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Vermögen entstehen nach (!) Einbrüchen

Mittwoch, 08.04.09 16:22
Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

die jüngsten Kursgewinne waren erst der Anfang. Gehen Sie davon aus, dass sich die Börsen noch einige Zeit nach oben orientieren werden. Dabei handelt es sich um Bärenmarkt-Rallyes, solange die Kurse unter ihren 200-Tage-Linien notieren. Doch es bestehen gute Chancen, dass daraus eine neue Hausse erwächst. Denn berücksichtigen wir:

Die meisten Börsen befinden sich seit Herbst in einer breiten Bodenbildung. So hatten auch Dax und Dow Jones die 2008er Tiefs in diesem März nur für rund drei Wochen unterboten. Solche Bärenfallen sind – genauso wie die jüngsten Befreiungsschläge – typisch für mehrjährig gültige Tiefpunkte. Dazu passt der riesige Pessimismus (vor allem in den USA), weshalb institutionelle wie private Anleger nur in geringem Umfang an der Börse investiert sind. Damit steht eine Unmenge Liquidität an der Seitenlinie, die heute ohne jede Gewinnperspektive in Festgeldern oder Staatsanleihen geparkt wird. Das ist kennzeichnend für jede Börsenkrise und stets die Keimzelle einer neuen Hausse. Zumal:

Die bis zum Anschlag geöffneten Geldschleusen der Notenbanken wecken nun auch in der Öffentlichkeit wachsende Zweifel an der Geldwertstabilität. Natürlich können die Billionen-Programme auf Sicht nur in eine Inflation führen, in der Geldanlagen verlieren und Sachwertanlagen gewinnen. Das sind Binsenweisheiten, doch wie so oft flüchten sich die Deutschen in ihrem geradezu manischen Hang zur vermeintlichen Sicherheit in Investments, die genau diese nicht bieten. So berichtete jüngst die „Welt“, dass die Inflationsangst Bundesbürger in Immobilien treibt und Finanzierungsvermittler Überstunden machen. Und der „Focus“ bringt die 14-seitige Titelstory „Jetzt Geld absichern“, in der Immobilien zwei Seiten gewidmet werden, Aktien aber nur einen einzigen Absatz. Doch:

Hypothekenschulden weginflationieren zu lassen, klingt nur in der Theorie sinnvoll. Letztlich handelt es sich dabei um eine Spekulation, die auf zu vielen unsicheren Variablen basiert. Denn Sie binden Ihr Eigenkapital über einen sehr langen Zeitraum und müssen Hypotheken bedienen, ohne dass Sie wissen, wie sich eine Verschärfung der Krise auf die Bonität Ihrer Mieter bzw. Ihre eigene Existenz auswirken würde. Dabei ist völlig offen, ob sich in der Inflation entsprechende Mietanhebungen durchsetzen lassen (Gesetzgeber agieren stets mieterfreundlich) und warum sich der Trend negativer Immobilien-Renditen (hierzulande sind fremdvermietete Immobilien seit 1970 Verlustbringer) ausgerechnet in einer Super-Krise umkehren sollte. Deshalb:

Wenn es rein um Inflationsschutz geht, dann investieren Sie in ein wenig physisches Gold als Sicherheit für alle Fälle, falls die Inflation zweistellig wird. Top-Aktien bieten einen Teil-, aber keinen Komplett-Schutz vor Inflation, doch (bis zum Top der nächsten Hausse) das beste Chance-Risiko-Verhältnis. Vor allem können Sie jetzt mit 50%-Abschlägen kaufen und sich zusätzlich Dividenden-Renditen sichern, von denen Immobilien- und Geldanleger nur träumen. Bitte lassen Sie sich das durch den Kopf gehen und kaufen Sie, solange unser Champions-Oszillator ansteigt. Auf Immobilien können Sie dann vielleicht 2011/2012 schwenken. Denn Vermögen entstehen nach (!) Einbrüchen...

Mit bester Empfehlung
Ihr

Thomas Müller
Herausgeber
boerse.de-Aktienbrief


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Thomas Müller ist seit 1987 Verleger, Gründer und Vorstand der TM BÖRSENVERLAG AG, sowie Gründer und Geschäftsführer der boerse.de Finanzportal...
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