Warum sich bald herausragende Gewinnperspektiven eröffnen ...

Samstag, 19.01.19 09:30
Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

in boerse.de haben wir jetzt wieder die Bankenprognosen für 2019 zusammengestellt, die diesmal in ungewöhnlicher Deutlichkeit steigende Jahresendkurse avisieren. So sieht lediglich die Société Générale den Dax mit 10.000 Punkten etwas niedriger, während die meisten Institute einen Anstieg auf über 12.000 erwarten und die Santander Bank sogar 13.400 Dax-Zähler als Ziel ausgibt.

Im Mittel wird der Dax Ende 2019 bei 12.171 Punkten gesehen, das wären mehr als 15% Kursgewinn. Der Euro Stoxx soll über 13% zulegen, dem Dow Jones wird ein Aufwärtspotenzial von fast 14% zugetraut, und im S&P 500 winken demnach sogar mehr als 16% plus. Doch Sie wissen:

Analysten bewegen sich stets in der Herde (so auch diesmal), wobei in der Regel um die 6%/7% Indexgewinn für die kommenden zwölf Monate „prognostiziert“ werden. Dass es 2019 doppelt so viel sein soll, dürfte in erster Linie der ungewöhnlich schwachen Dezember-Entwicklung geschuldet sein, denn das Minus von 6,2% bedeutete (nach -12,9% in 2002) den zweitschlechtesten Dezember in der Dax-Rückrechnung bis 1959. Da das Gros der Analysen im November erstellt wurde, als der Dax im Bereich von 11.400 Punkten notierte, erklären sich die prozentual spektakulär positiven Bankenprognosen wohl primär aus den tiefen Jahresendkursen ... Dennoch:

Ich bin für 2019 optimistisch, wenngleich konkrete Börsentransaktionen nicht von persönlichen Erwartungen bestimmt sein sollten. Es gilt stattdessen, einer ausgewählten Anlagestrategie konsequent zu folgen, also diszipliniert und in aller Ruhe die jeweiligen Vorgaben der Kurse umzusetzen, wofür der Anlagehorizont eine entscheidende Rolle spielt. Sie kennen unsere Unterscheidung:

Das Fundament jedes Depot sollten besonders defensive Investments sein, die quasi für die Ewigkeit gehalten werden (Defensiv-Champions, BCDI®, BCDI®-Aktienfonds, boerse.de-Weltfonds). Hier eröffnen dann deutliche Korrekturen stets (!) Nachkaufchancen, und um genau solche auch ausnutzen zu können, gilt es, im Rahmen der Asset Allocation freie Liquidität (Crash-Cash) zu halten. Die Depot-Basis sollte dann ein nach Ländern und Branchen diversifiziertes Depot aus Champions-Aktien bilden, das es nach den Vorgaben unseres Champions-Oszillators aktiv zu „managen“ gilt. Das klingt für neue Aktienbrief-Leser vielleicht kompliziert, ist aber ganz einfach umsetzen. Denn:

Im Idealfall – wenn sich die Märkte in Aufwärtstrends befinden – bleiben wir über viele Monate in unseren Champions investiert und haben so gut wie keinen Handlungsbedarf. Erst wenn sich die Aufwärtstrends abschwächen und die 200-Tage-Linien unterschritten werden, gilt es, sukzessive die Investitionsquote abzusenken und Liquidität aufzubauen. Und genau das haben wir im vergangenen Vierteljahr gemacht:

Der Champions-Oszillator war von über 70% auf 48% Ende Oktober bzw. 46% Ende November gefallen, und daraus wurden nur noch 18% zum Jahreswechsel. Damit signalisierte unser Anlagemodell also die höchste Liquidität seit Sommer 2011 – als der Dax bei 5500 notierte, der Dow Jones bei 10.800 und der (zurückgerechnete) BCDI bei 58 Punkten ... Deshalb werden sich in den nächsten Wochen auf breiter Front Einstiegsmöglichkeiten ergeben, die langfristig herausragende Gewinnperspektiven eröffnen.

Mit bester Empfehlung
Ihr

Thomas Müller
Herausgeber
boerse.de-Aktienbrief

PS: Dies ist das Editorial aus dem boerse.de-Aktienbrief, dem Börsenbrief für die laut Performance-Analyse 100 erfolgreichsten und sichersten Aktien der Welt. Wenn auch Sie Ihr Kapital mit diesen Champions-Aktien im Schnitt alle vier Jahre verdoppeln wollen, lade ich Sie herzlich ein, die aktuelle Aktienbrief-Ausgabe hier kostenlos downzuloaden.
Thomas Müller ist seit 1987 Verleger, Gründer und Vorstand der TM BÖRSENVERLAG AG, sowie Gründer und Vorstand der boerse.de Finanzportal AG. Börsenwissen,...
© 1994-2019 by boerse.de - Quelle für Kurse und Daten: ARIVA.DE AG - boerse.de übernimmt keine Gewähr