Währungsgewinne!

Mittwoch, 25.05.05 14:25
Guten Tag liebe Leserinnen und Leser,

Stimmungen folgen den Kursen und nicht umgekehrt. Die Kurse laufen stets voraus und entsprechend der Kurs-Trends entwickelt sich auch ein Trend in der Gemütslage der Marktakteure. D.h.:

Zu Beginn neuer großer Aufwärtstrends klettern die Kurse zumeist an einer Mauer der Angst nach oben, denn die Marktteilnehmer sind zunächst noch von den vorangegangenen Abwärtstrends geprägt. Mit den steigenden Kursen wächst dann mit der Zeit auch die Zuversicht der Börsianer und je länger und kräftiger die Kurse klettern, desto optimistischer werden in der Regel die weiteren Zukunftsaussichten beurteilt. Wenn die Kurse schließlich heiß laufen, steigert sich der Optimismus in eine Euphorie. Solche Euphoriephasen können viele Wochen und Monate anhalten, doch das Platzen der Stimmungsblase ist stets nur eine Frage der Zeit. Wenn die Masse der Analysten und Anleger von der Fortsetzung der Aufwärtsbewegung überzeugt ist, während die Kurse bereits den Trendwechsel nach unten vollzogen haben, eröffnen sich ganz außergewöhnliche Gewinnmöglichkeiten.

Einen solchen grundlegenden Umschwung konnten Sie im Frühjahr 2000 beobachten - bei einem Dax zwischen 7000 und 8000 Punkten - sowie im Frühjahr 2003, bei Dax-Kursen von lediglich 2200/2400. Beide Extremas sind heute kaum noch nachvollziehbar, doch eine vergleichbare Phase deutet sich jetzt im Euro/Dollar an. Sie können es täglich beobachten:

Die ganze Welt ist heute davon überzeugt, dass der US-Dollar auch in den nächsten Jahren schwächer sein wird. Es ist geradezu Zeitgeist, Dollar-Pessimist zu sein, obwohl der Kursverlauf längst eine andere Sprache spricht, denn der Greenback gewinnt sukzessive an innerer Stärke. Ende Dezember notierte der Euro/Dollar noch bei 1,36 und daraus sind jetzt nur noch 1,26 geworden. Damit hat der Euro/Dollar eine ganze Reihe charttechnischer Unterstützungen durchbrochen, wobei nun auch die 200-Tage-Linie nach unten gekreuzt wurde. Die Technik spricht also für einen weiter schwachen Euro und damit festen Dollar, aber auch die langfristige Perspektive ist bemerkenswert. Denn:

Seit 1985 hat keine Dollar-Bewegung länger als drei Jahre gedauert. Nach der Dollar-Stärke von 1999 bis 2001 und der Dollar-Schwäche von 2002 bis 2004, wäre mit Blick auf den „Rhythmus“ der letzten 20 Jahre für 2005 (und theoretisch auch 2006/2007) ein fester US-Dollar also wieder völlig normal. Doch natürlich:

Niemand auf der Welt kann voraussagen, wo der Dollar in 12 Monaten notieren wird. Aber es ist bemerkenswert, wie weit die Schere zwischen Kurserwartungen und Kursentwicklung mittlerweile auseinander klafft. Das spricht für ein dauerhaftes Comeback im US-Dollar!

Mit bester Empfehlung
Ihr

Thomas Müller
Herausgeber
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Thomas Müller ist seit Anfang der 1980er-Jahre Herzblut-Börsianer, seit 1987 Verleger von Börseninformationen, begeisterter Entwickler von Anlagestrategien, Autor,...


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