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Methoden der fundamentalen Aktienanalyse

Gemäß der von Eugen Fama 1970 aufgestellten Effizienzmarkthypothese sind in den Börsenkursen zu jeder Zeit sämtliche Informationen eingepreist. Entsprechend müssten Aktiennotierungen an der Börse immer dem wahren Wert eines Unternehmens entsprechen. Doch wie André Kostlolany einmal sagte: „Börse reagiert nur zu zehn Prozent auf Fakten, alles andere Ist Psychologie“. Durch Übertreibungen entstehen Abweichungen in die eine oder andere Richtung. Das heißt:


Fundamentalanalyse: Über- oder Unterbewertete Aktien identifizieren


Langfristig oszillieren die Aktienkurse um den durch Fundamentaldaten wie Gewinn, Dividendenhöhe, Eigenkapitalrendite oder Umsatzwachstum bestimmten „inneren Wert“. Durch zwischenzeitliche Abweichungen sind Aktien entweder über- oder unterbewertet. Mit welchen Methoden dadurch aus Anlegersicht Überrenditen erzielt werden können, lesen Sie börsentäglich im kostenlosen Börsenverlag-Newsletter Aktien-Ausblick. Konkrete Empfehlungen für unterbewertete Aktien mit Verdoppelungspotenzial finden Sie im wöchentlich erscheinenden Turnaround-Trader, der dazu unter anderem Methoden der fundamentalen Aktienanalyse anwendet. Konkret:


Zum einen geht es bei der fundamentalen Aktienanalyse um die Bewertung auf Unternehmensebene. Zum anderen sind auch die Verfassung der Branche, in der das Unternehmen tätig ist sowie das makroökonomische Umfeld wie Konjunkturzyklus, Zinsen, Inflation oder Wechselkurse von Bedeutung. Daher wird im Turnaround-Trader im Rahmen der fundamentalen Aktienanalyse sowohl der Top-Down-Ansatz als auch die Bottom-Up-Analyse angewandt. Zum Top-Down-Ansatz:


Fundamentale Aktienanalyse: Top-down-Ansatz


Im Rahmen der Top-Down-Analyse wird zuerst das volkswirtschaftliche Umfeld eines Unternehmens untersucht und bewertet. Dieser Teil der fundamentalen Aktienanalyse wird auch Globalanalyse genannt. Darunter fallen Einflussfaktoren wie Zinsen, Währungen, Inflation, Konjunktur, Geldmenge etc. Anschließend wird die Fundamentalanalyse auf Branchenebene fortgesetzt, um bspw. Informationen über die Wettbewerbsposition oder die Auftragslage des Unternehmens im Vergleich zu den Mitbewerbern zu erhalten. Hierbei soll zum Beispiel im Turnaround-Trader festgestellt werden, inwieweit durch das Makroumfeld der Turnaround eines Unternehmens begünstigt wird. Zur Bottom-Up-Analyse:


Fundamentale Aktienanalyse: Bottom-up-Ansatz


Der Bottom-Up-Ansatz beginnt auf der Unternehmenseben, um die Analyse dann auf das Makroumfeld auszudehnen. Bei dieser Methode erfolgt zuerst die Identifikation von potenziellen Gewinneraktien, die durch eine Prognose der Gesamtentwicklung ergänzt wird. Hintergrund dafür ist, dass sich gerade vorher übertrieben abgestrafte und daher günstig bewertete Aktien häufig von der Gesamtmarktentwicklung abkoppeln. Daher ist speziell für Turnaround-Aktien, die sich auf dem Weg zum Comeback befinden, der Bottom-Up-Ansatz genau richtig. Dennoch:


„Prognosen sind schwierig, vor allem wenn sie die Zukunft betreffen“, sagte einmal Karl Valentin. An der Börse wird eben die Zukunft gehandelt, die sich in den Börsenkursen stets mit einem Vorlauf von sechs bis neun Monaten niederschlägt. Wie durch Technische Aktienanalyse und Trendfolge die richtigen Einstiegszeitpunkte ermittelt werden, erfahren Sie im kostenlosen Newsletter Aktien-Ausblick, den Sie hier anfordern können. Konkrete Empfehlungen für fundamental unterbewertete Turnaround-Aktien mit Verdoppelungspotenzial gibt es ausschließlich für Abonnenten des Turnaround-Traders. Hier können Sie den Turnaround-Trader kostenlos testen.


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