Wenn nach 18 Tagen „Route to Warren Buffett“ 20 Minuten fehlen ...

Samstag, 28.04.18 09:00
Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

ich werde noch einige Wochen brauchen, die vielen Eindrücke unserer 18-tägigen „Route to Warren Buffett“ zu verarbeiten, die uns 4400 Kilometer quer durch die USA geführt hat. Vom Startpunkt in Chicago ging es nach Springfield, St. Louis, Tulsa, Oklahoma City, Amarillo, Santa Fé, Albuquerque, Holbrook, Gallup, Flagstaff, Seligman, Las Vegas und schließlich Los Angeles.

Den einzigen offiziellen Termin hatten wir gleich zu Beginn bei der CME Group, der weltweit größten Terminbörse. Da die Börse nicht auf Besuchergruppen ausgerichtet ist, bedeutete es eine große Ehre, dass uns die Türen geöffnet wurden und wir 90 Minuten über die Börse fachsimpeln konnten. Dabei war der Director Market Development ein wenig verblüfft, als ich um CME-Becher (für unser Börsenmuseum) bat, und ich war ein wenig verblüfft, dass die US-Profis anscheinend noch niemals ein Renditedreieck für den Dow Jones gesehen hatten ...

Wir haben neun Bundesstaaten durchquert und über 100 Menschen interviewt – aber so gut wie keine Aktionäre getroffen, denn von unseren Gesprächspartnern waren nur etwa 5% bis 10% an der Börse investiert. Entweder ballen sich US-Aktionäre also an den Küstenregionen, oder es gibt in den USA weitaus weniger Aktionäre, als gemeinhin gedacht wird.

Stattdessen zocken die Amis in Las Vegas wie die Weltmeister und zwar rund um die Uhr quer durch alle Altersgruppen und Gesellschaftsschichten. Dass die Bank immer gewinnt, ist natürlich eine Binsenweisheit, doch es scheint nicht einmal einen Spaßfaktor zu geben, denn an den Automaten und Spieltischen waren eigentlich nur leere, gelangweilte und genervte Gesichter zu sehen. Ironischerweise lernten wir eine fränkische Motorradgruppe kennen, die uns erklärte, nicht an der Börse zu investieren, weil dort zu viel manipuliert werden würde, und sich im Anschluss dem Roulette-Spiel zuwendete ...

Sehr beeindruckt haben uns alle die schiere Größe der USA sowie die Freundlichkeit der Menschen. Die Route 66 führt die meiste Zeit geradeaus, und es ist für uns Deutsche sehr ungewohnt, rechts und links von der Straße, so weit das Auge reicht, mitunter stundenlang kein Haus, keine Menschen und keine Tiere zu sehen. Dabei waren unsere Autos an allen Diners/Rastplätzen ein regelrechter Magnet, und wir wurden eigentlich ständig gefragt wo wir herkommen und was die Aufkleber bedeuten ... Damit zum Buffett-Day:

Das Büro von Warren Buffett hatte im Vorfeld unserer Reise einen Terminwunsch freundlich, aber bestimmt abgesagt („too many requests, too little time“). Wir bedankten uns bei Buffetts Sekretärin mit einem Blumenstrauß, dem jeden Tag ein weiterer folgen sollte, bis der Chef der Sicherheitsabteilung von Berkshire dieser täglichen Blumenlieferung ein Ende machte ... Wie angekündigt, waren wir dann am 9. April im Bürohaus in Omaha, in dem sich die Zentrale von Berkshire Hathaway befindet, und ließen uns vom strengen Empfangschef erklären, dass niemand zu sprechen sei. Über das Omaha Veranstaltungscenter, in dem die alljährliche Hauptversammlung durchgeführt wird, und einen Besuch der Berkshire-Beteiligung Nebraska Furniture Mart führte uns der Weg dann zu Buffetts Lieblings-Steakhouse Gorat᾽s, um ein Original-Buffett-Mittagessen (inklusive Cherry-Coke) einzunehmen. Und dort erfuhren wir dann vom Wirt, dass wir Warren Buffett um gut 20 Minuten verfehlt hatten ...

Mit bester Empfehlung
Ihr

Thomas Müller
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Thomas Müller ist seit Anfang der 1980er-Jahre Herzblut-Börsianer, seit 1987 Verleger von Börseninformationen, begeisterter Entwickler von Anlagestrategien, Autor,...


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