Risikomanagement bei der Short-Strategie

Das Risikomanagement steht im Vordergrund um die Short-Strategien abzusichern. Hierzu gibt es Methoden, die Sie bis zur Perfektion beherrschen sollten:

  • Verlustbegrenzung durch Stop Loss
  • Moneymanagement

Profis definieren bereits beim Kauf eines Wertpapiers ihren Ausstieg. Sie haben gleichsam eine ausgeklügelte Exit-Strategie parat. Wenn Sie also einen Fonds, eine Aktie oder ein anderes Wertpapier kaufen, legen Sie gleich bei Kauf Folgendes fest:

  • Wann möchten Sie das Wertpapier mit Gewinn verkaufen?
  • Was ist Ihr finanzielles Ziel?
  • Welchen Verlust möchten Sie maximal akzeptieren?

Wenn Sie einen ETF kaufen, können Sie beispielsweise festlegen, dass Sie den ETF wieder verkaufen, wenn er um 20 Prozent gestiegen ist. Sie sollten aber schon beim Kauf ungefähr festlegen, wann Sie Ihr finanzielles Ziel erreicht haben. Anfänger hingegen kaufen oft den Fonds und warten einfach ab, wie er sich entwickelt. In vielen Börsensituationen ist es aber empfehlenswert, Kursgewinne mitzunehmen und nicht einfach abzuwarten, was in der Zukunft geschieht. Am besten ist es, Sie schreiben sich diese Kursziele in einem Börsentagebuch auf.

 

Dazu gehört auch Ihre Ausstiegsstrategie.

 

Wann verkaufen Sie den ETF? Wenn er um 5 Prozent, 10 Prozent oder 30 Prozent fällt? Wie Sie der Kursverlust-Tabelle entnehmen können, bedeutet ein Verlust von 30 Prozent, dass Sie 43 Prozent Gewinn machen müssen, um den Verlust vollständig auszugleichen.

 

Je größer der Verlust, desto größere Gewinne brauchen Sie, nur um wieder an den Anfang zurückzukehren. Deshalb ist es ratsam, Verluste möglichst gering zu halten. Das können Sie, indem Sie eine genaue Verlustgrenze definieren. Die meisten Anleger setzen Sie bei 10 Prozent oder weniger. Der Verkauf des Wertpapiers sollte automatisch erfolgen, wenn die Verlustgrenze überschritten wird. Wenn Sie gerade bei der Arbeit sind und ein Kurssturz Ihr Depot unweigerlich dezimiert, werden Sie kaum in der Lage sein, schnell eine Verkaufsorder weiterzugeben. Daher sollten Sie bei jedem Wertpapierkauf, sofort eine Verlustgrenze setzen. Dies erfolgt über eine so genannte Stop-Loss-Order, die Sie in das System eingeben können. Sobald die Grenze überschritten ist, verkauft die Bank sofort das Wertpapier und die Verluste werden begrenzt. Bei einer Börsenpanik können allerdings die Kurse so dramatisch fallen, dass Sie dennoch einen empfindlichen Verlust erleiden. Sobald nämlich die Stop-Loss-Order vom System ausgelöst wird, verkauft die Bank das Wertpapier bestens, d.h. wenn der Fonds oder die Aktie inzwischen schlagartig um 20 Prozent gestürzt ist, zu diesem geringen Preis. An manchen Börsen wie dem Computerhandel XETRA gibt es besondere Stop-Loss-Orders, mit deren Hilfe man einen Mindestpreis festlegen kann, zu dem das Wertpapier verkauft wird. Solche zusätzlichen Limits haben jedoch den Nachteil, dass das Wertpapier möglicherweise überhaupt nicht verkauft wird, wenn die Untergrenze bereits durchbrochen wurde.


 

Name  ISIN
Short DAX LU0292106241
Short DJ EURO STOXX 50 LU0292106753
Short FTSE 100 LU0328473581
Short Hang Seng Index LU0429790313
Short S&P 500 Total Return LU0322251520

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