thyssenkrupp: Im Einkauf liegt der Gewinn

Donnerstag, 21.03.19 08:08

Eine Werbung der DZ BANK AG

 

Während die vom Konzern produzierten Stahlqualitäten bekannt für ihre Härte und Langlebigkeit sind, konnte der Aktienkurs diesem Vorbild im vergangenen Jahr nicht gerecht werden. Seit Februar 2018 ging es für den Titel nahezu permanent bergab, sodass sich die Notierungen in den vergangenen 12 Monaten mehr als halbiert haben. Konjunktursorgen, der drohende Brexit, eine vergleichsweise hohe Abhängigkeit vom Automobilsektor und die Unsicherheit bzgl. des geplanten Joint-Venture mit der indischen „Tata Steel“ verunsicherten die Marktteilnehmer. Mittlerweile sollten jedoch diese negativen Erwartungen mehr als ausreichend im Aktienkurs eingepreist sein. Im Falle eines positiven Entscheids zur Fusion bietet der Titel sogar deutliches Erholungspotenzial. Anleger die von dieser Story profitieren, aber dennoch vor weiteren Kursrisiken gewappnet sein wollen, können mit einem passenden Bonuszertifikat die derzeit hohe Volatilität der Aktie für sich nutzen.  

 

Thyssenkrupp ist ein diversifizierter Industriekonzern mit einer traditionell hohen Wertstoffkompetenz. Die historischen Wurzeln des Konglomerats umfassen nahezu die gesamte Geschichte der rheinisch-westfälischen Schwerindustrie und ist ein Spiegelbild der Industrialisierung Deutschlands. Der heutige Konzern ging aus einer ganzen Reihe von Konsolidierungen der Kohlen-, Eisen und Stahlindustrie hervor. 1999 kam es zur Fusion des Schwerindustrie-Konzerns Krupp AG und der aus diversen Einzelunternehmen (u.a. Hütten- und Stahlwerken) bestehenden Thyssen AG. In den letzten Jahren baute das Unternehmen verstärkt die Bereiche Industriegüter und Dienstleistungen aus. Heute sind die Geschäftsaktivitäten in die Bereiche Komponententechnologie (Hightech für die Autoindustrie und den Maschinenbau), Personenbeförderung (Aufzüge, Rolltreppen), Industrieanwendungen (Bau von Großanlagen), den Handel mit Werk- und Rohstoffen und die Stahlproduktion untergliedert. Der Konzern ist in rund 80 Ländern weltweit tätig und erzielte im Geschäftsjahr 2017/18 mit über 160.000 Mitarbeiter einen Umsatz von rund 43 Mrd. Euro.

 

Aktuell laufen die Verhandlungen bzgl. der beabsichtigten Fusion der Stahlsparte mit den Wettbewerbsbehörden. Ungefähr Mitte Mai 2019 wird die Entscheidung der EU erwartet, welche Auflagen erfüllt werden müssen, damit ein geplantes Joint Venture zwischen thyssenkrupp und dem Konkurrenten „Tata Steel“ genehmigt wird. Im Fokus der Überprüfung dürften die Bereiche Weißblech, Elektroband sowie primär der Bereich Warmband für die Autoindustrie stehen. Erwartet werden durch das Joint Venture Synergien von 400-500 Mio. p.a. und eine bilanzielle Entlastung. Viele Marktteilnehmer sind nach dem von der Wettbewerbskommission untersagten Zusammenschluss der Zug-Sparten von Siemens und Alstom jedoch vorsichtig geworden, weshalb ein mögliches Platzen mittlerweile im thyssenkrupp-Aktienkurs teilweise eingepreist ist. Ein Scheitern dürfte allerdings nur dann wahrscheinlich sein, sollte die EU so umfangreiche Zugeständnisse fordert, dass die wirtschaftliche Logik des Joint Ventures in Frage zu stellen ist; wenn bspw. der Verkauf oder die Stilllegung zentraler Standorte gefordert werden. Dieser Entwicklung billigen wir jedoch derzeit keine allzu große Chance zu. Sollte das Joint Venture hingegen gelingen, dürfte die Aktie mit einer spürbar positiven Reaktion antworten.

Während sich ein Direktinvestment aufgrund der noch unsicheren Lage momentan als recht heißer Ritt darstellt, bietet sich alternativ ein Bonuszertifikat mit tiefer Barriere und überschaubarer Laufzeit an, um von der Story und der aktuell hohen Volatilität der Aktie zu profitieren.

 

Mit Blick auf die aktuelle Geschäftsentwicklung des Unternehmens thyssenkrupp könnte sich als Alternative zu einem Direktinvestment das Bonuszertifikat mit Cap der DZ BANK (WKN DDW0E4) auf die thyssenkrupp-Aktie anbieten. Es richtet sich an Anleger, die davon ausgehen, dass die thyssenkrupp-Aktie im Zeitraum der Barrierebeobachtung vom 13.02.2019 bis 20.09.2019 nicht auf oder unter 9,00 Euro notieren wird. Es hat eine feste Laufzeit und wird am 27.09.2019 fällig (Rückzahlungstermin). Wenn die thyssenkrupp-Aktie während der Beobachtungstage (13.02.19 bis 20.09.19) immer über der Barriere von 9,00 Euro notiert, erhält der Anleger den Bonusbetrag von 15,00 Euro.

Sollte der Kurs der thyssenkrupp-Aktie an mindestens einem Zeitpunkt während der Beobachtungstage auf oder unter der Barriere notieren, verliert der Anleger den Anspruch, den Bonusbetrag zu erhalten. Der Rückzahlungsbetrag entspricht in diesem Fall dem Schlusskurs der thyssenkrupp-Aktie am Bewertungstag (20.09.2019). Der Rückzahlungsbetrag ist jedoch in jedem Fall auf den Höchstbetrag von 15,00 Euro begrenzt. Eine Teilnahme an einer positiven Entwicklung der thyssenkrupp-Aktie über den Höchstbetrag von 15,00 Euro hinaus erfolgt nicht. Ansprüche aus der thyssenkrupp-Aktie (z.B. Dividenden, Stimmrechte) stehen dem Anleger nicht zu. Während der Laufzeit erhält der Anleger keine Zinsen oder ähnlichen Erträge.

Einen Verlust erleidet der Anleger, wenn der Rückzahlungsbetrag niedriger als der gezahlte Kaufpreis ist. Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn der Emittent eines Bonuszertifikats seine Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

 

Die vollständigen Angaben zu dem DZ BANK Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DDW0E4, insbesondere zu den verbindlichen Bedingungen, Risiken sowie Angaben zur DZ BANK können dem maßgeblichen Prospekt entnommen werden. Auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de werden aufgrund gesetzlicher Bestimmungen der von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge (www.dzbank-derivate.de/dokumentencenter) und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter "Dokumente") veröffentlicht. Während des öffentlichen Angebots sind Kopien der vorgenannten Unterlagen in gedruckter Form außerdem auf Verlangen kostenlos bei der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, F/GTDR, Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main, Deutschland, erhältlich.

 

Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter "Dokumente") abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

 

Stand: 20.03.2019

 

Kontakt

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Marcus Landau ist seit 2003 in der Zertifikatebranche/Derivatebranche tätig und arbeitete schon bei anderen renommierten Zertifikate-Emittenten u.a. bei Vontobel, Credit Suisse und der...
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