Wenig Elan zum Jahresauftakt

Dienstag, 02.01.18 12:43
Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

der KFT zeigt zum Jahresanfang in dieser Hauptausgabe die überschaubar wichtig erscheinenden Tendenzen: Mit Schwerpunkt wie stets auf den Aktienmärkten der Eurozone und der USA. Dort hat sich zuletzt Enttäuschung breit gemacht. Denn die allseits verkündeten Rallyes sind trotz manchem Index-Rekord so gut wie ausgeblieben, insbesondere in Europa. Vielmehr beleuchtet der KFT die kürzerfristig relevanten Entwicklungen. Jahresprognosen oder Visionen zum generellen Potenzial der Aktienmärkte entnehmen Sie bitte den dazu ausführlichen Publikationen des TM Börsenverlags.

Börsenmonat Januar wird interessant

Unseres Erachtens wird es für die im neunten Jahr befindliche Aktienhausse zunehmend mühsamer, größere Indexgewinne zu liefern. Dabei dürfte die jetzige wirtschaftliche Hochstimmung in den Chefetagen der Konzerne ein vorübergehendes Phänomen sein. Das wäre kein Unglück. Selbst zwischendurch fünf oder acht Prozent schwächere Kurse würden nichts schaden. Schließlich leben die Börsen und die Akteure vom Auf und Nieder. Jedenfalls kann solch ein Muster ebenso bekömmlich und ertragreich sein, wie eine mehr oder weniger vom künstlichen Notenbank-Geld induzierte Dauerhausse mit Bangen, die inzwischen fast schon als der Normalfall gilt. Der Aktienstart ins neue Jahr jedenfalls wird etwas müde sein. Lesen Sie mehr dazu unten im Text. Denn der Januar insgesamt verspricht ein interessanter Börsenmonat zu werden.

Dass sich trotz der Enttäuschung mit oft stundenlang unbewegten Börsenindizes im Dezember nichts getan hätte, kann man indessen nicht behaupten. So hat die Gemeinschaftswährung kräftig aufgeholt. Der Euro kostet jetzt wieder 1,2025 Dollar und hat seinen Spitzenkurs vom Jahr 2017 praktisch eingestellt. Auf diesem Niveau dürfte eine Pause erfolgen. Vor allem an den Anleihe- und Devisenmärkten wird die Geldpolitik der Notenbanken im Jahr 2018 den Takt vorgeben. Als ganz wichtiges Thema wird die Inflation angesehen.

Zahlreiche Trading-Chancen

Das überkaufte Gold stößt gegenwärtig in die obere Begrenzung seines charttechnisch relevanten Widerstands vor, sodass jetzt Abwarten angesagt ist. Teils stramm überkauft sind die Rohöl-Sorten Brent und WTI, die gleichzeitig harte Barrieren aus früheren Jahren erreichen. Der Anstieg der Preise ist eher das Resultat mehrerer aktuell defekter Pipelines als von zu wenig Angebot oder zu scharfer Drosselung der Förderung durch die Ölstaaten. Der KFT plant in Erwartung niedriger Preise den Kauf von Öl-Puts.

Abgesehen davon werden die nationale und internationale Politik sowie diverse womöglich überraschende externe Einflüsse (Konflikte, Krisenherde) die Kurse an den Aktienmärkten schwanken lassen. Wie unsere Ausführungen zeigen, bietet 2018 eine ganze Reihe von interessanten Trading-Möglichkeiten mit den entsprechenden Gewinnchancen.

Viel Erfolg mit Ihren Investments
Ihr

Gerhard Mahler
Chefredakteur  
Kurzfrist-Trader

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