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Wenn der Fondsmanager nachkarrt oder warum Direktanleger im Vorteil sind

Dienstag, 20.10.15 10:35
Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

die Posse rund um den Rückzug des Anleiheninvestors Bill Gross, bei der von ihm gegründeten Fondsgesellschaft Pimco, geht inzwischen in den 13. Monat. Sie erinnern sich:

Nach einem öffentlichen Zerwürfnis hatten sich der Starinvestor und die Allianz-Tochter ja medienwirksam getrennt. Für Fondsbesitzer war der Rückzug von Bill Gross keine gute Nachricht. Denn:

Die Performance der betreffenden Fonds ging weiter zurück. In der Folge verloren die Fonds zunächst nur massiv an Anhängern, später ging auch der Titel des größten Fonds der Welt flöten. Doch damit keineswegs genug:

Für Pimco kommt es nun noch dicker. Bill Gross fordert von seinem früheren Arbeitgeber mindestens 200 Millionen US-Dollar, da er sich als Opfer einer Intrige fühlt. Der Ausgang dieser Klage ist noch offen, doch Fondsbesitzer sehen sich abermals mit den (speziellen) Problemen ihrer Anlageklasse konfrontiert. Konkret:

Zunächst sorgt allein der Abgang eines Fondsmanagers für schwächere Erträge, dann fordert eben dieser Fondsmanager noch mehr Geld in Form einer Klage. Als wären die Gebühren- und Management-Kosten nicht schon genug als Renditebremse.

Gut, wer nicht auf den Zug der Pimco-Fonds aufgesprungen, sondern sich direkt um seine Geldanlage kümmert! Noch erfolgreicher dürften dabei die Anleger sein, die nicht auf Anleihen, sondern auf Aktien setzen. Wer dann noch auf Champions-Aktien setzt, hat Sicherheit und Rendite auf seiner Seite. Und der letzte Satz kann klar belegt werden.

Die Argumente deuten dabei klar zugunsten der Champions-Aktien. Sowohl der alle 100 Champions umfassende boerse.de-Champions-Index (BCI) als auch der 10 defensive Champions umfassende boerse.de-Champions-Defensiv-Index (BCDI) konnten im dritten Quartal alle wichtigen Indizes schlagen. Der BCDI verbuchte sogar ein Quartals-Plus von 1,3 Prozent, während im gleichen Zeitraum der Dax etwa 11,7 Prozent verlor.

Anleger, die auf diesen Erfolg setzen wollen, sollten sich einmal mehr das BCDI-Zertifikat (WKN: DT0BAC) ansehen. Es bildet den Index eins zu eins ab. Und:

Gemessen an der Kundenorder-Anzahl ist das BCDI-Zertifikat das zweitmeistgehandelte Aktienindex-Zertifikat und rangiert auf Platz vier der Aktienindex-Zertifikate mit dem größten Handelsvolumen in Deutschland (nach DDV-Zählweise). Das sind, finde ich, gute Argumente und harte Fakten, die einem Börsianer liegen sollten...

In diesem Sinne,
Ihnen einen erfolgreichen Handelstag
Ihr

Christoph Scherbaum
Chefredakteur
Börsen-Ausblick
Christoph A. Scherbaum (Jahrgang 1975) ist verheiratet und Vater von zwei Töchtern. Der studierte Politikwissenschaftler ist seit über 12 Jahren Wirtschafts- und Finanzjournalist. Sein...
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