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Kolumne10:23 14.11.13

Börsenexperte und Autor DZ-Bank

adidas bläst zum Angriff

So richtig überzeugen konnte Europas größter Sportartikelhersteller adidas auch im dritten Geschäftsquartal 2013 nicht. Allerdings schienen die Anleger den Herzogenaurachern die jüngsten Schwächen nicht mehr allzu sehr übel zu nehmen. Immerhin konnte sich der Kurs der adidas-Aktie längst von der Ende September ausgesprochenen Gewinnwarnung erholen und zu einer neuen Rekordjagd ansetzen. Während man auf Anlegerseite der Ansicht ist, dass die größten Probleme bei der Golfmarke TaylorMade, bei Reebok und auf dem wichtigen Wachstumsmarkt in Russland bald überwunden sein werden, dürfte das Geschäft im Vorfeld der Fußball-WM 2014 in Brasilien für reichlich Schwung sorgen.
 

Die für das dritte Quartal von adidas veröffentlichten Umsatz- und Ergebniszahlen lagen zudem im Rahmen der Markterwartungen. Der Konzernumsatz fiel im Vorjahresvergleich um 7 Prozent auf 3,88 Mrd. Euro. Allerdings konnten die Erlöse auf währungsbereinigter Basis stabil gehalten werden. Die Umsatzzahlen wurden einmal mehr von der schwierigen wirtschaftlichen Lage in Europa, der hohen Vorjahreswerte aufgrund der Olympischen Spiele 2012 in London und negativer Währungseinflüsse belastet. In Nordamerika schrumpften die Erlöse währungsbereinigt um 5 Prozent. Hierfür war vor allem die zwischenzeitliche Schwäche bei TaylorMade-adidas Golf verantwortlich. Dagegen konnte adidas auf den wichtigsten Schwellenländermärkten Asiens und Lateinamerikas ein deutliches Umsatzwachstum verbuchen.
 

Das Betriebsergebnis verringerte sich um 6 Prozent auf 463 Mio. Euro. Der auf die Anteilseigner entfallende Konzerngewinn ging sogar um 8 Prozent auf 316 Mio. Euro zurück. Das Management bestätigte jedoch die bisherige Erwartung für das Ergebnis je Aktie im Gesamtjahr 2013. Dieses soll um etwa 4 bis 7 Prozent und damit in einer Brandbreite zwischen 3,92 und 4,06 Euro im Vorjahresvergleich ansteigen. Zudem werden ein währungsbereinigtes Umsatzplus im niedrigen einstelligen Prozentbereich und ein Gewinn zwischen 820 bis 850 Mio. Euro in Aussicht gestellt. Besonders hervorzuheben ist in den Augen unserer DZ BANK Analysten der im dritten Quartal überraschend deutliche Anstieg der Rohertragsmarge auf Gesamtkonzern-Ebene von 47,4 auf 49,3 Prozent. Eine wichtige Rolle spielt hierbei der Anstieg der Bruttomarge bei der Marke Reebok um 6,4 Prozentpunkte auf 40,4 Prozent - das ist der höchste Wert, den die Marke Reebok jemals erreicht hat.
 

Nachdem laut Einschätzung unserer DZ BANK Analysten mit der Vorlage der Geschäftsergebnisse für die Zeit zwischen Juli und September alle negativen Nachrichten auf dem Tisch liegen, rechnen die Marktexperten nun für die nächsten Monate mit einer längeren Phase positiver Nachrichten. Hierbei spielt die im Sommer 2014 bevorstehende Fußball-WM in Brasilien ebenso eine wichtige Rolle wie die zu erwartenden weiteren Fortschritte bei der Marke Reebok und eine prall gefüllte Pipeline von Produkt-Innovationen im Jahr 2014. Daher wurde auch der faire Wert für die adidas-Aktie von 87 Euro auf 96 Euro angehoben.
 

Mit Blick auf das aktuelle Volatilitätsumfeld und die fundamentale Analyse des Unternehmens adidas bietet sich als Alternative zum Direktinvestment ein Bonuszertifikat mit Cap auf die adidas-Aktie der DZ BANK (WKN DZH5G4) an. Das rund einjährige Bonuszertifikat (Fälligkeitstag: 30. Dezember 2014) hat einen Cap von 96,00 Euro, während die Barriere bei 66,00 Euro liegt.

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Stand 13.11.2013

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Dividenden Dax-Aktien 2017

Name: Adidas

Dividende pro Aktie: 2,00 Euro

Dividenden-Rendite: 1,3%

 

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