aus der Total-Aktie (z.B. Dividenden, Stimmrechte) stehen dem Anleger nicht zu. Während der Laufzeit erhält der Anleger keine Zinsen oder ähnlichen Erträge.

Einen Verlust erleidet der Anleger, wenn der Rückzahlungsbetrag niedriger als der gezahlte Kaufpreis ist.Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn der Emittent eines Bonuszertifikats seine Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

 

Die vollständigen Angaben zu dem DZ BANK Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DDJ6D9, insbesondere zu den verbindlichen Bedingungen, Risiken sowie Angaben zur DZ BANK können dem maßgeblichen Prospekt entnommen werden. Auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de werden aufgrund gesetzlicher Bestimmungen der von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge (www.dzbank-derivate.de/dokumentencenter) und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen (www.dzbank-derivate.de (Rubrik Produkte)) veröffentlicht. Während des öffentlichen Angebots sind Kopien der vorgenannten Unterlagen in gedruckter Form außerdem auf Verlangen kostenlos bei der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, F/GTDR, Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main, Deutschland, erhältlich.

 

Das von der DZ BANK AG für dieses Produkt erstellte Basisinformationsblatt kann in der jeweils aktuellen Fassung im Internet unter www.dzbank-derivate.de abgerufen werden, solange dieses Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

 

Stand: 24.10.2018

 

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Marcus Landau ist seit 2003 in der Zertifikatebranche/Derivatebranche tätig und arbeitete schon bei anderen renommierten Zertifikate-Emittenten u.a. bei Vontobel, Credit Suisse und der...
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