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boerse.de-Signale … wir haben’s tatsächlich gemacht!

Donnerstag, 14.05.20 11:58

Guten Tag liebe Leserinnen und Leser!

 

als mir mein langjähriger Freund Thomas Müller auf dem letzten Sommerfest seines Börsenverlags von seiner „visionären Idee“ berichtete, war ich sowohl hochgradig begeistert, aber gleichzeitig auch extrem skeptisch. Seine Vision bestand darin, eine Art vollautomatisierten Anlageroboter zu entwickeln, der rein regelgebunden mithilfe wissenschaftlich fundierter Selektionskriterien trendstarke Aktieninvestments im Aufwärtstrend identifiziert, mit denen sich eine deutliche Outperformance gegenüber den gängigen Aktienmarktindizes erzielen lässt. Ein solcher Anlageroboter würde sich auch komplett von klassischen Robo-Advisors unterscheiden, die zumeist verschiedene ETFs so in einem Portfolio kombinieren, dass die individuellen Präferenzen eines Anlegers berücksichtigt werden.

 

Begeistert war ich deshalb, weil sich Computer perfekt eignen, um wissenschaftliche Erkenntnisse exakt und weitgehend objektiv umzusetzen. Gleichzeitig ist er im Gegensatz zu einem Analysten aus Fleisch und Blut auch in der Lage, eine schier unendliche Menge an einzelnen Aktien mit einem überschaubaren Zeitaufwand systematisch zu analysieren. Darüber hinaus agiert der Computer absolut frei von jeglichen Emotionen, wie z.B. Angst und Gier. Eine schier unüberschaubare Flut an wissenschaftlichen Analysen auf dem Gebiet der sog. Behavioral Finance hat gezeigt, dass gerade menschliche Emotionen häufig zu einer schlechten Performance führen.

 

Nun, wo kam denn dann meine Skepsis her? Ganz klar: Wer soll denn das alles implementieren? So einfach und logisch die Überlegungen sind, der Implementierungsaufwand für ein so sophistifiziertes System ist ja enorm. Unmittelbar nach unserem „visionären Gedankenaustausch“ auf dem Sommerfest machte mir mein Freund Thomas auch tatsächlich das Angebot, ein solches System konzeptionell und software-technisch gemeinsam mit ihm zu implementieren.

 

Kurz zusammengefasst: Das war ein Angebot, das ich definitiv nicht ablehnen konnte! Als promovierter und habilitierter Wirtschaftswissenschaftler sowie als diplomierter Informatiker war die Aufgabenstellung einfach zu verlockend. Die konzeptionelle Grundlage auf der unser vollautomatisierter Investment-Advisor basieren sollte, war auch ziemlich schnell gefunden. Das Ziel sollte darin bestehen, mithilfe von momentum- und trendbasierten Modellen, umgesetzt in aktiven Aktienempfehlungen, eine Outperformance gegenüber passiven Benchmarks zu erwirtschaften.

 

Und das schlagendste Argument für diese Entscheidung lieferte kein geringerer als der renommierte Finanzprofessor Eugene F. Fama, der 2013 für seine Theorie der informationseffizienten Märkte mit dem Wirtschaftsnobelpreis ausgezeichnet wurde. Nach dieser Theorie sollten bereits sämtliche Informationen in den aktuellen Kursen eingepreist sein, was zur Konsequenz hätte, dass sämtliche aktive Anlagestrategien basierend auf einer Auswertung von Informationen (z.B. historische Preise, fundamentale Informationen usw.) von Misserfolg gekrönt wären. Und genau jener Ökonom hatte in einem Interview im Jahre 2011 Momentum- bzw. Trendstrategien als die größte Herausforderung für seine Theorie der informationseffizienten Märkte bezeichnet. Zu groß ist die Menge an wissenschaftlichen Studien, die gezeigt haben, dass sich mit solchen Anlagestrategien ein Mehrwert gegenüber passiven Anlagen erzielen lässt, als dass man sie einfach ignorieren könnte. Und so machten wir die Herausforderung an Famas Theorie der informationseffizienten Märkte zu unserer Herausforderung!

 

Aufgrund der verschieden Möglichkeiten Trend bzw. Momentum zu messen, haben wir uns entschieden, die wichtigsten wissenschaftlich analysierten Indikatoren miteinander zu kombinieren, was der Robustheit unseres Systems deutlich zugutekommt. Mithilfe der verschiedenen Trend-/Momentum-Indikatoren werden auf Basis der Freitagsschlusskurse die trendstärksten Aktien eines bestimmten Universums – aktuell Deutschland, Europa, USA und Welt – identifiziert, die dann am Montag gekauft werden können. Für jedes Universum ist die Anzahl an Top-Titeln aktuell auf zehn Werte beschränkt.

 

Während nur einmal pro Woche aktiv gehandelt wird, erfolgt jedoch auf täglicher Basis eine Risikoüberwachung aller Aktien, die sich aktuell im Depot befinden. Wird ein Titel im Portfolio hinsichtlich des Kriteriums Trend/Momentum nicht mehr als „top“ eingestuft, so wird ein „Sicherheitsverkauf“ vom System empfohlen. Während also Kaufsignale nur einmal pro Woche ausgelöst werden können, könnte ein Verkaufssignal – zumindest theoretisch – an jedem Börsentag auftreten.

 

Wenngleich die historischen Rückrechnungen keine Garantie für den künftigen Erfolg sind, so sind sie doch mehr als überzeugend. Und da es auch eindrückliche wissenschaftliche Erklärungen für die Existenz von Monats- und Trendeffekten gibt, sind wir überzeugt, dass wir damit auch künftig einen Mehrwert gegenüber adäquaten passiven Indizes generieren können. Also nutzen Sie die Möglichkeit eines kostenlosen Probe-Abonnements, und machen Sie sich Ihr eigenes Bild von boerse.de-Signalen

 

Wie Sie sehen, meine sehr verehrten Leserinnen und Leser, haben wir’s tatsächlich gemacht! Und das Kind hat natürlich auch einen Namen, nämlich „BOTSI-Advisor“, wobei die Bezeichnung BOTSI für „Best of Trends System Investment“ steht. Der BOTSI-Advisor ist dabei nicht mit der BOTSI-Strategie zu verwechseln, die dem boerse.de-Weltfonds zugrunde liegt. Hier geht es zwar auch um das systematische Ausnutzen von Trends, jedoch besteht das Ziel der boerse.de-Weltfonds-Strategie primär in der Risikoreduktion, weshalb der Weltfonds in der Anlagepyramide auch im Fundament bei den Defensiv-Investments angesiedelt ist. Im Unterschied hierzu besteht der primäre Anspruch des BOTSI-Advisors darin, Aktien-Sonderchancen systematisch und regelgebunden auszunutzen, weshalb die boerse.de-Signale in der Anlagepyramide gleich über den soliden Champions-Aktien angesiedelt sind.

 

Dass wir die visionäre Idee von Thomas Müller in derart kurzer Zeit auch technisch realisieren konnten, ist sicherlich unter anderem auch dem Coronavirus geschuldet, das mir außerordentlich viel Zeit zum Denken und Programmieren beschert hat.

 

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen auch weiterhin ein glückliches Händchen bei Ihren Anlageentscheidungen – sei es ohne, oder natürlich noch besser, mit Unterstützung des BOTSI-Advisors bzw. den damit generierten boerse.de-Signalen.

 

Bleiben Sie gesund, auf bald, Ihr

Hubert Dichtl

Der Anlageroboter BOTSI® und die darauf basierende Investmentstrategie für den boerse.de-Weltfonds wurde von Dr. Hubert Dichtl und Thomas Müller entwickelt. Dr. Hubert Dichtl ist...

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Die Fonds für die besten Aktien der Welt!

Die boerse.de-Fonds investieren transparent, regelbasiert und defensiv in Champions-Aktien - denn gegessen, getrunken und geputzt wird immer! Genau deshalb sollten der boerse.de-Aktienfonds (für den Vermögensaufbau) bzw. der boerse.de-Weltfonds (für den Ruhestand) das Depot-Fundament bilden. Info.

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